Die neuen Technologien

Ein kleiner Überblick (Stand 2014)*

über Fahrzeuge mit innovativer Antriebstechnologie

Wir haben unseren Bericht in drei Bereiche aufgeteilt:  Der erste ist ein Situationsbericht über alternative Fahrzeuge, im zweiten Teil haben wir eine Galerie mit weiteren Bilder aufgebaut. Hier ist zu bemerken, dass wir  hier auch erstmals Werkfotos aus „Press Kits“ verwenden, da sie für uns verwendbar sind. Alle Fotos deren Urheber nicht benannt werden, sind also Werkfotos. Der dritte Teil ist ein Kommentar, der gleichzeitig als Sonderseite zu lesen ist.

* = Als Input diente uns wie so oft, wenn es um Verkehr geht, einige Abhandlungen der Grünen im europäischen Parlament, welches als einzige Partei Europas die Wasserstofftechnologie als Antrieb der Zukunft sieht, sowie einige Interviews mit Firmenchefs in der Autobranche.  Viel Spaß beim Lesen und Durchblättern der Seite.


Echte Innovationen in Genf/Geneve:


Quant/Quantino

Was ist Nano-Flow-Cell? Was verbirgt sich hinter dem Quant? Ist der Quant eine riesige Lüge? Tatsache ist,  dass mit den Fahrzeugen der Firma Quant der einzige europäische Hersteller ist der  mit einer völlig neuen Technologie auftritt. Allerdings gibt es nur Prototypen und ein Markteintritt ist nicht geplant, weil Quant lediglich die Technologie der Nano-flow Cell vermarkten will. So gesehen gehört der Hersteller auch gar nicht in diesen Bericht. Trotzdem findet er hier einen Platz, weil er auch eine Tradition fortsetzt. Denn im Kreis Waldshut begann mit dem „Hotzenblitz“ die Ära des reinen Elektro-Kleinwagens in Deutschland. Und genau hier ist die deutsche Niederlassung des Quants.

Nano-Flow-Cell-Technologie ist zu Deutsch Flusszellentechnologie die von Quant zur angeblichen Serienreife weiterentwickelt wurde, bei der aus nicht brennbaren, nicht explosiven und gesundheitlich und ökologisch unbedenklichen Elektrolyten Energie gewonnen wird. Diese Flusszellen sollen nun ein Auto antreiben können, was eine Revolution für die Elektromobilität wäre. Getestet wurde diese Technologie allerdings erst vom Firmeninhaber.  Dieser zeigt sich höchst bedeckt über seine Erfindung, weil er weiß, dass in der Wirtschaft alles andere als seriöse Wissenschaftler unterwegs sind, die das Wissen, auf ihre Weise vermarkten wollen, je mehr man von sich preisgibt. Während sich Wissenschaftler sich über diese Technik völlig uneins sind, dreht der Erfinder auf dem Testgelände übrigens auch auf der „Geneva Motor-Show“ seine Runden.



Das neueste Fahrzeug, der „Quantino“  wurde kurz vor der „Geneva“  Motor-Show auf Herz und Nieren geprüft. Über 14 Stunden fuhr der Quantino  ohne Unterbrechung. Der Geschäftsführer und Erfinder der „Nano FlowCell AG begann seinen Test von 0 auf 100 km/h in 5 Sekunden, benutzte steile Bergstrecken, Landstraßen, Feldwege, erlebte einen Stau,  und fuhr auf der Autobahn bis zu 200 km/h mit einem Tank und stellte damit einen unangefochtenen Weltrekord auf. Er verbrauchte nämlich auf den 1000 gefahrenen Kilometer tatsächlich nur 34 Liter, was ein Verbrauch von 3,4 Liter /100 Km bedeutet. Der Sprit ist ein streng geheimes Elektrolyten-Gemisches, welches das Elektrofahrzeug antreibt. Dabei hätte das Auto noch weiter fahren können, denn der Tank fasste 160 Liter. Ein vergleichbares Wasserstoff-Fahrzeug hat eine Reichweite von maximal 500 Kilometer.  Einzig der  Testfahrer mit seiner Kraft am Ende, nicht aber das  Fahrzeug. 


Wie auch die anderen Hersteller, begann Quant auch mit schnellen schnittigen Fahrzeugen, um zu zeigen, wie tauglich diese Fahrzeuge sind. Der Quant FE ist einer dieser Prototypen, der von 0 auf 100 km/h in 2,8 Sekunden kommen kann und 280 km/h erreicht. Der Quantino soll nun aber  der Durchbruch sein. Davon sah man in Genf/Geneve freilich kaum was.  Ein sichtlich genervter Firmenchef musste über sich ergehen lassen, wie das gemeine Volk sein revolutionäres Fahrzeug links liegen ließ, und sich den konventionellen fossilen Fahrzeugen widmete (siehe Bild), denn da weiß man was man hat: Ein baldiges Schrecken mit einem Ende.


Wie funktioniert der Antrieb:

Quant behauptet mit einfachem Salzwasser eine Art Lauge zu bilden, welches ausreicht diese einzigartigen Batterien anzutreiben. Das halten Wissenschaftler für unwahrscheinlich. „Wir kennen Metall-Suspensions/Luft oder Metallionen/Luft-Systeme, weil man mit diesen Systemen potentiell die höchsten Energiedichten hinbekäme. Es gibt aber bisher wenige in der wissenschaftlichen Literatur veröffentlichte Systeme dieser Art, und die meisten der in diesen Veröffentlichungen publizierten Systeme wären nicht geeignet, ein Fahrzeug anzutreiben“. Und: „Häufig sind die Batterie-Elektrolytlösungen als umweltgefährdend eingestuft, da es sich in der Regel um in Säuren oder Laugen gelöste Metallsalze handelt.“ Von Salzen ist ja die Rede bei Quant: Meersalz! Der Erfinder will seine Technologie derzeit nicht verraten, was sich in der Wissenschaft immer schlecht macht. Wenn man aber weiß wieviele alternative Techniken plötzlich verschwunden sind, verhindert, oder einfach kopiert wurden, kann man den Erfinder mehr als nur verstehen. Dass er dann als suspekt oder gar als Betrüger beschimpft wird,  muss man aushalten.   Der Verfasser dieser Zeilen, als Urheber mancher Copyrights, kann das nur zu gut verstehen. Insofern, dass der Quantino eine wichtige Prüfung bestanden hat und nun offiziell als Fahrzeug gilt. Tatsächlich hat der Quantino die Straßenzulassung. Der TÜV Saar war sogar von der Technologie angetan. Das Auto sei überdurchschnittlich was Leistung und Ausstattung angeht. Über den Stand der Technologie dürfe man aber keine Aussage machen. So bleiben  die Pressemeldungen in den Media-Daten, die hier ein Auto anpreisen, wie es kein anderes auf der Welt gibt. Hoffen wir dass der Erfinder weiter macht und Geldgeber findet, der sein Fahrzeug auch kommerziell zu vermarkten weiß. Wie es Hotzenblitz und a die anderen Pioniere erging, weiß der Quant-Erfinder nur zu gut. (Alle Bilder und Graphic: Pascal Schöplin)


Hyundai ix 35

Hyundai und Toyota haben nahezu gleichzeitig ein „Fuel Cell“ Fahrzeug auf die Straße gestellt, welches eine 20 jährige Forschung erforderte. Wer nun der erste Hersteller war, der die Serienmodelle in die Verkaufsräume  stellte, darüber streiten sich die Hersteller. Uns ist das egal, Hauptsache diese Technologien kommen auf dem Markt. Wir beginnen in diesem Sinne alphabetisch.

Für Hyundai ist laut Pressebericht der xi 35 ein Vertreter der schon vierten Generation der Brennstoffzellenfahrzeuge. Das mag ja sein,  wenn man die unzählige Prototypen und Studien mitrechnet. Da waren andere aber wesentlich früher aufgestanden. Hier geht es aber um Serienfahrzeuge.  Immerhin: Der Vorgänger des ix35 Fuel Cell mit selben Namen wurde mit dem „Car of the Future“-Award des Brüsseler Autosalons 2013 ausgezeichnet (Bild: http-Press)

Der ix35 Fuel Cell, hat eine Reichweite von bis zu 594 km mit einer einzigen Tankfüllung. Er erreicht ähnliche Werte wie ein Benziner, das Volltanken dauert dauert nur 3 Minuten. Allerdings relativiert die Tatsache dass von den angegebenen 20 Tankstellen in Deutschland, also viel zu wenig für eine echten Frontalangriff und dass am Markt nur  6 Tankstellen aktuell in Betrieb sind.  (links: Werkfoto)

Der ix35 Fuel Cell produziert keine schädlichen Abgase. Aus dem Auspuff kommt auch hier wie bei dem anderen Brennstoffzellen-Fahrzeug nur Wasser.


Hyundai Ionic

Hyundai hat gleichzeitig auch noch den Ionic vorgestellt, den es gleich in  3 unterschiedlichen Antriebsmöglichkeiten gibt: Als Benziner, als Hybrid und als reines Elektro-Fahrzeug. Dieses Fahrzeug fand in Genf/Geneve weit mehr Interesse, als das “Wasser-Auto“. Auch wenn es unseren Kriterien nicht entspricht, soll diese Produktpolitik auch erwähnt werden.


Toyota Mirai

Der in der Brennstoffzelle des Toyota Mirai erzeugte Strom treibt einen 113 kwH/154 PS starken Elektromotor an, der vom Start weg ein gleichbleibend hohes Drehmoment liefert. Die viersitzige Limousine bietet mit rund 500 Kilometern eine ähnliche Reichweite wie konventionell angetriebene Fahrzeuge. Auch der Tankvorgang dauert nicht wesentlich länger.

Das Herzstück des Toyota Mirai bildet die für ein Auto weiter entwickelte Brennstoffzelle, ein Ergebnis von 20 jähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit. „Die neuen Toyota Brennstoffzellen-Stacks nutzen erstmals feinmaschige 3D-Kanäle, die eine gleichmäßige Stromerzeugung auf den Zelloberflächen garantieren und so höchste Effizienz und Leistungsfähigkeit bei kompakter Größe sicherstellen. Die kohlefaserverstärkten Kunststofftanks speichern den Wasserstoff bei einem Druck von 700 bar.

 

 

Kraftübertragung (Bild: Pascal Schöpflin)

Angetrieben wird der Mirai von einem 114 kwH/155 PS* starken Elektromotor. Dank des Zusammenspiels der Hochleistungs-Brennstoffzelle und der Batterie setzt der Mirai die Impulse des Fahrers direkt um und garantiert eine optimale Performance bei jeder Geschwindigkeit. Mit fünf Kilo Tankinhalt an Bord erzielt die 4,89 Meter lange Mittelklasse-Limousine eine Reichweite von über 500 Kilometern. Der Tankvorgang dauert mit rund drei Minuten nahezu genauso lang wie bei konventionell angetriebenen Fahrzeugen. *Kraftstoffverbrauch (Wasserstoff) Innerorts/Außerorts/kombiniert: 0,69/0,80/0,76 kg/100km, Stromverbrauch kombiniert 0 kwH/100km, CO2-Emissionen kombiniert 0g/km. Offen ist aber noch, wo und wie dieses Fahrzeug nach 500 Kilometer aufgetankt werden kann. Der Toyota Mirai hat sich in Asien bereits bewährt, in Europa ist er seit einigen Wochen auf dem Markt. Deutschland sollte erst 2017 dran kommen, weil der deutsche Markt sehr konservativ ist. „Die brauchen das „BrummBrumm“ und werden erst hellhörig, wenn eine Innovation in den Staaten (USA) zum Trend wird“, so die Einschätzung eines wichtigen Europa- Managers von Toyota (Werkgrafic)




Tesla3

Der amerikanische Elektroauto-Hersteller Tesla hat in weniger als einer Woche 325 000 Vorbestellungen für seinen neuen Mittelklassewagen "Model 3" erhalten. Damit ist und bleibt Tesla der Weltmarktführer in Punkto Elektroautos, was der Firma nicht nur 14 Milliarden Dollar (gut zwölf Mrd. Euro) in den Orderbüchern einbringt, sondern auch eine dicke Finanzspritze. Denn Tesla verlangt von jedem Besteller eine Vorauszahlung von 1.000 Dollar zuzüglich Förderprämien. Noch nie ist ein Fahrzeug innerhalb der ersten Woche nach seiner Vorstellung stärker nachgefragt worden. Bei der Motorshow war der Tesla 3 aber noch nicht zu sehen, sondern das Vorgängermodell Tesla S. Das bedeutet in den USA ein Zuwachs an Fahrzeuge mit innovativer Antriebstechnik bis zum Jahr 2018 um mehr als 75%! In einem Land der großen „Dreckschleuder“ zwar nicht mehr als ein kleiner Landregen in der Wüste Nevadas, aber dennoch bemerkenswert. (Zeichnungen Tesla, Tankstelle: http-Services)


Chevrolet/Opel

Wenn in den USA der Markt der Innovativen Fahrzeuge boomt und auch GM mit Chevrolet groß in diesem Markt einsteigt, profitiert auch die europäische Tochter Opel davon. Mit dem „Opel Ampera-e“ kommt die zweite Generation ihres Elektro-Engagements, aber das erste vollelektronische Fahrzeug auf den europäischen Markt. Der Ampera E entspricht dem Chevrolet Bolt, allerdings mit von Opel entwickelten Addition wie Online- und Service-Assistenten Opel OnStar sowie die neueste Generation des IntelliLink-Infotainment-Systems.  Es wurde eine Reichweite von 320 Kilometer und ein Preis um die 27.000 Euro in Aussicht gestellt (Grafic: GM)

Die Technologie ist eine Weiterentwicklung der bekannten Chevrolet „VOLT“-Technologie und ist damit nur eine begrenzte Innovation. Immerhin: Die nicht austauschbaren Batterien des fünftürigen Fahrzeugs sind flach im Fahrzeugboden installiert. Diese „Unterflurbauweise schafft Platz für fünf Passagiere sowie einen Kofferraum in der Größe eines Kompaktklasse-Fünftürers.“  Damit wäre der Opel Ampera E neben  BMW eine echtes Elektroauto, du nicht nur eine E-Version bekannter Modelle.


 

BMW

BMW hatte bereits vor einigen Jahren mit dem I3  für Aufsehen gesorgt und das mit Recht. Beide Fahrzeuge kommen mit einem futuristischen Kleid daher und bieten auch durchaus respektable Service-Leistungen dazu. Das hat dazu geführt, dass der BMW i 3 in diesem Segment in Deutschland der Marktführer wurde.  Der Mut wurde also belohnt. Es ist zu hoffen dass BMW hier weitere Schritte unternimmt. Da der BMW i3 längst keine Neuheit mehr ist, wird er hier nicht mehr vorgestellt.




Mercedes

Der Mercedes B 250e verdient das Prädikat „Alibifahrzeug“. Es hat eigentlich nichts, was sich von einer fossilen B-Klasse unterscheiden würde. Sorry, ausser dem Elektromotor, der allerdings der schwächste und langsamste ist, und mit einer Reichweite von 200 Kilometer nicht eben glänzt. Und was man in einer fremden Stadt bis zu 9 Stunden (bei einem Industrieladegerät 2,5 Stunden)  machen soll, wenn die Batterien aufgeladen werden ist auch ein Geheimnis. Zum absoluten Liebhaber-Luxusgerät wird das Fahrzeug dann beim Preis, der um die 40.000 Euro gehandelt wird.  Mit 132 verkauften Fahrzeuge zeigt es sich, dass der „konventionelle Weg in diesem Segment trotz der Zusammenarbeit mit Tesla der falsche war. Doch bis 2020 wird auch Mercedes sicher für die ein oder andere elektrische Überraschung sorgen. Da der Mercedes B 250e keine Neuheit mehr ist kann er hier auch nicht vorgestellt.


VW/Audi/Skoda/Seat

Hier fassen wir die vier Automarken zusammen, da es hier auch zukünftig regen Technologietransfer geben wird.

Bei VW gibt es derzeit mit dem VW E-Golf und E-up gerade zwei rein elektrisch fahrende Fahrzeuge, die allerdings über keine neue Technologie und Batterietechnologien verfügen. Sie sind als Elektrofahrzeuge der ersten Generation, hier nur peripher zu erwähnen und auch nur „Alibi-Fahrzeuge“. Der E-Golf und der E-Up sind per Stecker aufladbar und kommen auf knapp 200 Kilometer Reichweite. Die Wagen kosten deutlich  mehr als ihre Verwandten mit Verbrennungsmotor  (ca. 35000 Euro) und geben damit keinerlei Kaufanreiz. Sie heben sich von den anderen Fahrzeugen von VW etwa durch weitere exklusive Specials nicht ab. So startet der E-Golf bei 34.900 Euro - rund doppelt so viel wie der günstigste Benziner. Dieses Engagement wird künftig nicht ausreichen. Und so wird VW neben den bisherigen Problemen ein weiteres existenzielles Problem bekommen.

Auch wenn VW sich mit Innovationen immer schwer tat, konnte man schon einmal eine kritische Phase überwinden: Als der Käfer eingestellt wurde und ein neues Kompaktauto welches der damaligen Zeit entsprechen sollte,  gelang VW mit dem Golf ein noch größerer Coup als es seinerzeit der Käfer war.  Zaubert man nun einen Volks-Elektro“ aus dem Hut? Wer auf der „Geneva“ Motor-Show war kennt die Antwort oder ahnt diese in Form eines ewig jungen Traumas: Ein neuer Bulli muss her!

Bei der „Geneva Motor Show“ war immerhin der VW Budd-E zu sehen, der für den amerikanischen Markt konzipiert ist und für 2020 weltweit verfügbar sein soll (welch ein Zufall Teil 2, siehe auch Kommentar). Es ist ein neuer „Bulli“, der besonders in den USA höchst erfolgreich war. Schon oft präsentierte VW Prototypen dieser Klasse. Mit dem Budd-E will man jedoch sein ramponiertes Image in den USA aufmöbeln. In Genf war er zu sehen, hat aber nicht unbedingt, für den notwendigen „AHA-Effekt gesorgt. Dabei sind die technischen Daten nicht schlecht. Zwar strebt man mit den neuen Flachzellenbatterien, die das Fahrzeug mit 600 Kg erschweren, eine Reichweite von 600 Kilometer an, doch das gezeigte Modell  erreichte in der Schweiz  gerade mal 180 Kilometer. Auch die 304 PS und die „limitierte“ Geschwindigkeit von 180 Km/h wurde in der Schweiz nicht erreicht, was bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung in der Schweiz auch nicht möglich war.  Wie wichtig aber dieses Fahrzeug für VW ist, war zu hören. „Das Fahrzeug hier, ist fast serienreif, aber wichtiger für uns ist die Kompatibilität. Die Technologie soll nämlich Basis für alle weiteren Fahrzeuge der Zukunft sein". Dachten wir uns das doch!

Übrigens werden die anderen Autos sicher mit den neuen Motoren versorgt, baut nämlich der VW Konzern sowohl  ein Werk für die Produktion der Motoren als auch eines für die Batterien. 


Mitsubishi, Nissan Renault Citroen, Peugeot und andere

In Japan sind die Elektro- und andere Fahrzeuge mit innovativem Antrieb längst etabliert. Da in Geneve/Genf aber kein neues Fahrzeug vorgestellt wurde, sind hier Bilder Fehlanzeige. Trotzdem sei hier der Mitsubishi Miev, der Citroen C-Zero oder der Peugeot  iOn stellvertretend erwähnt. Auch bei uns sieht man sie vermehrt und das ist gut so.


Renault

Warum ist Renault, der absolute Marktführer der letzten Jahre so weit hinten zu finden? Weil es kein neues Fahrzeug gibt.  Mit dem Twizy, welches nur sehr schwer als Auto erkennbar ist, gelang Renault auch ein großer Wurf. Über 2000 „Fahrzeuge“ wurden davon in Deutschland verkauft. Weniger erfolgreich war für Renault die ZOE Familie.


Fahrzeug mit alternativer Antriebstechnik (Hybrid)

In Deutschland/Schweiz gibt es derzeit gerade 29 Fahrzeuge mit kombinierter Hybrid-Technik unterschiedlicher Art. Diese Technik gilt zwar weit fortgeschritten, könnte aber in ein paar Jahren ebenfalls keine Rolle mehr spielen, wenn die Ölstaaten keine mehr sind und damit der fossile Brennstoff unbezahlbar wird. In Deutschland gilt die Hybrid-Technik nach wie vor als die Technik der Zukunft. Man wird sehen. Aber: In einer Branche in der die Produktlebenszeit bei 4,5 Jahren liegt, fliegen einem bald die Brocken um die Ohren


Kleinserien und Prototypen

Es gab und gibt eine Unmenge an Tüftler und Kleinstfirmen die sich am Bau alternativen Fahrzeugen versucht haben. Diese zu nennen ist unmöglich, sodass wir uns nur auf die größeren Serienprodukte beschränken.

Dennoch möchten wir an das Swatchauto, dem direkten Vorgänger vom Smart, dem Horlacher und nicht zuletzt dem Hotzenblitz denken, welche wahre Pioniere sind oder waren. Dennoch muss  ein Fahrzeug mit besonderer Technologie vorgestellt werden. Dem einzigen tauglichen Straßenfahrzeug mit bis 2 MS (Menschenstärke). Der Twike



Twike

Twike kennt der Autor seit den 1990er Jahren und hat ihn in der Schweiz oft gesehen.

Der Twike 4 ist nun  das neueste Modell eines vollautomatischen Kleinst-elektrofahrzeuges, welches von Manpower angetrieben wird. Es ist ein Fahrzeug mit Pedalantrieb, welches die Energie die man beim Treten verbraucht in eine Batterie speist, die unabhängig vom „Pedelling“ Energie zu Fahren abgibt. Am ehesten ist die Technik mit einem Dudelsack zu verstehen, bei dem ja die Luft und die Töne auch unabhängig voneinander funktionieren. Das Fahrzeug war zwar nicht an der „Geneva“-Motorshow, dennoch verdient es Erwähnung. Die Reichweite wird bis zu 500 Kilometer angegeben, wenn 2 Personen permanent Energie zuführen, will heißen „strampelt“, Eine volle Ladung reicht für bis zu 160 Kilometer. Von 0 auf Hundert, schafft das Strampeltier in 20 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit ist 135 km/h. Einen Tank besitzt dieses Fahrzeug genauso wenig wie ein Lenkrad.





Der ultimative Kommentar


Steht eine neue Zeitrechnung bevor?

Die „Geneva Motor Show“ ist seit einigen Tagen vorüber und erst jetzt kommt ein Bericht? Das scheint auf den ersten Augenblick betrachtet sehr verspätet zu sein. Auf dem zweiten Blick jedoch macht es Sinn, denn noch nie war die Welt so in Unordnung geraten wie derzeit, die Kriegsgefahr so groß, wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr, die Unsicherheit aller Menschen hinsichtlich der Zukunft so groß  dass es wichtigeres gibt als eine Motorshow. Was hat aber die „Weltsicherheit“ mit der „Geneva Motor-Show“ zu tun? Sie ist ja offiziell keine Fachmesse, sondern eine reine Verkaufsschau. Aber da fängt es schon an.  Wie kann ein positives Kaufverhalten entstehen, wenn die Käufer so verunsichert sind? Es geht immerhin nicht zuletzt auch um den Treibstoff der Motoren.  Was passiert wenn die Ölquellen politisch oder natürlich versiegt sind? Wenn der Terrorismus zunimmt, dass die Versicherungen in die Höhe schnellen, die Menschheit auf des Messers Schneide steht, ein neuer finaler Weltkrieg befürchtet werden muss?  Solche Diskussionen werden derzeit in den Medien und soziale Netzwerken geführt. Diese Argumente sind nicht verkaufsfördernd.


Trotzdem: Wer nun aber befürchtet hatte, dass diese Ängste sich in Genf/Geneve wiederspiegelten der kann beruhigt sein. Die Besucher interessierten sich auch nach wie vor für die schweren Limousinen,  die schnellen Flitzer und überdimensionierten Familienautos, für die fahrenden Computer, die dem Menschen, der naturgemäß gar nicht für diese Fahrzeuge geschaffen ist, die Hauptarbeit abnehmen. Und es schien so wie immer: Großes Gedränge bei Ferrari, Maserati, Jaguar, und Co, verhaltenes bis gar kein Interesse, bei Fahrzeugen mit Nano-Fuel-Cell oder anderen innovativen  Antriebstechnologien.

Die Ausstellerfirmen zeigten ihren neuesten Stand der Technik, mal in Serienfahrzeugen, mal in Prototypen.  Was Innovation ist, definierten die meisten Hersteller über Fahrzeuge, die in erster Linie über einen hochentwickelten Bordcomputer, der das Auto per Knopfdruck vom sparsamen Verbraucher, bis hin zum wilden röhrenden Ungetüm umstellen kann, die die Abstände zu anderen Fahrzeugen und Leitplanken kontrollieren, die selbst fahren und einparken können. Das alles ist gut und teuer, spart auch Sprit und Nerven, aber nicht zuletzt auch Menschenleben. Ohne Zweifel eine gute Entwicklung. Nur: Das alles ist ein bisschen viel um das eigentliche Manko zu vertuschen. Denn alle noch so modernen Fahrzeuge werden mit der guten alten fossilen Vergasermotortechnologie angetrieben. Ein Hybrid-Fahrzeug, oft als die Innovation angeboten, macht da eben keine Ausnahme. Eine fatale Fehlentwicklung und Mißverständnis, denn viele meinen immer noch dem Hybrid gehöre die Zukunft. Es ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein Kompromiß zu dem sich die Ölmultis durchgerungen haben. Denn seit Jahrzehnten stehen Alternativen zur Verfügung. Wie hoch die elektrische Mobilitätstechnologie und Effizienz entwickelt ist, zeigt die Eisenbahn seit Jahrzehnten.

Welch eine große Macht diese erdölfördernden Länder in unserer Wirtschaft haben, zeigen  zwei Nachrichten die ein  globales Umdenken ankündigen. Warum diese Nachrichten die Weltwirtschaft wahrscheinlich entscheidend verändern werden und jetzt ausgerechnet von den Erdölmultis angetrieben wird,  ist der eigentliche Skandal. Das hat aber rein globalpolitische Gründe und könnte den Weltfrieden und einen ungeahnten Wirtschaftsboom in Asien und Ostafrika fördern.


"Vision 2030" wird kommen

Die Ölstaaten haben eine Art „After-OIL-Konzept“ entwickelt, die sogenannte "Vision 2030", welches ihren Reichtum auch nach dem Versiegen der Erdölquelle weiterhin vermehren soll. Dabei soll es nur noch um Finanzierungsgeschäfte gehen. Es entsteht der größte Staatfonds der Welt (500 Billioen Euro, oder 500.000.000.000 Euro). Das sind nur nackte Finanzmeldugen, die wohl Ende April /Anfang Juni veröffentlicht werden sollen. Aber diese Meldungen haben eine ganz andere Wirkung und weitreichende Folgen.  Die Scheiche selbst und auch die kleinen Staaten werden dabei selbst kein Engagement in der Schwerindustrie mehr zeigen. Im Klartext beteiligen sich die Scheiche am Aufbau riesigster Solaranlagen, und allen Energiespeicherprodukten. Man hat genug Flächen um den Energiebedarf von ganz Europa und Afrika sicher zu stellen. Man hat aber auch genug Energie für den Treibstoff für Elektrofahrzeuge zu betreiben.  Und so entstehen neue Imperien für Energiespeichertechnologien, die das Auftanken der Elektrofahrzeuge für den Fahrer so einfach und schnell machen, wie es heute in der normalen Tankstelle mit konventionellem Treibstoff der Fall ist.

Im Klartext: Sämtliche Energie, die die Fahrzeuge benötigen soll, soll auch weiterhin von den bisherigen Lieferanten, also den erdölförderden Ländern und Emiraten bezogen werden. Wieder werden die Multis den Reibach machen, denn es gilt als ausgemacht, dass Shell, Essex und die üblichen Verdächtigen wieder die Endversorgung übernehmen werden.  Darauf haben wir alle gewartet! 

Nun wird ein Schuh draus. Nun wird es wirklich los gehen. Es wird das Zeitalter der „neuen“ Energien im Automobilbau werden, weil nun die richtigen davon profitieren. Denn so neu sind die Technologien gar nicht.


Sie sind mehr als 50 Jahre alt, wurden aber immer, von der Wirtschaft, durch das passive Verhalten der Politik und dem Desinteresse (siehe oben) der Käufer als wichtigstes Entscheidungskriterium verhindert. Weshalb dies so ist, brachte neulich der Verkaufschef eines dieser Automobilfirmen auf den Punkt: Der Autofahrer will es brummen, röhren hören, je lauter desto besser. Ist das wirklich so banal? Man könnte es glauben, denn die Elektrofahrzeuge haben eine Fahrleistung und Komfort, zu einem Preis-Leistungsverhältnis, der die fossilen Fahrzeuge sogar übertreffen. Nur das Interesse fehlt.

Doch durch das geänderte Interesse der Ölmultis wird sich auch das „psychologische“ Diktat ändern. Die gute Nachricht: Serienreife Elektroautos, allen voran Tesla und die Autos mit den neuen "Fuel Cell", Nano flow cell" oder wie immer auch diese  Technologien heißen gibt es heute schon und werden sich in den nächsten Jahren  durchsetzen,  die Reichweite optimiert, und die „Auftankmöglichkeiten“ perfektioniert werden. Und wenn der Scheich vom Emirat XY sagt, sein Ziel sei es, dass in Europa bis zum Jahre 2020 keine fossile Zapfstelle mehr geben werde, sagt dies alles.

Die Tankstellen werden 2020/2030 vollkommen anders aussehen, denn die „Tankstoffe“ in den Batterien werden modulisiert und in Sekundenschnelle ausgetauscht werden können, oder in umgebauten herkömmlichen Tankstellen schnell zur Verfügung stehen. Die Technologien sind serienreif, Tesla macht mit einem Kleinfahrzeug den Anfang.  Quant und Toyota, Nissan und Hyundai stehen längst bereit. Einzig Quant wird bald vom Markt verschwinden, wenn die Firma nur die Technologie vertreiben, nicht aber Autos bauen will. Wer diese revolutionäre Technologie dann übernehmen will ist geheim. Und die Deutschen?

Ja es ist müßig zu schreiben, aber die Vorreiter der E-Autos waren natürlich Deutsche, die bereits in den 1950er Jahren aus heutiger Sicht moderne Antriebe entwickelten. Sogar Porsche hat seit Jahrzehnten einen Nabenmotor in der Schublade den man leicht weiter entwickeln hätte können. Aber es fehlte an staatlichen Subventionen und auch das Interesse seitens der Käuferschicht. Porsche und Elektromotor widerspricht sich ja auch, konnte man auch auf der Messe hören. Man erwartet das auch nicht von Porsche, auch wenn Porsche mit dem 918  längst in der Masse de "Hybrid-Me too-Marktes" mitmischt. Immerhin plant Porsche für 2020, welch ein Zufall, einen voll elektronischen Runner mit 600 PS.


Hat Deutschland den Markt an innovativer Antriebstechnologie verschlafen?

Mit einem Marktanteil von gerade einmal 0,045% in Deutschland muss man diese Frage absolut bejahen.  Gerade 20.000 Fahrzeuge gibt es in Deutschland, gegenüber 475.000 Fahrzeuge in den USA und 270.000 Fahrzeug in Japan. Immerhin hat BMW ein ausgereiftes elektrisches Fahrzeug im Portfolio, welches durchaus als innovativ bezeichnet werden.  Ansonsten haben deutsche Hersteller, sich eher auf das vollautomatische fossile Computerauto konzentriert, was ein Widerspruch für sich ist. Das mag zwar drollig sein, aber innovativ ist das nicht mehr wirklich, denn in der Grundausstattung der neuen E-Autos sind die ganzen  computergesteuerten Möglichkeiten in der Grundausstattung nebenbei schon enthalten. Wer rechnen kann weiß auch: Ein normales schnellauftankbares Elektrofahrzeug mit einer Reichweite bis zu 500 bis 700 Kilometer, wird vergleichsweise weniger kosten, als ein herkömmlicher SUV mit weniger Technik, von der gehobenen Mittelklasse ganz zu schweigen.

Doch wo sind die viel geliebten aber auch verspotteten Pioniere der Elektromobilität, die Horlacher, Hotzenblitze und all die anderen geblieben? Sie sind wie immer verschwunden, zermalmt, oder deren Erfinder mitviel zu niedrigen Summen abgefunden worden, was für einen einzelnen Erfinder ja schon ein Erfolg ist.  Es verdienen aber, wie immer die üblichen Verdächtigen.  Selbst Hayeks Swatch-Auto, welches eigentlich der Durchbruch der Elektroautos werden sollte, wurde vom Tüftler verkauft und von Mercedes zum Smart mit einem hundsgewöhnlichen Vergaserauto umgerüstet. Die Gründe dafür können nur vermutet werden, schließlich dürften aber  die Aktionäre aus Kuwait und den Emirate ein Wort mitgesprochen haben.


Die richtigen E-Autos werden kommen, der Markt wird vorbereitet, die Bundesregierung, will bis zum Jahre 2020 das Elektroauto "kräftig" subventionieren. Aber sind 4.000 Euro pro Fahrzeug (bei einem Wert von höchstens 60.000 Euro wirklich ein Kaufanreiz. Und warum jetzt erst? Darum: Eine Million neue E-Autos sollen bis 2020 zugelassen werden. Damit die Multis wieder kräftig verdienen, damit unsere innovative Wirtschaft die Nation der Denker und Erfinder leer ausgeht? Sollen wir uns drauf  wirklich freuen?


"Vision 2030" und die  politischen und die gesellschaftlichen Folgen

Ja, denn da greift die zweite Nachricht, die auf den ersten Blick betrachtet nichts mit der Motor-Show zu tun hat. Der Iran als Brutstelle des konservativen extremen Islamismus wendet sich dank der Rücknahme des Embargos intensiv dem Westen zu, investiert  Milliardensummen in neue Technologien, und Wirtschaft und intensiviert die allgemeine Bildung im Lande, dem größten Feind des Terrorismus. Die anderen Erdölländer entwickeln momentan fieberhaft neue Staatsyssteme, um für die Zeit nach dem Erdöl gewappnet zu sein. Die Verwestlichung des Islamismus wird die Folge sein, Frauen werden ähnliche Rechte in einer Männerdomäne bekommen. Laut unbestätigten Berichten werden diese Länder ihre Projekte vorstellen. Den Anfang wird Saudi Arabien mit der "Vision 2030"(siehe oben) machen. Der 31 jährige  Prinz Mohamed, hat "revolutionäre" Änderungen angekündigt, die weit über die Ölwirtschaft hinaus gehen, sondern schlicht eine Modernisierung eines erzkonservativen "Staates" bedeuten. Dies scheint zwar noch geheim zu sein, aber die Vision wird kommen. Denn: Die IMAMs verkünden plötzlich dass das westliche materielle Leben mit den Lehren der muslimischen Propheten kompatibel sei. Der Islam verlange von den Gläubigen den «Weg der Integration und nicht, sich abzuschotten», heißt es neuerdings. Integration bedeute ein langwieriges und schwieriges Bemühen. «Wer aber diesen Weg wählt, gelangt letztlich zum Heil und Erfolg und verdient das Lob des Propheten.» Das könnte auch bedeuten, dass die islamische Religionen von einer staatsgegebenen zu einer persönlichkeitsorientierten Religion umgewandelt wird, wie es die christliche ja auch ist. Das heisst, dass diese Religionensich modernisieren.  Damit wird es für ISIS schwerer neue Krieger zu rekrutieren. Und wenn es dem Westen gelingt, die vielen Flüchtlinge zu integrieren, dann werden auch hier die Extremisten es schwer haben neue ISIS-Kämpfer zu finden. Die Scheiche werden ihr Geld nicht mehr in den Islamismus stecken, sondern in neue Technologien.   Schon kommt die ISIS in Bedrängnis. Das sind Nachrichten, die für uns positiv sein könnten.   Doch die Geschichte lehrt uns Vorsicht, denn so mancher Paulus wurde zum Saulus gemacht, damit er seine hehren Pläne  nicht durchsetzen kann.  Es bleibt zu hoffen, dass dieser Hoffnungsträger nicht Opfer eines Komplottes , Unfalls oder Mord wird.

Haben also beide Nachrichten etwas miteinander zu tun? Möge es so sein. Dann hat die Zukunft begonnen.


Aktueller Nachtrag von 2019: Knapp 5 Jahre nach verfassens dieses Artikels sind die Pläne des Prinzen unsicherer denn je. Zwar wird am Bau der riesigen Energiefelder zunächst festgehalten, aber ob der  fortschrittliche Prinz dies auch als solcher  erleben wird, erscheint fraglich, seit er mit dem dubiosen Kashoggi-Mord in Verbindung gebracht wurde.  Komplott, Mord, Unfall? Was aber immer da passierte, dass zu recherchieren ist nicht unsere Aufgabe.






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