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Gerüchte und Anekdoten

Es machte damals ein Gerücht die Runde, wonach die damalige Verkehrsministerin, die den Trieb-fahrzeugführerschein für S-Bahnen hatte, oftmals auf dem Weg zum Ministerium den Zug selbst steuerte. Allerdings hatte die  temperamentvolle Frau Probleme  beim Bremsen. Und so machte ein "Running gag" schnell die Runde: Immer wenn ein Zug grob abbremste, scherzten die Madrilenen: "Unsere Ministerin fährt wieder." Nach dem  Terroranschlag stellte sie diese Fahrkünste aber ein. Ein anderes Gerücht, wonach der König sich als Schaffner in Zügen betätigte, um sich unters Volk zu mischen, blieb ein hartnäckiges Gerücht. Sicher ist aber, dass es ein Schaffner gab, der dem König zum Verwechseln ähnlich sah.....

Mit dem AVE nach Santa Maria


Ein absoluter "Klassiker"! Wie bei dem Artikel "Die Eisenbahn im Vatikan" gibt es nicht viele ausländische Journalisten, die den spanischen König im Führerstand des AVE 100 begleiten konnten. Mit dabei war damals auch der jetzige amtierende König auf der Fahrt von Madrid nach Sevilla, anlässlich der Eröffnung der EXPO 1992 in Sevilla. Der Artikel,  ursprünglich nicht vorgesehen, wurde als Reisebericht geschrieben, weil er die innere Spannung die wir damals hatten wiedergeben sollte. Daher wird er hier auch als Reisebericht aufgeführt. Da der Zug und die Strecke sowie deren Jungfernfahrt eine historische Bedeutung hat, wird er hier in voller Länge veröffentlicht. Die Strecke wurde komplett von Siemens ausgestattet. Der Ausgangsbahnhof Madrid war der modernste Bahnhof Europas und erste Bahnhof im Hochgeschwindigkeitsverkehr, der zwei Spurweiten hatte.    Heute  verfügt Spanien über ein dichtes Hochgeschwindigkeitsnetz und ist das zweitgrößte und beste Netz der Welt.


Doch nun zum Klassiker, der das Ende allerdings offen liess, weil die die damalige Redaktion des "Modelleisenbahners" es so wollte. Das Geheimnis ist aber längst gelüftet. Natürlich sind wir mit dem König gefahren. Und das alles ohne Genehmigung und diplomatischen Prozedere, weil es die Situation ermöglichte und weil der König uns spontan einlud. Die Redaktion befürchtete Komplikationen, was damals massiven Ärger eingebracht hätte und was auf Wunsch der Redaktion verheimlicht werden sollte. Denn der Auftraggeber war ja eine Firma aus der (ehemaligen) DDR. Und die war damals ja noch nicht lange zu Grabe getragen worden. Doch  heute ist alles nur noch amüsante Erinnerung. Und: Wir würden es heute wieder tun.... PS: Vom Titelbild git es auch noch eine Telefonkarte. der Sammlerwert ist inzwischen gigantisch.....



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