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Corona-Pandemie aktuell*

von Bernhard Veith (Stand 24.06.21)


 1 Jahr Pandemie

Ausbruch der Erkrankung/Stationäre Behandlung

Mutanten

Das Dings mit dem PIMS

Corona und seine Impfstoffe

Die RNA-Impfstoffe

Impfstoffe aus konventioneller Produktion

Impfen bei Vorerkrankungen

- Rheumatische Beschwerden/ Innere Erkrankungen

- Impfungen bei Schwangerschaft

- Querschnittslähmung

Folgeerkrankungen

LongCovid

Das Impfchaos und ihre Legenden.

Was bisher geschah


(Bild: A.Stossberg; )

In eigener Sache

Es ist nun der erste Teil eines Berichtes im Paralife erschienen. In diesem sind wesentliche Teile aus dieser Seite übernommen worden. Daher werden nun einige dieser Teile hier entfernt und nur noch aktuelle Teile ergänzt. Wer sich umfassend informieren will, sollte daher auf folgende Seiten umswitchen: 

Covid19 Sorge oder Panik die Artikel in der Presse

Corona Special: Ein Jahr Pandemie (hier)


Bestandsaufnahme einer Seuche


"Pandemie ist die Schwester des Krieges"

Wir sind mitten in der schärfsten pandemischen Krise nach dem 2. Weltkrieg, mit so vielen Toten, die noch keine Seuche der Neuzeit entwickelte. Bald 90.000 Tote aus  3,75 Millionen Infizierte in Deutschland, (weltweit sind es knapp 175 Millionen, davon mehr als 3,75 Millionen Tote) Die USA berichtet, dass es innerhalb von einem Jahr 33 Millionen Infizierte mit 600.000 Covid19-Tote gegeben habe,  mehr Tote als in allen Kriegen zusammen, in der die USA beteiligt war). In Indien war man um die Jahreswende überzeugt den Virus im Griff zu haben. Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet: 30 Millionen Infizierte und 350.000 Tote sind dort zu beklagen Grund dafür waren mehrere neue Mutanten, die sich rasend vermehrt hatten. Mitverantwortlich waren klimatische und hygienische Verhältnisse.  Inzwischen gibt es wie erwartet mehrere Mutationen, die trotz Tests oder Impfungen die Infiziertenzahlen in die Höhe schnellen lässt.Wer jetzt noch eine starke Grippewelle mit Covid19 vergleicht (2017 in Deutschland waren es 20.000 Tote, wobei diese Zahl nur rein rechnerisch hochgerechnet wurde, weil dort es eine Impfstoffproblematik gab) vergleicht Birnen mit Autos.  Man hat gegen die Covid-19-Erkankung zwar noch kein Medikament gefunden, Wirkstoffe gegen ähnliche Infektionskrankheiten wirken hier nur ganz schwach oder gar nicht. Es sind und werden nun aber  mehrere Wirkstoffe zugelassen, oder werden demnächst zur Zulassung bei FDA und EMA angemeldet. Basis sind Wirkstoffe, die die Viren angreifen, eliminieren, oder "depressiv" und damit vermehrungsunfähig  machen, oder Teile des Virus in Transportzellen verpackt, die dem Körper Werkzeuge mitgeben, Antikörper gegen die Viren zu bilden.  Diese erstgenannten Wirk-Prinzipien sind in der Onkologie seit Jahren bekannt. Medikamente dieser Gruppe nennt man dort u.a.    „Checkpoint-Inhibitors“, weil sie genau direkt an den Punkt der Erkrankung (z.B. Krebszellen) gebracht werden und die Krebszellen unschädlich machen. Auf Basis dieser bekannteten Wirkweisen sollen die Impfstoffe den Menschen jetzt schützen. Gegner halten diese Wirkweise  als Impfstoff für bedenklich weil die Impfstoffe im Körper erst produziert werden. Sie halten das für einen unzulässigen Eingriff im Menschen (siehe unten) Andere eher konventionelle Wirkstoffe (Vektorwirkstoffe) werden nach und nach zur Zulassung angemeldet, sind jedoch  umstritten, weil sie nicht alle Forderungen erfüllen. Auf dieser Seite werden wir alle verfügbaren Infos über Wirkstoffe und Medikamente veröffentlichen, sobald sie uns von der FDA, EMA oder Hersteller (in neutraler Form) vorliegen.



Die Corona-Pandemie medizinisch gesehen

Covid 19


Das ist die medizinische Bezeichnung der Erkrankung die das ursprüngliche Sars-CoV2,Virus auslösen konnte. Die Entstehung des Virus wurde ausführlich in unserem Artikel Covid19 Sorge oder Panik  behandelt. Zwischenzeitlich hat sich das Virus aber weiter entwickelt.. Hier nun  eine kurze Zusammenfassung möglicher Mutanten (Stand 15.3.2021).


Mutanten

„ Die Viren machen das was sie am besten können, sie vermehren sich“ sagte vor kurzem Bundeskanzlerin Merkel. Dadurch entstehen logischerweise immer neue Formen der Viren, die sogenannten Mutanten.

Durch die massive „Fortpflanzung“ verändern sich die Viren, sodass neue Stämme entstehen. Und sie „lernen“ von ihren Fehlern in der Zusammensetzung. Es kann sein, dass die Viren durch ihre ständige Weiterentwicklung schwächer werden und ihre Gefährlichkeit gänzlich einbüssen. Das ist bei vielen Viren so passiert, mit der Folge dass sie gingen, so wie sie gekommen sind: Schnell und unvorbereitet. Leider gibt es auch gegenteilige Entwicklungen.

 

B.1.1.7  Variante- Alpha - für alle gefährlich

Mutationen mit dieser Bezeichnung sollen 50 -70% ansteckender sein als das bisherige Virus. Entwickelt und „detektiert“ wurde das Virus in England. In Deutschland sind 94% aller Infektionen dieser Mutante zuzuschreiben, .die sich aber inzwischen auch  in 94 Länder auf der Erde breit genacht haben. Wie oben erwähnt, hat das Virus eine Menge „gelernt“. So sind nun in erster Linie jüngere Menschen viel leichter ansteckbar. Das Sterberisiko soll höher sein, als die bisherige Version. Man spricht derzeit noch von der dritten Welle. Ob weitere Wellen zu uns dringen können, hängen endscheident davon ab, wie und wielange die AHA-Regeln eingehalten werden. Bislang erkennen wir aber sehr viele Infizierungen, die zunächst als Folge von den Lockerungen sich infizierten. Bei dieser Variante gibt es übrigens auch leichte  Veränderungen gegenüber der klassischen Covid 19 Erkrankung. Menschen berichteten, dass sie deutliche Symptome hatten, die aber schnell abklangen, sodass sie keinen Test absolvierten. Kurze Zeit später war die Erkankung so heftig, dass nur noch Notfallmassnahmen halfen.


B 1.3.5.1 Variante Beta

Sie wurde in den afrikanischen Ländern, vorwiegend in Südafrika entdeckt. Studien scheinen zu bestätigen, dass die Variante Beta sehr ansteckend, aber weniger gefährlich zu sein scheint. Auch die südafrikanische SARS-CoV-2-Variante Beta wurde in den DACH-Ländern bereits identifiziert. In einem Bericht der RKI wurden jedoch in Jahr 2020 gerade einmal 10 Fälle mit dieser Variante Beta identifiziert. Das scheint wenig und könnte darauf schliessen, dass sich diese Variante nicht mehr verbreiten konnte. Das RKI weist aber auch hier darauf hin, dass man hier keine eindeutige Aussage machen könne.

 

P1 Variante-Gamma

Sie kommt häufig in Brasilien vor. Die P.1-Variante soll deutlich ansteckender sein als der Urvirus. Ob diese Südamerika-Variante auch früher schon in Spanien für massive Krankheitsfälle sorgte ist nicht erwiesen, wird aber vermutet. Gerade an Weihnachten sah man in Deutschland die Gefahr als gross an, dass Personen aus Südamerika, die bei uns arbeiten,  zurück in ihre Heimat konnten. Deshalb waren Reisen von und nach Brasilien, Peru usw. nicht erlaubt.

Trotzdem wurde Ende Januar die erste Infektion der Viruslinie P1 in Hessen erkannt. Sie unterscheidet sich mit einer Reihe von Veränderungen  vom ursprünglichen Sars-CoV-2-Typ und scheint nicht mehr viel damit gemein zu haben. Es ist ansteckender und Forscher sind sich nicht sicher, ob die Impfungen gegen Corona bei der P1 Variante wirklich schützen. Deshalb kann nicht ausgeschlossen werden dass Impflingen der ersten beiden Impfstoffe noch in diesem Jahr mit einer Weiterentwicklung des Impfstoffes ( gegen den Virus 1.3.5.1 nachgeimpft werden müssen. „Auffrischung nennt man sowas.  Inwieweit dann die neuen Impfstoffe den Schutz schon bieten können, ist nicht geklärt


Varianten B 1.6.17  Variante Delta

Die Delta-Variante gilt als die schlimmste, weil sie leicht ansteckend und auch tödlich ist. Am schlimmsten wütete sie in Indien, neuerdings  ist sie aber mit atemberaubender Geschwindigkeit weltweit verbreitet. Auch wenn sich die Seuche erwartungsgemäss im Sommer zurückgezogen hat, ist mit einer weiteren Welle in den nächstenWochen zu rechnen. Auf den britischen Inseln schlägt sie trotz Oeffnungen wieder zu die Inzidenzen liegen dort über 200, auch wenn keinerlei Vorsichtsmassnahmen zur Eindämmung gelten. Viele befürchten, dass die Delta-Varianten sind während der EM massiv verbreitet hat. Das Ergebnis werden wir in ein paar Wochen klar messen können. Auch die weltweiten Umweltkatastrophen dürften die Verbreitung fördern, wenn Menschen in Notunterkünfte müssen.


Varianten B 1.6.17.1 Variante Kappa

Beide Varianten sind berüchtigt und kosten in Indien Millionen von Menschen. Diese Varianten räumen die Vorurteile der sogenannten Corona Gegner auf, die behaupten, Corona sei nur eine Grippe und könne nur im Winter vorkommen. In Indien herrschen Temperaturen um die 30° und sorgen erst recht für eine dramatische Verbreitung, da in den indischen Städten kaum die AHA-Regeln eingehalten werden können. Dabei war Indien gerade wegen seinen Massnahmen eine Vorzeigeland.

Doch das Virus erfand sich dort mit den oben genannte Mutanten neu. Innert kürzester Zeit infizierten sich mehr als 28 Millionen Menschen, von denen 350.000 Menschen bereits starben. Ob bei uns diese indische  Varianten auch so gefährlich sein können, wird der Herbst zeigen.


Hier eine Uebersicht aller derzeit relevanten Mutanten die die WHO in einem Schaubild aufgeführt hat:
























Folgeerkrankungen

Neuro Covid/ Long Covid/ Post Covid - was jetzt?

Unmittelbar nach der angeblichen „Genesung“ der ersten  Corona-Infizierten zeigten diese Patienten erhebliche Folgeerscheinungen. Es gibt dabei verschiedene Syndrome, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Die Frage ist nun ob diese Krankheiten eine neue Klassifizierung benötigen, oder jeweils wie konventionelle Formen behandelt werden müssen.

 

Haben all diese „neuen“ Erkrankungen eine unverwechselbare Eigenschaft? Wie sind sie entstanden? Erste Berichte über Folgeerkrankungen kamen logischerweise aus dem chinesischen Wuhan. Von dort stammen auch erste Studien. Mittlerweile liegen aber auch Studien  aus den EU-Länder bzw. USA vor.

Patienten klagten über folgende Beschwerden

  • Nierenschmerzen,
  • Lungenprobleme (56% der beatmeten Patienten)
  • Herz-Kreislauf-Probleme,
  • neurologische und psychische Probleme (wie Fatigue, 63 Prozent Abgeschlagenheit bzw. Muskelschwäche 26 Prozent Schlafstörungen und 23 Prozent unter Angstzuständen/Depressionen)
  • Hirnschäden

 


Die Entstehungsgeschichte beginnen die Mediziner langsam zu verstehen. In Wuhan kämpfen 75% aller Patienten die in klinischer Behandlung waren mit Folgeerscheinungen, die teilweise chronisch. Ein besorgniserregender Teil der Patienten bleiben bettlägerig. Es droht eine Behandlungskrise nach der Notfallbehandlung. Wohin mit den vielen Pflegefälle, kann unser arg gebeuteltes Gesundheitssystem diese Mehrkosten überhaupt tragen?

 

Bislang konnten Mediziner nicht erklären, warum einige Covid-Patienten neurologische Symptome entwickelten und andere nicht. Warum haben einige Patienten neurologische Erkrankungen, andere aber Lungenprobleme. Forscher fanden heraus, dass Neuro-Covid-Patienten eine schwächere Immunantwort im Nervensystem zeigen. Demnach liegt das Problem im Nervenwasser. Das deutet auf eine geschwächte Immunantwort des Nervensystems hin, je nachdem WIE das Virus in den Körper des Patienten gelangt

Es kann über die Nase ins Gehirn gelangen und dort Hirnzellen und Nerven befallen. Das heißt, selbst wenn die Infizierung anscheinend milde verläuft und kaum Symptome aufzeigt können später neurologische Folgen auftreten.  Dazu zählen auch die bereits bekannten  Geruchs- und Geschmacksstörungen, Hirnentzündungen und -schädigungen, die zu neurologischen und psychiatrischen Auffälligkeiten führen, aber auch Schlaganfälle. Das heimtückische: Besonders Risikopatienten, die bereits solche Erkrankungen durchmachten, können teilweise herbe Rückfälle erleiden, die man anfangs gar nicht als Folge einer Infizierung sieht. Wissenschaftler können aber kaum erklären, warum und bei wem genau diese Erscheinungen auftreten.


Forscher haben das Nervenwasser von acht Patienten mit neurologischen Covid-19-Symptomen untersucht. Das Immunzellprofil der Rückenmarksflüssigkeit verglichen sie mit anderen neurologischen Patienten (z.B. MS, Hirnhautmit anderen neurologischen Erkrankungen wie Multipler Sklerose, viraler Hirnentzündung (Enzephalitis) oder andere

Dabei wurde erkannt, dass Neuro-Covid-Patienten Veränderungen bei den Immunzellen im Nervenwasser aufweisen, die sich deutlich von allen anderen untersuchten Krankheiten unterschieden.

Die Abwehrzellen, zeigten Anzeichen einer „Erschöpfung“. Dieses Phänomen ist unter anderem von chronischen Erkrankungen und Krebs bekannt, wenn die T-Zellen so lange mit einem Antigen konfrontiert werden, dass ihre Reaktion nach und nach schwächer wird. Auch die Entzündungsmarker im Nervenwasser der Covid-19-Patienten waren erhöht, allerdings weniger als bei Menschen mit viraler Hirnentzündung. Das Sars-CoV-2-Virus selbst konnten die Forscher nicht im Nervenwasser nachweisen. Damit sollte die alberne Diskussion, dass Covid19 eine Art Grippe sei beendet sein, vielmehr gestattet sich der Vergleich mit chronischen Erkrankungen wie MS, MB, HPV oder gar Krebs.

„Das Irritierende an Neuro Covid ist ja gerade, dass auch Betroffene mit ganz leichten Krankheitsverläufen zum Teil schwere neurologische Symptome entwickeln können", kommentiert Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie auf Nachfrage. Die Studie zeigt nun einen möglichen Grund dafür auf: „Unsere Daten deuten darauf hin, dass neurologische Symptome und Folgeerkrankungen somit keine reinen ‚Nebenerscheinungen‘ einer schweren pulmonalen Covid-19-Erkrankung sind, sondern eine eigenständige Krankheit darstellen könnten“, so Meyer zu Hörste.



Psychische Probleme bei Neuro Covid

Psychische Probleme wie Depressionen oder auch Fatigue sind Begleitsymptome aus den neurologischen Erkrankungen heraus. Meist sind Neuro Covid Patienten ja relativ fitte Menschen, im mittleren Alter, die als gesund galten bevor sie sich infizierten. Die Schwere der Erkrankung erleben die Patienten als Schock. Wenn sie nicht schwere Phasen durchmachten, können sie auch nicht verstehen, warum sie nun so erwischt wurden, war der Anfang doch ein einfacher bis mittlerer Verlauf. Zukunftsängste und auch die faktische Hilfslosigkeit verbunden mit der absoluten Isolierung als Covid-Patient lassen den Patienten in Depressionen oder in eine Fatigue fallen, aus denen sie wochenlang nicht heraus können. Zwar gibt es durchaus Fortschritte im Krankheitsverlauf zu erkennen, doch verlaufen sie deutlich zu langsam und völlig unbefriedigend für den Patienten. Warum hat es ihn gerade so erwischt, war der Anfang doch relativ harmlos. Aber genau das wird das Problem der Zukunft sein. Kann es sein, dass ein solcher Rückschlag nicht auch Monate nach Genesung wieder kommen kann? Kann sich dadurch eine chronische Erkrankung bilden. Das alles ist derzeit noch völlig unsicher.


Körperliche Probleme bei Long Covid

Exakt nach einem Jahr nach Ausbruch der Corona-Seuche werden die Ausmasse immer klarer. Es zeichnet sich immer mehr ab, dass die Politik die Erkrankung nicht überschätzt hat und langfristig der Schwerpunkt des Kampfes nicht mehr bei der Suche geeigneter Impfstoffe sein wird, sondern dass die Nachbehandlung einen weit grösseren Raum, sowohl in gesundheitliher, als auch in wirtschaftlicher Hinsicht massive Schäden mit sich bringen wird. Denn die Zahlen aus Wuhan bedeuten nichts Gutes. Zwar hatte man dort durch rigorose Isolation, wie sie eine Demokratie nicht fertig zu bringen imstande ist, das Virus Sars-CoV-2  schnell im Griff. Schon bald gab es keine oder nur sehr wenige Neuinfizierungen. Viele Menschen, die an Covid19 litten, kämpfen monatelang noch mit den Spätfolgen. Noch Sechs Monate nach Beginn der ersten Symptome waren mehr als drei Viertel der Patienten, die in einer Klinik behandelt werden mussten, in medizinischer Behandlung.

Das ist das Ergebnis einer ersten Studie mit mehr als 1.700 Patientinnen und Patienten in der Provinz Wuhan. (

Folgende Beschwerden traten generell auf bei leichteren und mittleren Verlauf:

  • 63 Prozent über Abgeschlagenheit (Fatique) oder Muskelschwäche.
  • 26 Prozent litten an Schlafstörungen,
  • 23 Prozent unter Angstzuständen oder Depressionen.
  • 22 Prozent eine gestörte Lungenfunktion

Folgende Beschwerden traten zusätzlich generell auf bei schweren Verlauf (d.h. mit als intensive Sauerstoffgabe über die Nase oder künstliche Beatmung):

  • 56 Prozent eine gestörte Lungenfunktion.
  • 13 Prozent eine verminderte Nierenfunktion

Die Studie ist keinesfalls abgeschlossen, weil auch die Beschwerden nicht nachgelassen haben.

(Quelle The Lancet: Huang et al., 2021).


Zwar  sind die meisten Patienten zuhause aber nicht arbeitsfähig. Aehnliche Erfahrungen gibt es mittlerweile auch in Deutschland, Oesterreich und in der Schweiz. Mindestens eine dieser Beschwerden haben sich nun fest manifestiert, sodass eine dauerhafte ambulante Betreuung angezeigt ist.

Die Patienten mit schweren Verläufen könnten möglicherweise dauerhaft schwerbehindert bleiben. Eine Besserung des Gesundheitszustandes verläuft nur sehr schleppend. Die Menge der neutralisierenden Antikörper im Blut sank nach sechs Monaten um mehr als die Hälfte, verglichen mit der Menge während der Infektion. Das könnte heissen, dass sich diese Patientengruppe nach einer gewissen Zeit erneut infizieren könnte. Aehnliche Reaktionen, kennt man ja auch von anderen viralen Infizierungen.

Was diese Erkrankung volkswirtschaftlich bedeuten könnte wenn tausende als Covid-Versehrte in Rente gehen müssen ist nicht absehbar. Mag sein dass die Politik die kurzfristigen Schäden stemmen kann. Aber möglichweise werden auf Jahrzehnte viele Steuerzahler fehlen, die nun eine neue Rente beanspruchen müssen.


Jetzt doch: Long Covid

Seit April 2021 fasst man alle chronische coronarbedingte Krankheiten als "Long Covid" zusammen.


Das Dings mit dem PIMS

Bislang galt, dass Covid19 nicht Kinder betreffen würde, sondern nur ältere Menschen. Aus dem Grunde kursierten die seltsamsten Lösungsvorschläge.  Dies blieb auch so als man bei den Covid19 Patienten chronische Erkrankungen feststellte. Mittlerweile hat es ordentliche Mutanten gegeben, die jetzt auch Kinder betreffen. Dort sind es aber nicht die üblichen Long oder Neuro-Covid-Erkrankungen, sondern eine Krankheit die sogar einen kindergerechten Namen hat: PIMS (Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome) hat es jetzt auch zu einem Eintrag in die internationale Code-Sammlung medizinischer Erkrankungen geschafft Unter ICD 10; U10 liest man die Krankheit  so: :

U10.-

Multisystemisches Entzündungssyndrom in Verbindung mit COVID-19

U10.9

Multisystemisches Entzündungssyndrom in Verbindung mit COVID-19, nicht näher bezeichnet

Inkl.:"Kawasaki-like"-Syndrom zeitlich assoziiert mit COVID-19
Multisystem inflammatory syndrome in children (MIS-C) zeitlich assoziiert mit COVID-19
Paediatric inflammatory multisystem syndrome (PIMS) zeitlich assoziiert mit COVID-19
Zytokinsturm zeitlich assoziiert mit COVID-19

Exkl.:

Mukokutanes Lymphknotensyndrom [Kawasaki-Krankheit] (M30.3)
Zytokinfreisetzungs-Syndrom [Cytokine release syndrome] (D76.4)

 

Folgene Symptome : (1) Fieber, (2) erhöhte systemische Inflammationsparameter (CRP oder PCT),

Appendizitis (Blinddarmentzündung  (3) mindestens zwei Organbeteiligungen und (4) Evidenz einer aktuellen (positiver SARS-CoV-2 PCR- oder Antigen-Nachweis) oder stattgehabten (positive SARS-CoV-2 Serologie) SARS-CoV-2-Infektion oder eines SARS-CoV-2-Kontaktes nachzuweisen waren, sowie (5) andere infektiologische Ursachen ausgeschlossen werden konnten.

PIMS wurde weltweit festgestellt. PIMS-Fälle sind seltener mit Grunderkrankungen assoziiert als COVID-19 Fälle.

Folgende Untergruppen hat man mittlerweile unterschieden:

  • reine PIMS-Fälle nach der obigen Falldefinition und Bewertung, mit max. einem Kawasaki-Kriterium (als SARS-CoV-2 non-Kawasaki-PIMS [non-KS-PIMS] bezeichnet),
  • Kawasaki-Syndrom Fälle mit Erfüllen von mind. 2 der 5 Kawasaki-Kriterien (als SARS-CoV-2 Kawasaki-Syndrom [KS] gewertet)
  • PIMS-Fälle, die auch mind. 2 der 5 Kawasaki-Kriterien erfüllen (als SARS-CoV-2 PIMS + Kawasaki-Syndrom [KS-PIMS] bezeichnet).
  • non-SARS-CoV-2 assoziierten Kawasaki-Syndroms[non-SARS-KS]

Am meisten wurden dabei Haut/Schleimhaut, Herz-Kreislauf und Gastrointestinaltrakt angegriffen.

Wie bei den älteren Covid - Patienten, waren auch bei den PIMS- Kinder intensivmedizinische, oft auch immunmodulatorische Therapien, notwendig, wobei in fast allen Fällen die Gabe systemische Antibiotikatherapie angewendet wurde. Glücklicherweise sind nur weniger als 10% der Patienten, chronisch erkrankt und müssen weiter behandelt werden. Todesfälle wurden keine beobachtet.



Corona und seine Impfstoffe




Ist Impfen eine Lösung ?

In der modernen Medizin spiel Impfen eine immer grössere Rolle. Man versucht für alle Erkrankungen Impfstoffe zu entwickeln. Auch BIONTEC plant solche Stoffe gegen alle möglichen Krebsformen auf den Markt zu bringen. Nun kam das Corona-Virus aber zuvor und zwang die Firma, eine völlig neue Impfform zu entwickeln, welche eigentlich in der Grundform einem Krebsmedikament zugedacht war. Nachfolgend erklären wir die einzelen Impfstoffe:





















Die RNA-Impfstoffe


Aktuell gibt es in dieser Wirkstoffgruppe zwei zugelassene Impfstoffe, ein weiterer wird demnächst zugelassen. Alle drei sind ähnlich aufgebaut:


Comirnaty (BNT162b2) (Biontech-Pfizer) zugelassen seit 21.012.2020

mRNA1173 (Moderna) zugelassen seit 07.01.2021

CVnCov  (Curevac)     zur Zulassung angemeldet


Sie reagieren ähnlich, wie alle klonalen Medikamente, bedienen sich aber dem bekannten Impfschema. Aber wie steht es mit den Nebenwirkungen?


Die EMA (Europäische Medicines Argency) sollte über die Zulassung diese neuen Impfstoffes Anfang Dezember 2020 entscheiden. Seit 21.12.2020 ist der erste Wirkstoff nun zugelassen, die Impfungen beginnen in Deutschland unittelbar. Auf Druck der Politik sind einige Länder vorgeprescht und erwirkten eine Notzulassung. Die EU wollte von Anfang an durch ihre eigene Zulassungagentur EMA eine "ordentliche Zulassung", die ohne Zeitdruck und Qualtitätseinbusse zuverlässig sein soll. Möglich wurde dies durch eine bisher einmalige Straffung der einzelnen Prozedere. Die Phasen I , II, und III wurden teilweise parallel durchgeführt um möglichst wenig Zeit zu verlieren. Dabei wurde die Prüfungsqualität nicht beeinträchtigt. Dennoch erfolgte die Zulassung jetzt doch einige Tage früher als angekündigt. Warum auch immer. Nur Curevac hielt sich an den vorgegebenen Weg und ist daher noch nicht zugelassen. Da sie die ersten Hersteller mit diesem Wirkprinzip waren, werden sie hier auch schon erwähnt.


Wirksamkeit

es liegt in der Natur der Sache, dass die Impfstoffe nicht zu 100% wirken. Manche wirken nur zu 40 -50%. Die Corona-Impfstoffe sind mit 70-98% äusserst wirksam. Dennoch kann es trotz Impfung zu Infizierungen kommen, Das wird im Internet immer gerne als Beweis des Schwindels gesehen, in Wirklichkeit ist es der Beweis, dass die Stoffe wirken. Denn bisher sind bei den Infizierungen trotz Impfung nur sehr leichte Erkrankungen vorgefallen, damit der Körper Antikörper bilden kann. Man sollte also sich vor jeder Impfung genauer informieren und zwar beim Arzt und nicht bei unterschwelligen Fakemedien.


Comirnaty BNT 162b2

Die nationale britische Zulassungsstelle  war noch 2020 vorgeprescht und hat den neuen Wirkstoff zugelassen. Warum? Darum! Die Daten waren  da wohl weniger wichtig, eher die Tatsache, dass man jetzt noch vor dem reelen Brexit, Millionen Dosen aus EU- Produktion sichern will.

Auch in den USA spielten politische Gründe eine entscheidende Rolle. Die amerikanische Organsisation FDA Food and Drug Administration liess den Wirkstoff zum 11.12.2020 zu, also noch bevor die Wahlmänner ihren neuen Präsidenten wählten. Genützt hat es dem autoritären Machthaber kaum was. Das passt ausgezeichnet und hat wenig mit Sicherheit und Zuverlässigkeit eines Wirkstoffes zu tun. Einen Tag vor der  Inauguration des amerikanischen Präsidenten lag nun ein PDF-Dokument  von der FDA mit neuen Details zum Biontech-Impfstoff und seinen Nebenwirkungen vor, welches uns zeitgleich vorlag.


Zwar handelt sich bei der FDA zunächst um eine Notzulassung für Comirnaty BNT 162b2, welches vom deutschen Unternehmen Biontech (BNT) entwickelt wurde und von Pfizer weltweit, (bzw. Fosun für den asiatischen Markt,) vertrieben wurde. Die EMA liess sich Zeit und erwirkte eine ordentliche Zulassung wie BM Spahn es  wollte. Doch die erste europäische Zulassungsstelle war nicht die EMA, sondern die schweizer Zulassungstelle Swissmedic. Das verwirrte, weil einige Fake-Medien ein Papier veröffentlichte, dass die Swissmedic diese Impfstoffe niemals zulassen würde, sogar wor dem "great Reset" und vor der Folgen der Impfung warnte. Tausende Menschen würden nun "vergiftet" und unweigerlich sterben. Die Swissmedic ging auf diese falche Informationen gar nicht ein, und legte Wert darauf, besonders kritisch geprüft zu haben. Diese Falschmeldungen sind aber gerade im schweizer Bereich noch weit verbreitet.


Der obengenannte Impfstoff konnte nur wegen einem Joint Ventures zwischen einem kleinen Forscher-Betrieb und einem weltweit agierenden Konzern so schnell auf dem Markt kommen, denn die Rezeptur ist keineswegs neu und wurde schon in der Krebsbekämpfung erfolgreich eingesetzt. Die großen Konzerne hatten nach einigen Misserfolgen Ihre Forschungsabteilungen aus Kostengründen ausgelagert. Auch Pfizer hatte nach dem Erfolgsschlager „Viagra“ ernsthafte Probleme im patentgeschützten Portfolio. Dies hat sich nun geändert, denn das Joint Venture BNT/Pfizer ist das beste aktuelle Beispiel wie man heute am Markt erfolgreich ist: Die Grossen kaufen den kleinen Hersteller das Knowhow ab in manchen Fällen auch das Patent, dafür übernehmen sie ide Zulassung auf dem Weltmarkt, sowie die Produktion und Konfektion. Dies half massgeblich dazu bei wie rasch bei einer schlimmen Seuche ein Impfstoff bereit stand. Es war also kein Zauber, oder gar Schiebung, sondern das Ausnützen einer katastrophalen Fehlentwicklung der Politik. Auf über 53 Seiten erklärte die FDA die Zulassung: 

Hier ein kleiner Überblick auf die Details:


Sofortige Wirkung

An der Phase-III-Studie des Impfstoffs BNT162b hatten insgesamt 44.0000 Probanden teil genommen. Der Impfstoff muss in zwei Dosen innerhalb von drei Wochen verabreicht werden. Wie bereits im Vorfeld bekannt, wurde bei einer Testung von 36.000 Probanden wurde eine Schutzwirkung von 95% festgestellt. Wie üblich wurde dabei das Blindstudienverfahren gewählt. Dauer ca 4-7 Monate.  Dabei wurden die Probanden in „Plazebogruppe“ und „Verumgruppe“ zu jeweils 50% aufgeteilt. Es gab  das erste erstaunliche Ergebnis: Von der Placebogruppe erkrankten 162 Menschen an Covid 19, in der Verumgruppe aber nur 8. Das bedeutet eine Krankheits-Quote von 0,4 % rsp.0,2 Promille und ist vergleichsweise hoch, wenn man bei Promille überhaupt von hoch sprechen kann.


Die insgesamt 36.000 Patienten wurden auch nach „Subgruppen“ unterteilt. Hier einige Beispiel die besonders kritisch zu betarchten sind:


Adipositas,

Diabetes,

Bluthochdruck,

COPD

Herz-Kreislauf-Erkrankungen


Bei allen diesen Gruppen zeigte sich die Schutzwirkung von mindestens 93%.  Andere, zahlenmässig kleinere Gruppen, hatten ähnliche Ergebnisse. Weshalb die wichtige Gruppe der onkologischen Erkrankung

 en (Krebs) hier ausgegliedert war, ist nicht ersichtlich. Eine sofortige Wirkung zeigte sich bereits bei 52,4% der Patienten unmittelbar nach Impfung, beim Rest bei der zweiten Dosis. Diese prompte Wirkung kennen wir ja auch aus den modernen klonalen Medikamenten.  Inzwischen konnte aus einer israelischen Studie die Quote von 94% offiziell bestätigt werden. Das ist deswegen wichtig, weil diese Studie die erste ist, die ausserhalb des Zulassungsverfahren gefertigt wurde.


Nebenwirkungen

Wie sieht es mit den Nebenwirkungen aus?  Diese lassen sich am ehesten in Altersgruppen aufteilen, wobei diese meist erst nach Verabreichung der zweiten Impfdosis auftraten. In der ersten Altersgruppe (18 bis 55 Jahre) traten die systemischen Nebenwirkungen häufiger und schwerer auf als bei der zweiten Gruppe (ab 55 Jahre).. 

Hier eine Übersicht nach Indikation (die erste Zahl bezieht sich auf den Impfstoff, die zweite Zahl auf Placebo):


  • Schmerzen an der Injektionsstelle: (77,8 % vs. 11,7 % )
  • Müdigkeit: (59,4 % vs. 22,8 %)
  • Kopfschmerzen: (51,7 % vs. 24,1 %)
  • Muskelschmerzen: (37,3 % vs. 8.2 %)
  • Schüttelfrost: (35,1 % vs. 3.8 %)
  • Gelenkschmerzen: (21,9 % vs. 5,2 %)
  • Allergische Reaktionen (0,63% vs 0,51%)*
  • Lymphadenopathie: (0,3 %, vs 0,5 Promille)
  • Schwere Herzrhythmusstörung: (1 vs 0)  
  • vorübergehende Fazialparese bei Patienten mit schweren Vorerkrankung (0,2 Promille, sprich 4 Patienten von allen,  aber durchaus schwer, weil körperlich entstellend, Dauer wenige Stunden bis wenige Tage


*Die FDA hat die allergische Reaktionen deswegen aufgeführt weil in England diese Nebenwirkung desöfteren beobachtet wurden. Bei den Placebos gab es diese Beschwerden nicht. Alle Probanden erholten sich schnell von den allergishen Reaktionen.


Generell scheint für den Laien die Wahrscheinlichkeit der  Nebenwirkungen extrem hoch. Das heisst aber auch dass das Verum anspringt und im Körper arbeitet. Schliesslich soll der Mensch danach ja immun sein. Tatsächlich sind die Beschwerden nur in der zweiten Impfung aufgetreten, danach bei allen Probanden nicht mehr.


Und Tote?

Ja auch bei diesen Studien gab es Tote, die Impfgegner gerne der Impfung zuschreiben wollen. Doch die Zahl entspricht der durchschnittlichen Komplikationsrate bei Impfungen (0,2 Promille) und ist  daher als "normal" zu betrachten.


Fazit

FDA und EMA haben  Comirnaty BNT 162b2 als erster Impfstoff gegen Covid19 zugelassen  Wie erwartet sind in der Zulassung die Wechselwirkungen Gegenanzeigen klar geregelt. So dürfen Kinder erst nach dem 12. Lebensjahr geimpft werden.  Die Zulassungspapiere liegen uns vor und können bei uns angefordert werden. Die von Impfgegner aufrecht erhaltene Vorurteile, dass man den Wirkstoff nicht kenne, und die Menschen zum Versuchskaninchen wurden, um hemmungslos Geld zu scheffeln, ist nicht richtig, denn kein Impfstoff wird zugelassen, ohne dass Unterlagen für jedermann einsichtig ist. Mit Impfstoffe verdient man nicht so viel Geld, wie mit anderen Medikamenten, weil der Grundstoff verhanden ist.



Modernas mRNA 173

Im Januar 2021 haben  FDA und EMA den Impfstoff mRNA-1273 von Moderna zugelassen. 

Wie BNT 162b setzt Moderna Spike-Proteine vom SARS-CoV-2-Virus ein, die in einer (nano) Lipidhülle verpackt sind. Die Unterschiede liegen da in der Dosis. Deshalb wird Modernas mRNA-1273 im Abstand von 4 Wochen verabreicht und nicht nach 3 Wochen wie bei Biontech-Pfizer. Modernas Impfstoff kann nur bei -12 bis -25 °C gelagert werden. Die Bedenken der Gegner nach gentechnischen Manipulationen, sind rein biologisch nicht möglich ("Ja der ICE kann wie ein Auto auch 250 km/h fahren, aber eben nur auf der Schiene, auf der Strasse kommt er keinen Meter weit"), ob dieser Vergleich die Gegner überzeugt?


Wirksamkeit

Auch  Modernas Impfstoff wurde in der Phase III 30.400 Probanden mit dem Virus infiziert, 15.700 Menschen bekamen den Impfstoff, der Rest ein Placebo. In  der sogenannten Verumgruppe kam es 11 COVID-19-Fällen gegenüber 185 COVID-19-Fällen in der Placebogruppe, was eine Schutzwirkung von 94,1 % bedeutet. Laut FDA ist dies bei der Risikogruppe der Senioren mit 86,4% der Fall.

Nebenwirkungen

Auch hier wieder die Vergleichszahlen der häufigsten Nebenwirkungen in der Altersgruppe 18 bis 64 Jahre nach der zweiten Impfung:

  • Schmerzen an der Injektionsstelle: (90,1 % Verum vs. 18,8 % Placebo)
  • Müdigkeit (67,6 % Verum vs. 24,5 % Placebo)
  • Kopfschmerzen  (62,8 % vs. 25,4 %)
  • Muskelschmerzen: (59,6 % vs. 20,1%)
  • Schüttelfrost: (48,3 % vs. 5,9 %)
  • Gelenkschmerzen: 45,2 % vs. 10,5 %


Auch bei diesem Wirkstoff sind wie beim BNT-Produkt Fazialisparese bekannt geworden, Bei neuen Impfstoffen, muss man auch Nebenwirkungen nennen, die im Promillebereich liegen. Auch hier ist es nicht erwiesen, was die Ursache sein kann. Damit sind die Nebenwirkungen sogar noch etwas intensiver als bei Corminaty. Das kann natürlich unangenehm sein, aber anderseits ist dies ein Fakt, dass der Impfstoff „arbeitet“. Jeder muss selbst wissen ob er diese Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen will, und dann aber gegen das Virus geschützt zu sein, oder nicht.


Komplikationen mit Impfstoffen

Am 15.1. wurde von massiven allergischen Reaktionen gegen die Impfung aus Kalifornien gemeldet. Auch Todesfaälle sollen bekannt geworden sein. Ob dies im direkten Zusammenhang mit dem Impfstoff zu sehen ist, oder eben die "normalen", immerhin wurde der Stoff schon über eine Million mal verabreicht, und statitsisch wären die Komplikationen im Rahmen von 2 Promille, ist noch nicht bekannt. Tatsache ist, dass die volle Wirkung des Impfstoffes bei manchen Menschen sofort sein kann, bei anderen erst 14 Tage nach der zweiten Impfung. Wenn ein Patienten bereits vor der Impfung infiziert wurde, kann der Schutz meist nicht eintreten. Auch gibt es Menschen, die temporär nicht geimpft werden sollten. Daher ist es wichtig vorher mit dem Arzt zu sprechen und wirklich jeden Vorfall und jede Medikation mitzuteilen. Das kann Leben retten.


CVnCov    Curevac

war noch im Sommer 2020 die Zielscheibe der Querdenker und Schwurbler, die das Gerücht in die Welt setzten man wolle mit der Impfung einen Chip des Multigigamilliardär Bill Gates in die Menschen transportieren um so die Menschen noch abhängiger von seinen Produkten zu machen. Tatsächlich hat Bill Gates im Rahmen seiner steuerlichen Förderungspolitik  diesen Hersteller gefördert, wie viele andere Firmen (Anteil: unter 2%, Anteil des Bundes via KFW: 25%). Curevac war seinerzeit auch mit der Technologie auch führend. Dass man nun ins Hintertreffen geraten sei, wollen die Eigner um Dietmar Hopp aber nicht sehen. Man habe nur sehr sorgfältig geforscht und die Phasen eins, zwei und drei ordnungsgemäss durchgeführt, während andere die Phasen parallel machten. So habe man erst im Dezember mit der Phase III begonnen. Die Situation hat sich aber grundlegend geändert. Während Moderna und Biontech bereits produzieren und Milliarden generieren, dümpelt das Tübinger Unternehmen vor sich her. Schuld sind die Mutanten, die in den Studien natürlich berücksichtig werden müssen. Die anderen Unternehmen müssen zwar auch neue Daten und Studien vorlegen, können aber weiter produzieren, während CVnCov mit den Studien immer neu beginnen muss, weil nun die Wirksamkeit bei den Mutanten eine Rolle spielt. Es genügen die Parameter die noch vor Jahresfreist galten nicht mehr. Denn während man bei den am Markt befindlichen eingeführten Impfstoffe immer mal wieder hört dass sie bei Mutanten nicht so wirken, geht die EMA viel schärfer bei Curevac vor. Dieser Impfstoff wird wohl nur zugelassen, wenn die Wirksamkei bei allen Mutanten nachgewiesen würde. Das ganze Prozedere kostet nun Zeit und Geld. Es gäbe zwar die Chance den Impfstoff trotzdem noch zuzulassen, aber man hat Angst, dass die anzugebene Wirksamkeit deutlich geringer ist, weil ja da auch die Mutanten berücksichtig würden. Deshalb wartet man auf neue Studien.




Vektorwirkstoffe


Janssen Ad26.COV2.S (Johnson&Johnson)


Bei dem Präparat von Johnson & Johnson, welches am 12.03.2021 zugelassen wurde,  handelt es sich um einen sogenannten Vektorimpfstoff. Dabei wird der genetische Bauplan eines Teils des Coronavirus in einen abgeschwächten Trägervirus verpackt, der für den Menschen nicht schädlich ist. Bei der Impfung werden mithilfe des Trägervirus Teile des Erbmaterials des Coronavirus in die menschliche Zelle übertragen und dort nachgebaut. Das Immunsystem reagiert und bildet Antikörper. Damit ist die Wirkungsweise von Johnson & Johnson die gleiche, wie die des Impfstoffs von AstraZeneca, nur dass beide unterschiedliche Trägerviren verwenden. Ein Vorteil ist aber auch, dass der Impfstoff in normalen Kühlschränken gelagert werden kann und nur einmal verabreicht werden muss, um die Wirkung zu erzielen. Die Wirksamkeit liegt bei 66%, was bei normalen Impfungen immer noch hoch wäre. Medizinische Daten sind ähnlich wie bei dem Präparat von Astra Zeneca, deshalb wird auf die Auflistung verzichtet.


Vaxzevria (aka ChAdOx1 nCoV-19, aka AZD 1222) (Astra-Zeneca/ Oxford University)

Am 29.01. wurde nun der Impfstoff von AstraZeneca/Oxford University von der EMA als Impfstoff gegen Covid19 zugelassen. Keiner dieser neuen Impfstoffe ist so umstritten, wie Vaxzevria .  Der Wirkstoff ist gegenüber den anderen Covid19-Impfstoffen  nur zu 70% wirksam, was aber vergleichsweise mit anderen Impfstoffe trotzdem hoch ist. Bedingt durch die verwirrende Informationspolitik des Herstellers war nämlich für die EMA nicht klar, ob dieser Impfstoff überhaupt für die Zielgruppe der Senioren (über 65 Jahren) zugelassen werden darf, während die nationalen Zulassungsstellen insbesondere England oder USA den Impfstoff kein Problem damit hatten.  Die EMA jedoch zeigte aber wieder dass sie gründlich prüft. Sie forderte neue Daten an, denn mittlerweile behauptete AstraZeneca man konnte keine Daten für die Senioren beilegen, weil in der Phase III zu wenig Senioren beteiligt waren. Solche Fehler scheinen bei Astra Zeneca bekannt zu sein, was aber die Qualität des Produktes nicht schmälern muss. Angesichts der Vorgabe dass in einer Phase III über 30.000 Menschen in Blindstudien teilnehmen müssen, die das jeweilige Bevölkerungsverhältnis  abbilden sollen, eine fadenscheinige Entschuldigung. Das ist angesichts der derzeitigen Impfpolitik der deutschen Regierung aber sehr wohl ein Kriterium, denn die bereits bestellten 50 Millionen Dosen könnten für die wichtigste Anfangsruppe gar nicht eingesetzt werden, was für eine fatale Versorgungsverspätung bedeuten dürfte. Darüber hinaus sorgte dann die EMA für Verwirrung, weil sie das Präparat dann doch zuliess. Die STIKO (ständige Impfkommision des Robert Koch Institutes) welches nur Empfehlungen aussprechen kann, schränkte anfangs die Impfmöglichkeit von Vaxzevria aber tatsächlich auf Patienten von 18-64 Jahren ein. Mittlerweile sind nun neue Studien aufgetaucht.

Dennoch kommt Astra Zeneca nicht zur Ruhe. Es sind Todesfälle bekannt geworden, die zwar nicht im Zusammenhang mit der Impfung zu sehen waren, gemäss der Vorschriften muss dem aber trotzdem mit aller Sorgfalt nachgegangen werden. Einige EU-Länder stoppten deshalb die Impfung mit diesem Impfstoff. Wie es weiter geht ist noch offen.


Beschaffenheit und Zusammensetzung von Vaxzevria

Es ist kein neuartiges Produkt, sondern ist eher ein konservatives Impfmittel. Es wird aus dem geschwächten Erkältungsvirus (ChAdOx1) hergestellt. Und hier schliesst sich der Kreis der Namensgebung. Dieses Adenovirus verursacht Infektionen bei Schimpansen, wurde aber genetisch so verändert, dass es sich beim Menschen nicht mehr weiter vermehren kann, es ist also nicht replikationskompetent.

Das Mittel enthält zudem genetisches Material eines Oberflächenproteins, mit dem der Erreger Sars-CoV-2 an menschliche Zellen andockt.


Eine 0,5 Milliliter-Impfdosis enthält:

5 x NanoViruspartikel.

GMOs

L-Histidin

L-Histidinhydrochlorid-Monohydrat

Magnesiumchloridhexahydrat

Polysorbat 80

Ethanol

Saccharose

Natriumchlorid (Kochsalz)

Dinatriumedetatdihydrat

Wasser für die Injektion


Gegenanzeigen

Patienten mit folgenden Gegenanzeigen  und Krankheitserscheinungen sollten vor der Impfung mit dem behandtenden Arzt sprechen. Er entscheidet dann, ob diese Gegenanzeigen so gravierend sind, dass eventuell gar nicht geimpft werden kann:


Fieber (höhere Temperaturen)

Schwangerschaft ( sollte der Frauenarzt ob eine Impfung indiziert ist)

Blutgerinnungsstörungen

Immunschwäche


Nebenwirkungen

Sehr häufig (Definition siehe oben) traten folgende Nebenwirkungen auf:

  • erhöhte Schmerzempfindlichkeit
  • Wärme und Rötungen
  • Juckreiz
  • Schwellung oder Blutergüsse, wenn die Injektion gegeben wird
  • allgemeines Unwohlsein
  • Müdigkeit
  • Schüttelfrost oder Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Gelenk- oder Muskelschmerzen

Häufig (Definition siehe oben) zeigten sich folgende Nebenwirkungen:

  • Schwellung an der Injektionsstelle
  • Fieber
  • Erbrechen
  • grippeähnliche Symptome
  • Temperaturen,
  • Halsschmerzen,
  • Schnupfen
  • Husten
  • Schüttelfrost

Gelegentlich (bei bis zu 1 Prozent) kam es zu:

  • Schwindel
  • vermindertem Appetit
  • Bauchschmerzen
  • vergrößerten Lymphknoten
  • übermäßigem Schwitzen,
  • juckender Haut
  • Hautausschlag



Komplikationen

Die südafrikanische Regierung wollte Mitte Februar 2021 mit der grössten Impfkampagne des Landes beginnen. Dies wurde leider zurückgezogen. Mittlerweile wurde nämlich bekannt dass der Wirkstoff bei neuen Mutationen aus Südafrika nur eine Sicherheit von 22% bieten kann. Das ist natürlich ein herber Rücksschlag. Doch so sicher ist dies alles gar nicht.

Es geht um den oben genannten Virus B.1.351, der südafrikanischen Variante. Bei den 22 Prozent wurde ein "Konfidenzintervall von -50 Prozent bis 60 Prozent" angegeben, was eigentlich keine klare Aussage zulässt. Es könnte aber auch nur 10% sein. Doch das ist nicht alles:  In Tirol etwa liegt die Rate der Infektionen mit der Südafrika-Mutante bei neun Prozent, und es steht dort jetzt auch noch eine Lockerung des Lockdowns an. Es könnte besser laufen für AstraZeneca und die Oxford-Universität, aber es ist eben auch nicht ideal, wenn Studien gemacht werden, die – aus welchen Gründen auch immer – wichtige Fragen unbeantwortet lassen.


NVX-CoV2373 (Novavax)

Etwas überraschend kommt ein weiterer Wirkstoff aus den USA daher. Er befindet sich lt.FDA in der Phase III und könnte bald zugelassen werden. Er soll bei den Phasen III-Ergebnisse eine Wirksamkeit von 90% ( bei 15,000 Testlinge) erreicht haben.

Diese Ergebnissen stammen aus Großbritannien zufolge habe der proteinbasierte Impfstoff NVX-CoV2373 eine Wirksamkeit von 86,3 Prozent gegen die zunächst in Südengland aufgetretene Variante B.1.1.7. Damit wäre dies der erste Impfstoff der ausschliesslich auf  die englische Mutante anspricht. Man geht davon aus, dass NVX-CoV2373 auch gegen andere Mutanten und das ursprüngliche Virus wirkt. en. An der Studie hätten  Menschen im Alter von 18 bis 84 Jahren teilgenommen, sodass auch ältere Personen damit geimpft werden können. .

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat bereits ein Prüfverfahren für den Impfstoff eingeleitet. Die Zualssung der EMA erwartet Novavax im Herbst 2021


Gam-COVID-Vac (SputnikV)

Textgrundsteine aus der Originalvorlage von "The Lancet"


Zwar scheint dieser Impfstoff zumindest in allernächster Zeit nicht von der EMA zugelassen  werden, sodass er hier gar nicht erscheinen dürfte. Aber er ist inzwischen populär wie kaum andere. Der Antrag soll  laut Werksangaben gestellt worden sein. Die EMA widerspricht energisch. Trotzdem behandeln wir ihn vorsorglich schon jetzt.


Dieser Impfstoff ist  unter dem Kampfnamen „Sputnik V (wie Victory“) bekannt geworden. Sputnik? Ja, so hiess das Raumfahrtprogramm der 1960er Jahre der damaligen Sowjetunion. Warum Russland diesen Namen primär verwendet, hat seinen Grund. Wie damals sieht man sich in einem Wettkampf zwischen der westlichen Welt, China und eben Russland. Jetzt geht es darum wer am besten die Corona-Seuche bekämpfen kann. Sehr unkonventionell hört sich der Name nicht an.  Und ersten Vermutungen zufolge sollte der Impfstoff des staatliche Gamaleja-Forschungszentrum für Epidemiologie und Mikrobiologie auch keineswegs innovativ sein (daher der Name Gam-Covid-Vac).  Es sah eher so aus als ob es sich dabei um ein sogenanntes Vektor-Vakzin handelt, wie es ja auch AstraZeneca produziert.

Russland hat mit der Produktion und Verimpfung früh begonnen. Anscheinend wurden sehr früh über 1,5 Millionen Menschen mit dem Impfstoff versorgt worden. Grossspurig kündigte Russland sogar an bis Juni 2021 über 100 Millionen Dosen  der EU zur Verfügung zu stellen. Man habe sogar in Deutschland eine Produktionsstätte gefunden, die die konventionelle Vakzine schnell produzieren könnte. Dagegen spricht aber die nicht erfolgte Zulassung der EMA,

 

Nun gibt es erste offizielle Studien im  wichtigsten Fachmagazin „The Lancet“, die Anlass zu Hoffnung geben. Für die Studie wurden Daten von rund 20.000 Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern ausgewertet. Die Veröffentlichung in „The Lancet“ ist deswegen wichtig, weil die Daten nun von unabhänigen Experten geprüft werden können und fortan als seriös gelten.

 

Diese ergaben, dass der Impfstoff eine Wirksamkeit von 91,6 Prozent gegen einen symptomatischen Verlauf von Covid-19 aufweist. Dies gelte auch bei Personen über 65 Jahren und macht den Wirkstoff interessant.  Eine ähnlich hohe Quoten erreichen derzeit nur Biontec und Moderna, nicht aber der Vektor-Impfstoff von Astra-Zeneca mit unter 90%.

Beim Vektorimpfstoff  des russischen Gam-Covid-vac wird der Impfstoff in einem Adenovirus als Transporthülle verpackt, was auch bei herkömmlichen Impfungen der Fall ist. Der Nachteil daran ist, dass der Körper sich gegen Adenoviren als Transporter „gewöhnen“, also immun werden, kann. Dies sei aber bei den gewählten Adenoviren nicht der Fall. Ein weiterer Vorteil ist, dass Vektorimstoffe keine besondere Lagerung benötigen, wenn man einen herkömmlichen Kühlschrank zur Hand hat.

In der klinischen Phase-III-Studie für Gam-Covid-vac wurden rund drei Viertel der 20.000 Probandinnen und Probanden über 18 Jahren mit dem Impfstoff geimpft. Ein Viertel war in der Placebogruppe. Die Studie fand an 25 Kliniken in Moskau statt. Dabei infizierten sich 16 geimpfte Probanden mit Sars-CoV-2 (0,1%), In der Placebogruppe waren es 62 Menschen (1,3 Prozent). Dabei wurden die Erkrankungen klinisch nicht entdeckt, die Probanden selbst mekrten es. Daraus kann man schliessen, dass selbst dann eine Erkrankung nicht ernst war.

Nebenwirkungen

Auch beim russischen Impfstoff ist eine ungewöhnlich hohe Nebenwirkungsrate  notiert worden (94%). Fachleute sehen darin ein Zeichen wie gut das Vakzin wirkt. Trotzdem ist es für den Probanden unangenehm.

Das sind die Nebenwirkungen

Nebenwirkungen traten wie folgt auf (Probanden aus der Impfgruppe n = 1.029, Placebo n = 340): 

  • Grippeähnliche Erkrankung (15,2 % Impfung vs. 8,8 % Placebo)
  • lokale Reaktionen (5,4 % vs 1,2 %)
  • Müdigkeit (2,5 % vs 2,6 %)
  • Fieber: (0,4 % vs 0,3 %)
  • Kopfschmerzen (2,9 % vs 2,6 %)

Wie bei solchen grossen Testreihen üblich, gab es auch Todesfälle zu beklagen. Sie sind aber weder bei der Wirkstoffgruppe, und schon gar nicht bei der Placebogruppe im Zusammenhang mit der Gabe in Zusammenhang gebracht worden.

Die unabhängigen Fachleute des „The Lancet“-Artikels forderten aber noch weitere Untersuchungen. Man wisse wenig darüber, wie lange die Immunität durch die Impfung anhalte. Zudem hätten die Studien einen entscheidenden Nachteil darin, als dass die Probanden durchgehend weisser Hautfarbe und „Rasse“ seien, also nicht alle möglichen Menschengruppen vertreten gewesen seien. Sie forderten eine Ausweitung der Phase III Studie auf die üblichen Probandenzahlen (35 -40.000 Menschen). Die Daten sollen nun auf rund 40.000 Probandinnen und Probanden ausgeweitet werden. Trotzdem schliesst der Gutachter von der britischen University of Reading und Polly Roy von der London School of Hygiene & Tropical Medicine,: »Die Entwicklung von Sputnik V wurde für die ungemeine Eile, die fehlende Studienlage und die Intransparenz kritisiert. Aber die hier berichteten Ergebnisse sind klar und das wissenschaftliche Prinzip der Impfung wird demonstriert. Das heißt, ein weiterer Impfstoff könnte sich jetzt im Kampf gegen Covid-19 einreihen.«

Mittlerweile entwickelt sich der Victory-Wirkstoff zum Ladenhüter. Er wurde bislang gerade in 40 Länder (von 192) eingeführt. Auch bei der Zulassungsstelle EMA gibt es keine neue Entwicklung zu vermelden.



Und die Chinesen?

"Corona Vac" (Sinovac)

ist mit seinem Produkt "Corona Vac" noch mitten in Studien. Wie das der chinesischen Politik entspricht bemüht man sich in den nichteuropäischen Zweite und Dritte Welt Ländern um einen Markt.  Daher erfolgten klinische Studien nicht nur in China selbst, sondern vor allem in Brasilien, Chile, Indonesien, Philippinen, und der Türkei.

Dabei erreichte man in Brasilien Anfang Dezember 2020 bei 13.000 Probanden eine Wirksamkeit  eine Wirksamkeit von ca. 90%, nach der zweiten Impfung noch 70%. Auch in  der Türkei wurde bei Studien eine Wirksamkeit von 91,25 Prozent festgestellt, während in Indonesien nur eine Wirksamkeit von 63.25% erreicht werden konnte.


Sinopharm

Mit dem Pharmakonzern Sinopharm hat nun auch in China erstmals ein Hersteller Details zur Wirksamkeit seines Coronaimpfstoffes bekanntgegeben. Wie das Unternehmen  mitteilte, soll der Impfstoff einen annähernd 79-prozentigen Schutz vor COVID-19 (79,34 Prozent) bieten.

Die Veröffentlichung der Daten ist ein wichtiger Schritt für die finale Zulassung des Impfstoffes, vom dem sich auch Staaten außerhalb Chinas bereits Dosen gesichert haben. Eine wissenschaftliche Publika­tion gibt es bisher dazu nicht. (Quelle: Aerzteblatt)


Fosun

produziert und vertreibt Comirnaty für den asiatischen Markt




Und was ist mit Medikamente

Was ist wenn man eine Impfung nicht vertragen kann? Zwei Unternehmen forschen derzeit nach einem Spray quasi als Impfstoff. So abwegig ist das gar nicht, zumal sich viele

Medikamente als Nasenspray (Fentanyl, Morphine Migränemittel etc.) galenisieren lassen. Dies sagte sich auch ein sächsisches Unternehmen und forscht daran, mit Erfolg. Bereits 2022/2023 sollte das Spray zugelassen werden. In Israel soll es gar ein Spray-Medikament geben, welches vorbeugend und unterstützend gegen Covid 19 wirksam ist. Spannend.



Weitere neue Wirkstoffe werden hier veröffentlicht, sobald sie von der EMA zugelassen sind.




Therapien bei Ausbruch der Krankheiten


Einige schon bestehende und zugelassene Medikamente werden bereits als "off label use" eingesetzt. Sie sind in erster Linie als begleitende Substanzen zu empfehlen.


Monoklonale Antikörper (MAB) zur direkten Behandlung von Covid 19


REGN-COV-2

.


REGN-COV2 Indikation und Zusammensetzung

Die Kombination Casirivimab/Imdevimab, ist zur Behandlung von COVID-19 seit November in den USA auf der Grundlage einer Emergency Use Authorization (EUA) zugelassen. Besorgniserregend sind Hinweise, dass mutierte Varianten nicht mehr so gut gebunden werden können. In Europa ist das Medikament noch nicht zugelassen, trotzdem wollen wir es hier näher beschreiben, weil die EMA ähnliche Medikamnte in nächster Zeit zulassen könnte.


Wirkmechanismus  (Auszug aus den aktuellen Berichten der FDA)

Casirivimab und Imdevimab sind rekombinante humane IgG1-Antikörper mit nicht-modifizierter FC-Region. Die Leichtketten (κ, λ) wurden so verändert, dass sie an die rezeptorbindende Domäne (RBD) des Spikeproteins von SARS-CoV-2 binden. Dadurch verhindern sie, dass das Virus an den ACE2-Rezeptor der Wirtszelle bindet.

Durch die Gabe von Casirivimab/Imdevimab konnte in klinischen Studien der Krankheitsverlauf nicht hospitalisierter COVID-19-Patienten gegen über Placebo abgemildert werden.

Indikation

Casirivimab/Imdevimab ist zugelassen für Patienten mit einem Alter von mindestens 12 Jahren oder einem Körpergewicht von mindestens 40 kg, die an einer leichten oder mittelschwer verlaufenden COVID-19-Infektion erkrankt sind und ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf besitzen. Das schließt Patienten ein, die älter als 65 Jahre sind oder Grunderkrankungen haben, die für einen schweren Verlauf prädisponieren.


Nebenwirkungen

sind derzeit nicht bekannt. Sie werden sich aber im Rahmen der MAB-Medikamente bewegen. Dies sind sehr seltene Erscheinungen, wie sie auch bei den Impfstoffen vorkommen.


Weitere monoklonale Antikörper  wären dann Bamlanivimab, Etesevimab, Sotrovimab,





Begleitmedikation bei der Covid 19-Erkankung

Immunmodulatoren

Die Wirksamkeit bekannter Thrombose-Medikamente wird gerade in klinischen Studien geprüft. Sie sorgen etwa dafür, dass das Blut nicht so schnell gerinnt oder lösen die Thrombosen

So wird zum Beispiel der Gerinnungshemmer „Enoxaparin“ bereits in der Corona-Behandlung eingesetzt. Für ihn gibt es eine allgemeine Zulassung bei Thrombosen.

Die „Acetylsalicylsäure“ wird bei stationär behandelten Patient*innen geprüft. Sie wirkt blutverdünnend und wird auch als Wirkstoff bei Aspirin eingesetzt

„Solche Immunmodulatoren sind gedacht für ein fortgeschrittenes Krankheitsstadium, in dem das Immunsystem mehr Schaden anrichtet als nutzt“, sagt Rolf Hömke vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA).

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, „Dexamethason“ erst dann zu verabreichen, wenn Patient*innen so krank sind, dass sie zusätzlich mit Sauerstoff versorgt werden müssen.

Fazit:

Man kann in den Kliniken die Covid 19-Erkrankung in Griff bekommen, wenn der Patientfrühzeitig in die Klinik kommt. Doch Rolf Hömke  vom VFA warnt vor zu optimistischen Prognosen. Wichtig sei, dass man sich an die geltenden Vorschriften halte:

„Eine Medikamentenkombination, mit der sich Covid-19-Patientinnen und Patienten binnen kurzer Zeit heilen lassen, ist vorstellbar, aber derzeit noch nicht in Sicht,“ Gerade im Bereich der monoklonalen Antikörper wurden vielversprechende Fortschritte gemeldet. Doch alle Wirkstoffe befinden sich im Anfangsstadium der Zulassung.

Wenn diese Medikamente nicht ähnlich wie die Impfstoffe kategorisert werden (Notzulassung, schnellere Zulassungsschritte kann dies noch länger dauern.


Antivirals oder Treatments


 „Antivirals“ sind Medikamente definiert, die direkt das Virus bekämpfen, während man unter „Treatments“ Medikamente zur Behandlung der Folgen einer Corona-Infektion versteht.


 Iota-Carrageenan (Algovir®), (Rotalgen, eigentlich gegen gegen Erkältungskrankheiten)

 

Alunacedase α)  (frühen Phase der klinischen Prüfung).

Camostat, (frühen Phase der klinischen Prüfung).

Nafamostat, (frühen Phase der klinischen Prüfung).

Upamostat, (frühen Phase der klinischen Prüfung).

Proxalutamid  (frühen Phase der klinischen Prüfung).). 


Klassische Virustatika

Remdesivir

Favipiravir

Molnupiravir

Baricitinib


Treatments gegen die Folgen einer Corona-Infektion

Methylprednisolon,

Hydrocortison,

Cyclosporin A,

Adalimumab 

Lenalidomid.

Nintedanib,

N-Acetyl-Cystein,

Bucillamine,

Sarconeos 

Aviptadil.


AZD7442

Ein Medikament, welches zukünftig in der stationären Pflgege nötig sein könnte ist AZD7742 Vermutlich ist es ein Produkt aus der MAB Wirkstoff-Familie, jedoch kann man dieses Medikament als Notfall-Präparat  für Menschen die bereits die Covid 19 Krankheit entwickelt haben vewenden und bei denen eine Impfung nichts mehr nutzt. Es ist ein  Mix verschiedener monoklonaler Antikörper. Dieses Medikament könnte man auch immunschwachen Kranken geben.  Die Eigenschaft dieses Medikamente dürfte eine sofortige Wirkung sein, spätestens nach 6 Tagen, wie dies auch bei allen anderen MABs der Fall ist. Die Nebenwirkungen dürften ebenfalls dies selben sein. Zur Prophylaxe scheint es nicht geeignet. Es könnte also als Notmassnahme unverzichtbar werden. Dieser Wirkstoff befindet sich in einer Phase III Studie und könnte danach zugelassen werden. Damit könnten Verschwörer und Schwurbler ein weiteres Argument genommen werden, falls es überhaupt eines gab. Man muss sich nicht impfen lassen, kein Chip keine Sonde von Gates einpflanzen lassen. Das einzige nicht unwesentliche Handicap ist die Tatsache, dass man an Covid19 erkrankt sein muss und zwar so schwer, dass es als Notfallmedikament eingesetzt werden muss. Für leichtere Verläufe ist es nicht gedacht. Vielleicht doch besser impfen?


Pflanzliche oder natürliche Ansätze?

Viele Impfgegner sehen Vitamine als wirkungsvolle Mittel an. Besonders Vitamin D-Präparate wurden als Beispiel genannt. Tatsache ist, dass Vitamine die Immunität der Menschen stärkt. Und damit kann man prima einer Erkältung oder Grippeinfekte vorbeugen. Aber ist die Grippe-Erkrankung ausgebrochen, hilft auch das nur peripher, oder wie ein Virologe augenzwinkernd sagte: "Kann ja nicht schaden..."

Sicher könnte eine regelmässige Vitaminzufuhr die Immunkraft stärken, aber die Krankenkassen warnen auch vor einer Ueberdosierung. Generell gilt aber, dass man im Winter durch Vitamine stärker geschützt ist, als ohne. Eine Infizierung durch Corona verhindert auch das nicht.

In letzter Zeit geisterte eine Meldung durch die Medien, wonach ein Arzt seine Naturpastillen als zuverlässigstes Mittel anpries. Er vermutete eine Verschwörung gegen ihn. Doch es fehlen jegliche Tests und Prüfungen.


Impfen trotz  Erkrankung?


Rheumatologische Beschwerden

Bevor man sich impfen lässt, sollte man unbedingt sich bei den Hausarzt informieren.Hier sollte man sich bei Hausarzt oder bei den jeweiligen Internetseiten der jeweiligen Erkrankungen informieren.  Hier die Stellungnahme einer Fachkonferenz der Rheumatologen in Deutschland (Auszug) die unter

https://www.covid19-rheuma.de/pdf/fragebogen-impfung-20210409.pdf

einen Fragebogen erarbeitet hat, um Menschen eine Entscheidung zu erleichtetn ob und mitwelchem Impfstoff eine Impfung geboten ist:


Die Adhoc-Kommission COVID-19 und der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) haben sich mit dem Thema „Impfung gegen SARS-CoV-2“ befasst. Folgende Überlegungen sind dazu gedacht, drängende Fragen zu diesem Thema zu beantworten, Sorgen und Ängste zu nehmen und erste Empfehlungen für Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen auszusprechen.

  1. Mit Stand 30.11.2020 gibt es noch keine Daten zur Sicherheit und Effektivität der verschiedenen SARS-CoV-2-Vakzine bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen bzw. bei Patienten unter immunsuppressiver/immunmodulierender Therapie.
  2. Totimpfstoffe sind bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und bei Patienten unter immunsuppressiver/immunmodulierender Therapie uneingeschränkt einsetzbar. Klassische Totimpfstoffe, die sich in der Entwicklung für eine Impfung gegen SARS-CoV-2 befinden, sind Vakzine auf der Grundlage adjuvantierter Proteine. Auch Vakzine auf der Grundlage nicht-replizierbarer Vektoren und Vakzine auf der Grundlage von mRNA („mRNA-Vakzine“) sind als Totimpfstoffe anzusehen und dürften daher für Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und unter immunsuppressiver/immunmodulierender Therapie keine Gefahr darstellen.

  3. Lebendimpfstoffe (Vakzine auf der Grundlage attenuierter Viren) sollen bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und bei Patienten unter immunsuppressiver/immunmodulierender Therapie nicht eingesetzt werden.

  4. Für „mRNA-Vakzine“ gilt: Es handelt sich nicht um Lebendimpfungen. Es handelt sich nicht um eine Gentherapie. Die mRNA integriert sich nicht in das menschliche Genom und es werden keinerlei Substanzen mit dem Vakzin verabreicht, aus denen der geimpfte Organismus komplette oder infektiöse Viruspartikel zusammensetzen könnte. Eine „mRNA-Vakzine“ führt zur vorübergehenden Produktion von Virusproteinen, gegen die das Immunsystem potentiell protektive Antikörper produzieren kann. Somit kann der Einsatz einer „mRNA-Vakzine“ auch bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und unter immunsuppressiver/immunmodulierender Therapie empfohlen werden.

  5. Wenn Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und Patienten unter immunsuppressiver/immunmodulierender Therapie keinen ausreichend hohen oder lang wirksamen Titer neutralisierender Antikörper aufbauen können, muss eine Auffrischung ggf. früher erfolgen. Dazu werden Daten laufender Impfstudien und -beobachtungen kontinuierlich ausgewertet.

  6. Unabhängig von den Überlegungen zu SARS-CoV-2 sollten Impfungen gegen Pneumokokken und vor allem gegen Influenza gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission erfolgen, zumal es auch Hinweise dafür gibt, dass Personen, welche gegen Influenza geimpft wurden, ein geringeres Risiko aufweisen, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren als nicht gegen Influenza Geimpfte.

  7. Aus grundsätzlichen Überlegungen zur Effektivität einer Impfung sollte die Immunsuppression zum Zeitpunkt der Impfung so gering wie möglich sein. Für SARS-CoV-2 gilt: Das Risiko einer Reaktivierung der rheumatischen Erkrankung nach Absetzen einer immunmodulierenden/immunsuppressiven Therapie zur potentiellen Verbesserung der Impfantwort wird als so erheblich eingeschätzt, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht empfohlen wird, die bestehende immunmodulierende/immunsuppressive Therapie wegen einer Impfung, deren Verfügbarkeit zurzeit nicht flächendeckend garantiert ist, zu verändern. Als Ausnahme gilt hier die Gabe von langwirksamen B-Zell depletierenden Substanzen (Rituximab). Hier sollte unter Abwägung der Gefahr einer Reaktivierung der Grunderkrankung einerseits und der Verbesserung einer potentiellen Impfantwort andererseits ein Pausieren oder die Umstellung auf alternative Therapien erwogen werden.

 

Für den Vorstand der DGRh
Prof. Dr. Hendrik Schulze-Koops (Präsident)

Für die „Adhoc-Kommission COVID-19“ der DGRh
Prof. Dr. Christof Specker (Sprecher)




Empfehlung der SSoP: Querschnittlähmung und Impfung gegen COVID-19


Die Schweizerische Gesellschaft für Paraplegie (SSoP) hat eine Empfehlung für Menschen mit Querschnittlähmung bezüglich einer Impfung gegen COVID-19 veröffentlicht. Das Wichtigste zuerst: Aus Sicht der SSoP ist im Allgemeinen eine Impfung gegen COVID-19 sehr empfehlenswert.

Anhand des aktuellen Wissensstandes haben Menschen mit einer Querschnittlähmung prinzipiell nicht ein allgemein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung. Aufgrund der zusätzlichen Erkrankungen (Komorbiditäten) und der erhöhten Anfälligkeit für pulmonale Komplikationen, insbesondere bei Menschen mit einer Tetraplegie oder einer hohen Paraplegie, sollte die Impfung priorisiert werden.

Die Impfdringlichkeit und die Impfverträglichkeit sollte wie bei jeder Impfung individuell beurteilt werden, wobei das Risiko für einen erwartet schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung und das Vorhandensein der bekannten chronischen Erkrankungen massgebend ist.

Zur Klärung des individuellen Vorgehens sollten Menschen mit einer Querschnittlähmung ihren Hausarzt/ihre Hausärztin oder das Querschnittzentrum ihres Vertrauens kontaktieren.

Die Empfehlungen sind auch auf der Website der SSoP veröffentlicht: https://ssop.ch/ssop-aktuell/showData/querschnittlaehmung-und-impfung-gegen-covid-19



Stellungnahme der Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegiologie (DMGP), die Deutsche Stiftung Querschnittlähmung (DSQ) und die Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland e.V. (FGQ)

„Um die vorgeschlagene Priorisierung durch die ständige Impfkommission umzusetzen, müssen Menschen, die zuhause leben, aber Pflege oder Assistenz benötigen (z.B. Menschen mit einer hohen Querschnittlähmung, Tetraplegie), denjenigen gleichgestellt werden, die in Pflege- oder Wohneinrichtungen leben. Auch das hier ambulant tätige Personal muss mit Priorität geimpft werden, um das Ansteckungsrisiko für die Betroffenen zu minimieren. Die Empfehlung in Hinblick auf eine Priorisierung gilt auch für Paraplegiker mit wesentlichen Einschränkungen der Atmungsfunktionen sowie gravierenden Vorerkrankungen des Herz-Kreislaufsystems. Diese sind den Personen mit hoher Priorität in der Gruppe 2 gleichzustellen, ebenso der Personenkreis, der entsprechende Betroffene behandelt, betreut oder pflegt. Betroffene sollten sich bei Impfwunsch an das für ihren Landkreis zuständige Gesundheitsamt wenden, um eine Einzelfallregelung zu bewirken.“

Die vollständige gemeinsame Stellungnahme steht hier zum Nachlesen und zum Download bereit.




Unfruchtbarkeit bei Impfung

Bernhard Veith (Eigenrecherche unter Verwendung von Doc Check-Texte)


Immer wieder werden bei Impfungen das Gerücht verbreitet, dass sie schädlich seien und Nebenwirkungen verursache. Eines der beliebtesten Gerüchte ist auch die Gefahr der Unfruchtbarkeit, die durch die Impfung entstehen würde. Diese Gerüchte und Vorurteile haben auch schon im Vorfeld bei anderen Impfstoffen gefährliche Situation hervorgerufen. Bei der HPV-Impfung konnte deswegen auch die Herdenimmunität nicht erreicht werden, sodass immer noch jährlich 3000 Menschen an Gebärmutterhalskrebs starben. Es wäre nötig gewesen, dass 65% der jungen Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren sich hätten impfen müssen. Nur durch die bundesweite Intervention und Druck unseres Chefjournalisten konnte die Impfung auch auf die männliche Jugend erweitert werden. Auch schon bei jener Impfung wurde das Gerücht verbreitet sie würde durch das beigesetzte Quecksilber die Mädchen unfruchtbar machen. Damals waren es teilweise auch die gleichen Personen, die gefälschte Unterlagen via Internet verbreiteten.

Der Vorwurf bei Corona-Impfung: Hintergrund ist die These, diese beiden neuen Impfstoffe (Comirnaty und Moderna) würden Antikörper induzieren, die sich auch gegen plazentare Gewebsmerkmale richten könnten. Das beruht jedoch auf Unkenntnis der Plazentastrukturen. Bei den beiden Impfstoffen handelt es sich um Messenger RNA (mRNA). Diese produzieren im Bereich der Injektionsstelle Proteine von körpereigenen Zellen, die den Spikes (Andockstelle) an der Oberfläche der Coronaviren ähneln und Immunzellen dazu anregen, entsprechende spezifische Antikörper zu produzieren. Es besteht somit eine etwa 0,75-prozentige Strukturähnlichkeit.

Das Corona-Spike-Protein besteht aus 1.273 Aminosäuren, darunter die Sequenz VVNQN. Eine ebenfalls aus fünf Aminosäuren bestehende Sequenz, die zwar ähnlich, aber keineswegs identisch ist, nämlich VVLQN, befindet sich in einem Protein, das in der menschlichen Plazenta gebildet wird. Es handelt sich um Syncytin-1, das aus 538 Aminosäuren besteht und die VVLQN Abfolge an Position 378-382 enthält. Es besteht somit eine etwa 0,75-prozentige Strukturähnlichkeit. Diese VVLQN-Aminosäuren-Sequenz ist jedoch für Antikörper, wie immer diese auch induziert worden sind, nicht unmittelbar zu erreichen.

Diese Falschmeldung hat wie so oft der Internist Dr. Wolfgang Wodarg aufgebracht, der das Corona-Virus als völlig harmlos sieht und mit einer Grippe vergleicht. Dazu gehört der 75-Jährige zu jener Gruppe von Ärzten, die aufgrund ihres Alters nicht mehr in die aktuelle Forschung und deren Berichterstattung eingebunden sind. Diese von Wodarg sehr emotional geführte Diskussion hat deswegen eine Brisanz erhalten, weil auch sehr viele gebärfähige weibliche Pflegekräfte verunsichert sind und sich deshalb nicht mehr impfen lassen wollen, was auch RKI-Präsident Lothar Wieler auf den Plan rief. „Das ist natürlich schlichtweg nicht korrekt. Das ist einfach eine Falschmeldung“, sagt er dazu. Doch das auch schwangere Pflegekräfte geimpft werden sollen, steh derzeit nicht auf dem Plan. Daten zur Sicherheit der Corona-Impfung bei Schwangeren liegen naturgemäß noch nicht vor, Studien sind erst in der Planung. Im Beipackzettel findet sich jedoch kein Hinweis darüber, ob Schwangere sich impfen sollen. Es empfiehlt sich das Studium von Fach Info und Beipackzettel. Hier ergibt sich kein Hinweis, wonach die Impfung negativ auf die Gebärfähigkeit sich auswirken würde. Die EMA hat dagegen keine Einwände und den Stoff zugelassen. Das alleine zählt, nicht das Geschwurbel ausrangierte Wald und Wiesenärzte.


(Quelle DocCheck, Focus, Xing HealthCare, Sächsische Zeitung, Südkurier unter Verwendung der Artikel von Bernhard Veith)


Allgemeine Themen






Exkurs

Querdenker als Nichtdenker?

Wie man eine Pandemie noch befeuern kann

 von Bernhard Veith


Manche Studien sind völlig überflüssig, weil man das Ergebnis ohnehin schon vermutet. Manche Studien sind völlig überflüssig, wenn man das Ergebnisziel schon vorher festlegt hat. Dies ist der Grund weshalb viele den Statistiken  nicht mehr trauen. Leider findet man solche Studien und Statistiken  im Internet besonders oft, weil sie augenscheinlich Fälschungen sind.


Nun wurde eine Studie veröffentlicht, deren Ergebnis von vorneherein vermutet wurde, welche zwar seriös ausgearbeitet wurde , aber von den Gegnern  sicher niedergeschmettert und verfälscht werden dürfte.

Darum geht es:

  • Wissenschaftler aus Berlin und Mannheim haben die Auswirkungen zweier "Querdenker"-Demonstrationen auf die Verbreitung des Coronavirus untersucht.
  • Sie stellten fest, dass die Kundgebungen in Leipzig und Berlin deutlich zur Steigerung der Sieben-Tage-Inzidenz beigetragen haben.
  • Damit liefern sie erstmals eine quantifizierte Analyse zum Streitpunkt, inwieweit individuelle Freiheitsrechte dem allgemeinen Gesundheitsschutz entgegenstehen.

Hintergrund:

Bei Demonstrationen der Querdenker dürften 2020 laut Polizeiangaben mehr als 250.000 Menschen zusammengekommen sein. Die Veranstalter sprechen sogar von Millionen. Wir werden diese Zahl als Basis zu einer Hochrechnung nutzen. Diese Demos fanden idealerweise im Sommer statt und waren für viele, auch für Forscher überraschend.

Sogar in letzter Zeit gibt es immer noch in überschaubarer Menge Demos der Querdenker-Bewegung, die von der berüchtigten amerikanischen Q-Bewegung gesteuert sein soll. Parallel dazu wurde bundesweit eine massive Zunahme von Corona Infektionen gemeldet. Darunter waren nachweislich viele Querdenker dabei, mindestens ein „Vordenker“ verstarb mittlerweile. Natürlich konnte man bislang eine direkte Ansteckung nicht nachweisen, denn die Demonstranten kamen mit Charter-Busse. Dass damit Millionen umgesetzt wurden hat die Presse auch sehr spät recherchiert.

Deshalb wollten Wissenschaftler aus Stuttgart und Mannheim den Vermutungen auf den Grund gehen. Sie schleusten sich in Demos ein und befragten Demonstranten nach den Wohnsitz, und nach den Routen der organisierten Busse und konnten so ein Netz spinnen, woher die einzelnen Demonstranten her kamen. An zwei Beispielen wollten die Wissenschaftler einen direkten Bezug zu den Querdenkern und dem rasanten Zuwachs der Infektionen nachweisen. 

  • Bei einer Demo am 7.11.2020 in Leipzig (45.000 Teilnehmer)
  • Bei einer Demo in Berlin (7.000Teilnehmer)

 

Bei diesen Demos galten Abstand und Masken als verpönt, einige Maskenträger berichteten es seien ihnen diese weggerissen worden. Es sind genau diese Ereignisse die Wissenschaftler für einen Ausbruch der Seuche ausgemacht hatten:  Eben Superspreader- Ereignisse.

Man konnte nun nachweisen, dass die Landkreise, aus denen Busse zu den Demos gefahren wurden,  eine deutliche Sieben-Tage-Inzidenz vorwiesen. Gerade in Sachsen haben diese Fahrten massive Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit gehabt. Bis zum heutigen Tage gehören diese Kreise zum Hotspot der Seuche. Es sind parallel auch Kreise mit den höchsten Anteile der AFD-Wähler.

Völkerwanderung der Nichtdenker

Die Wissenschaftler rechneten sogar vor. Dass man bis 21.000 Infektionen vermieden hätte können, wäre diese obskure Völkerwanderung der Nichtdenker verhindert worden. Die Gerichte hatten aber die Bedenken aber hinweg gefegt und die Demos erlaubt. Wenn man aber im Sinne des eigentlichen Begriffes wirklich „querdenkt“ dann würde das heissen, dass von den geschätzten 250.000 Demonstranten, also 40%  sich dort infiziert hätten, hätten sich mehr als 100.000 Menschen  alleine an den Demos infiziert. Dies deckt sich aber mit den tatsächlichen Zahlen, die zum damaligen Zeitpunkt sich infiziert hatten. Was für ein volkswirtschaftler Schaden, denn diese Menschen haben ja auch wieder mindestens soviele Menschen angesteckt, so könnte man behaupten, dass mindestens 10% aller Infizierten in Deutschland von den Querdenker stammen. Die reelen Zahlen dürften aber weit höher liegen, denn es wurden eher untertriebene Zahlen zugrundegelegt. Die Wissenschaftler wollen sich aber nicht an solche Rechenbeispiele beteiligen. Sie schliessen mit einem Resümee:

"Eine mobile Minderheit, die sich nicht an geltende Hygieneregeln hält, kann so ein erhebliches Risiko für andere Personen darstellen",

Verwendete Quellen:

  • Pressemitteilung des ZEW Mannheim
  • "Durchgezählt" - Forschungsgruppe von der Universität Leipzig, die sich mit der Erhebung von Zahlen bei Demonstrationsgeschehen befasst
  • Angaben der Berliner Polizei

(unter Verwendung von GMX-Textmaterial)




Das  Impfchaos


Wer die obigen Zeilen gelesen hat und genauer weiss, wie ansonsten das Prozedere über die Entwicklung eines Wirkstoffes abläuft, wird über diese Ueberschrift irritiert sein. Denn ein solches Chaos gibt es gar nicht. Es ist wieder einmal durch die Internet-Presse entfacht worden. Oben kann man lesen, wann normalerweise die Wirkstoffe zugelassen werden sollten. Gemessen an diesen Fakten ging alles rasend schnell.

Es gibt weltweit 194 Staaten. In 50 Staaten wird bereits geimpft, 27 davon sind Mitglied der Europäischen Union. Wir befinden uns nicht in einem Impf-Desaster, sondern in einem Informationsdesaster. Impfengpässe gibt es auch in anderen Ländern und auch die Quoten sind ähnlich 


Wer haftet bei unvorhergesehenen Ereignisse beim Impfen

Es ist selbstverständlich dass dann Unklarheiten entstehen können. Klar ist, dass es noch nie eine so rasche Entwicklung von Impfstoffe gegeben hat und hier hervorragende Arbeit geleistet wurde. Man muss wissen, dass die gesamte Menschheit Neuland betritt. Wahrscheinlich wird noch Jahrzehnte später darüber berichtet werden. Es ist  dem schlechten Grundwissen der einzelnen Internetpresse, aber auch der offiziellen Presse geschuldet, die ja auch nur Laien sind, wenn Menschen falsche Informationen erhalten. das muss nicht absichtlich erfolgen. Man muss die Dinge zurecht rücken: Die EU hat sich an den Rahmen der Vereinbarungen gehalten. Wenn England, USA oder Israel Sonderwege mit noch nicht zugelassenen und damit auch nicht hinreichend ausgetestete Wirkstoffe per Notverordnung gegangen sind, ist dieses Vorgehen gegenüber der Bevölkerung unverantwortlich. Wohin sowas führen kann, kennen wir aus der Contergan-Krise, wo viele Kinder Schäden erlitten weil das Medikament noch nicht hinreichend getetstet war. Deshalb hat die EU ja die Zulassungsstelle EMA, die gründlicher testet als alle anderen Zulassungstellen der Welt.  Das Vorgehen der EU und Deutschland lieber auf die Zulassung zu warten, als Alleingänge zu starten war richtig. Selbst die neutrale Schweiz, mit ihrer Swissmedic, die sich auch nicht an das Regelwerk der EU halten muss, hat erst abgewartet, bis die Zulassung der EMA soweit in den trockenen Tücher war, dass man die Bevölkerung guten Gewissens impfen lassen konnte. Impfstoffengppässe sind nicht der Unfähigkeit eines Ministers geschuldet. Auch in der Schweiz, gibt es Versorgungsnotstände. Bei der gewaltigen Aufgabe, die ganze Weltbevölkerung mit Impfstoff zu versorgen, ist dies verständlich. Es täte der Presse gut, hier auch dieses Argument berücksichtigen.



Der Kommentar

von Bernhard Veith (DJV)

Was bisher geschah


Corona,  gibt es das? Oder ist das ganze nur eine Ablenkung einer Macht, die die Weltherrschaft an sich reissen will, und sich die Politiker längst unterworfen haben. Deswegen werden die Menschen gerade mit unsinnigen massnahmen zur Diktatur vorbereiten. Diese Menschen wollen die Weltherrschaft und das ganze Kapital an sich reissen, damit die Menschen verarmen und damit gefügig werden. Solche Thesen haben sich seit dem letzten Jahr einige wenige Menschen zu eigen gemacht, ohne darüber nachzudenken, dass das "Grosskapital" längst gross genug ist und es für diese Gruppe keinen Sinn mehr macht noch grösser zu werden. Eine Diktatur funktioniert anders.  Ist es also doch Laborvirus aus China? Ich habe da Zweifel, weil Symptome dieser Erkrankung in Europa sehr vereinzelt schon im Frühjahr 2019 auftraten. 

So wurden im Frühjahr 2019  in Madrid eine extreme Form von "Grippe" gemeldet, die unbekannte Symptome hatten. Wir waren damals selbst vor Ort und registrierten diese Meldung mit besonderer Aufmerksamkeit. 11 Monate später, an einem trüben Novembermorgen, erhielten wir eine Anfrage, ob wir unseren Bericht über die wachsenden Resistenzen an Antibiotika und Virustatika aktualisieren könnten. Wir holten uns daher die erforderlichen Informationen vom RKI und VFA, dem Verband der Arzneimittelhersteller ein. Grundlage dieses Berichtes war damals dass es 40.000 Tote in Folge von MRSA-Infektionen gegeben hatte. Wir wollten wissen, was sich seither entwickelt hatte. Mittlerweile so versicherte man uns, seien durch Aufklärung und Prävention deutlich weniger Tote zu beklagen. Noch 2008 war die Frage, von namhaften Virologen gewesen, wieviel Tote es benötigen würde, bis die Politik reagieren würde. Der Statistik nach zu urteilen, gab es kaum mehr Anlass zur Sorge, so die VFA. Es gab "nur noch" 15.000 MRSA-Tote, und wenige Grippetote waren ja auch ein gutes Zeichen.


"Wenn wir heute nichts tun brennt morgen die Hütte" (anonymer Virologe , 2019)

War also die Panik einiger Professoren vor Jahren ungerechtfertigt? Wir hakten nach, und wollten wissen, wie  die bessere Zahlen zustande kamen, welche neue Medikamenten es nun gab, um mögliche Viren und Keime siegreich zu bekämpfen. Das Ergebnis war keineswegs befriedigend. Es gab keine bahnbrechende neue Therapie im Gegenteil, einige der Antibiotika/Virusstatika-Hersteller hatten Konkurs angemeldet, die zwar vielversprechende Medikamente in ihrer Pipeline hatten,  jedoch kein Geld um die hohen Entwicklungskosten zu stemmen. Was also würde geschen, wenn ein Virus oder ein unbekannter Keim vor der Türe stünden? Darum ging es uns Ende 2019 in unserem Artikel "Sind wir gegen Infektionen künftig machtlos?". Die Antwort war: "Es wird zwar was getan, aber noch viel zu wenig," meinte ein Sprecher eines Verbandes. Die Politiker hofften offenbar,  dass dieser Kelch an sie vorüberziehten würde. Und wenn nicht? Ein bekannter Autor und Virologe sah dies anders. "Die Politik hat nicht begriffen: Wenn wir heute nichts tun, dann brennt die Hütte",  Will heissen: "Wir bekommen  eine Pandemie wie wir sie noch nie erlebt haben. Der Dampf ist im Kessel", sagte ein bekannter Virologe.  Um welche Art von Viren, Keime bzw. Pandemien es sich handeln könnte, wusste er auch nicht, aber dieser Mann machte nicht den Eindruck zu übertreiben. Aber sollten wir  diese Warnung in den Artikel einarbeiten? Leider kam alles viel schneller ganz anders.


Die beiden oben gelinkten Artikel wurden denn auch in Zeitungen mit einer Lesereichweite von insgesamt 12,4 Millionen Leser bundesweit  veröffentlicht (Südkurier, Nordkurier, Augsburger Allgemeine, Suddeutsche etc.). Ausnahme war Sachsen und Thüringen, weil man dort „kein Feuer anfachen wollte, welches dann unkontrollierbar sei“.  Was eine Pandemie sei, wusste damals keiner in den Redaktionen so richtig. Kontakt- und Ausgangssperren, Massentests,  und gegebenenfalls Impfungen (gegen was?), wie dort schon vom RKI als letzte Massnahmen in solchen Fällen 2013 angedacht wurde, schien uns allen doch zu suspekt. Immerhin kannte man damals ja schon Corona-Viren SARS-Infektionen und andere. Die ersten SARS-Viren wurden ja erfolgreich in Schach gehalten.


Die Worte des Virologen liessen uns nicht in Ruhe. Für die Recherchen eines weiteren Artikels, mailte ich verschiedene Kollegen aus der ganzen Welt an. Nur meine  liebe chinesische Kollegin erzählte mir Dinge die mir den Atem verschlug.  Sie  berichtete mir, dass es in ihrem Land merkwürdige Reaktionen und Vorfälle gäbe. In meinem Bericht erwähnte ich dies genau in einem Satz. Mehr nicht. Chinesische Gastarbeiter ( wo sind die nicht gerade?) hätten von den Rodungsgebieten im Regenwald und in Afrika unbekannte Pflanzen und Tiere (Flügeltiere) mitgebracht, die geheimnisvolle Krankheiten entwickeln würde. Sogar Todesfälle würden beobachtet. Unbekannte Tiere und Pflanzen, die die Medizin revolutionieren könnten? Davon hatte ich in Fachzirkeln schon gehört, und hatte vor Jahren schon berichtet (hier). Die Pharma nannte es neue "Chancen gegen Krebs und andere Krankheiten". Nun hörte ich von Gefahren. Wie dem auch sei. Ob das Virus genau so, also auf dem Markt für Flügeltiere in Wuhan, oder in einem Labor via  Covid19 die Welt eroberte? Wir wissen es nicht. Die WHO hat mittlerweile Ermittlungen aufgenommen, konnte sich aber auf keine eindeutige Schuldzuweisung einigen. Nur ein deutscher Arzt meint Beweise zu haben, dass chinesische Labore gewesen seien. Diese These wurde aber von keinem Kollegen bestätigt, selbst die Uni des Professors, die am meisten Interesse daran haben müsste, war still. Tatsache scheint aber doch zu sein, dass bereits letztes Jahr einige wenige Fälle von  ähnliche Infektionen auch schon in Spanien oder Italien beobachtet wurde. Und in China? Wie sieht es 2021 aus? Man habe neue Impfstoffe (siehe unten) Die Gefahr sei gebannt, das normale Lebenexistiere wieder. Wirklich? Mittlerweile sind plötzlich wieder  neue Mutationen von Covid19 bekannt geworden. Wissenschaftler sind darüber wenig erstaunt: "Das machen Viren halt". Gegner meinen, das sei die zweite Zündstufe und endgültige Beweis zur endgültigen Diktatur und Freiheitsberaubung. Wie kann die Menschheit aber wieder zum normalen Leben zurückkehren? Vielleicht wäre es besser vorher zu ueberlegen, wie man eine naturkonforme Wirtschaft bauen kann. Da gibt es viele Modelle, die aber für diesen Seite nicht zielführend sind. Deshalb machen wir einen Sprung zur medizinischen Problemlösung. Es wird angenommen, dass eine Impfung oder Verwendung sogenannter Antikörper die Mittel der Stunde seien. Ich verwende hier der medizinische Ausdruck Covid19 und nicht Corona um Missverständnisse zu vermeiden. Wenn ich ausserdem von Wirkstoff schreibe, kann es auch ein Impfstoff sein. Den Ausdruck Vakzin mag ich nicht, den er täuscht eine Fachkenntnis vor, die die meisten nicht haben.















 




























































































































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Sonderseite zu Covid 19



Corona-Pandemie aktuell

von Bernhard Veith (Stand 17.03.2021)



Bestandsaufnahme einer Seuche

Die Covid19 Erkrankung

Mutanten von Covid19

Ausbruch der Erkrankung/Stationäre Behandlung

Corona undseine Impfstoffe

Die RNA-Impfstoffe

Impfstoffe aus konventioneller Produktion

Impfen bei Vorerkrankungen

- Rheumatische Beschwerden/ Innere Erkrankungen

- Impfungen bei Schwangerschaft

- Querschnittslähmung

Folgeerkrankungen

NeuroCovid, LongCovid & Co

Kommentare

Was bisher geschah

Das Impfchaos

Covid19 Sorge oder Panik die Artikel in der Presse


Bestandsaufnahme einer Seuche


"Pandemie ist die Schwester des Krieges"

Wir sind mitten in der schärfsten pandemischen Krise nach dem 2. Weltkrieg, mit so vielen Toten, die noch keine Seuche der Neuzeit entwickelte. Bald 75.000 Tote aus  2,55 Millionen Infizierte in Deutschland, (weltweit sind es knapp 120 Millionen, davon mehr als 2,65 Millionen Tote) Die USA berichtet, dass es innerhalb von einem Jahr 30 Millionen Infizierte mit 500.000 Covid19-Tote gegeben habe,  mehr Tote als in allen Kriegen zusammen, in der die USA beteiligt war). Inzwischen gibtes wie erwartet mehrere Mutationen, die trotz Tests oder Impfungen die Infiziertenzahlen in die Höhe schnellen lässt.Wer jetzt noch eine starke Grippewelle mit Covid19 vergleicht (2017 in Deutschland waren es 20.000 Tote, wobei diese Zahl nur rein rechnerisch hochgerechnet wurde, weil dort es eine Impfstoffproblematik gab) vergleicht Birnen mit Autos.  Man hat gegen die Covid-19-Erkankung zwar noch kein Medikament gefunden, Wirkstoffe gegen ähnliche Infektionskrankheiten wirken hier nur ganz schwach oder gar nicht. Es sind und werden nun aber  mehrere Wirkstoffe zugelassen, oder werden demnächst zur Zulassung bei FDA und EMA angemeldet. Basis sind Wirkstoffe, die die Viren angreifen, eliminieren, oder "depressiv" und damit vermehrungsunfähig  machen, oder Teile des Virus in Transportzellen verpackt, die dem Körper Werkzeuge mitgeben, Antikörper gegen die Viren zu bilden.  Diese erstgenannten Wirk-Prinzipien sind in der Onkologie seit Jahren bekannt. Medikamente dieser Gruppe nennt man dort u.a.    „Checkpoint-Inhibitors“, weil sie genau direkt an den Punkt der Erkrankung (z.B. Krebszellen) gebracht werden und die Krebszellen unschädlich machen. Auf Basis dieser bekannteten Wirkweisen sollen die Impfstoffe den Menschen jetzt schützen. Gegner halten diese Wirkweise  als Impfstoff für bedenklich weil die Impfstoffe im Körper erst produziert werden. Sie halten das für einen unzulässigen Eingriff im Menschen (siehe unten) Andere eher konventionelle Wirkstoffe (Vektorwirkstoffe) werden nach und nach zur Zulassung angemeldet, sind jedoch  umstritten, weil sie nicht alle Forderungen erfüllen. Auf dieser Seite werden wir alle verfügbaren Infos über Wirkstoffe und Medikamente veröffentlichen, sobald sie uns von der FDA, EMA oder Hersteller (in neutraler Form) vorliegen.



Die Corona-Pandemie medizinisch gesehen

Covid 19


Das ist die medizinische Bezeichnung der Erkrankung die das Sars-CoV2,Virus auslösen kann. Die Entstehung des Virus wurde ausführlich in unserem Artikel Covid19 Sorge oder Panik  behandelt. Zwischenzeitlich hat sich das Virus aber weiter entwickelt.. Hier nun  eine kurze Zusammenfassung möglicher Mutanten (Stand 15.3.2021).


Mutanten

„ Die Viren machen das was sie am besten können, sie vermehren sich“ sagte vor kurzem Bundeskanzlerin Merkel. Dadurch entstehen logischerweise immer neue Formen der Viren, die sogenannten Mutanten.

Durch die massive „Fortpflanzung“ verändern sich die Viren, sodass neue Stämme entstehen. Und sie „lernen“ von ihren Fehlern in der Zusammensetzung. Es kann sein, dass die Viren durch ihre ständige Weiterentwicklung schwächer werden und ihre Gefährlichkeit gänzlich einbüssen. Das ist bei vielen Viren so passiert, mit der Folge dass sie gingen, so wie sie gekommen sind: Schnell und unvorbereitet. Leider gibt es auch gegenteilige Entwicklungen.

 

B.1.1.7 Variante- für alle gefährlich

Mutationen mit dieser Bezeichnung sollen 50 -70% ansteckender sein als das bisherige Virus. Entwickelt und „detektiert“ wurde das Virus in England. Diese Variante soll sich aber inzwischen auch  in 94 Länder. Gerade in den  DACH-Länder soll es sich mittlerweile so rasant verbreitet haben, dass man bei 40% aller Neuinfektionen diese Varianten vermutet. Wie oben erwähnt, hat das Virus eine Menge „gelernt“. So sind nun in erster Linie jüngere Menschen viel leichter ansteckbar. Das Sterberisiko soll höher sein, als die bisherige Version.“ Man spricht derzeit von der dritten Welle. Bislang erkennen wir aber sehr viele Infizierungen die zunächst als Folge von den Lockerungen sich infizierten. Bei dieser Variante gibt es übrigens auch leichte  Veränderungen gegenüber der klassischen Covid 19 Erkrankung. Menschen berichteten, dass sie deutliche Symptome hatten, die aber schnell abklangen, sodass sie keinen Test absolvierten. Kurze Zeit später war die Erkankung so heftig, dass nur noch Notfallmassnahmen halfen.


B 1.3.5.1 Variante

Sie wurde in den afrikanischen Ländern, vorwiegend in Südafrika entdeckt. Studien scheinen zu bestätigen, dass die Variante B.1.351 sehr ansteckend, aber weniger gefährlich zu sein scheint. Auch die südafrikanische SARS-CoV-2-Variante B.1.351 wurde in den DACH-Ländern bereits identifiziert. In einem Bericht der RKI wurden jedoch in Jahr 2020 gerade einmal 10 Fälle mit diesem B.1.3.5.1. identifiziert. Das scheint wenig und könnte darauf schliessen, dass sich diese Variante nicht mehr verbreiten konnte. Das RKI weist aber auch hier darauf hin, dass man hier keine eindeutige Aussage machen könne.

 

P1 Variante

Sie kommt häufig in Brasilien vor. Die P.1-Variante soll deutlich ansteckender sein als der Urvirus. Ob diese Südamerika-Variante auch früher schon in Spanien für massive Krankheitsfälle sorgte ist nicht erwiesen, wird aber vermutet. Gerade an Weihnachten sah man in Deutschland die Gefahr als gross an, dass Personen aus Südamerika, die bei uns arbeiten,  zurück in ihre Heimat konnten. Deshalb waren Reisen von und nach Brasilien, Peru usw. nicht erlaubt.

Trotzdem wurde Ende Januar die erste Infektion der Viruslinie P1 in Hessen erkannt. Sie unterscheidet sich mit einer Reihe von Veränderungen  vom ursprünglichen Sars-CoV-2-Typ und scheint nicht mehr viel damit gemein zu haben. Es ist ansteckender und Forscher sind sich nicht sicher, ob die Impfungen gegen Corona bei der P1 Variante wirklich schützen. Deshalb kann nicht ausgeschlossen werden dass Impflingen der ersten beiden Impfstoffe noch in diesem Jahr mit einer Weiterentwicklung des Impfstoffes ( gegen den Virus 1.3.5.1 nachgeimpft werden müssen. „Auffrischung nennt man sowas.  Inwieweit dann die neuen Impfstoffe den Schutz schon bieten können, ist nicht geklärt


CAL.20C – made in California“

Ob es eine sogenannte kalifornische Variante überhaupt gibt ist nur sehr selten erwähnt. Tatsache ist jedoch, dass uns darüber berichtet wurde. Anscheinend wird die Variante  CAL.20C – oder B.1.429 – genannt. Besonders in den Bereichen um Los Angeles und San Francisco wurde diese Variante erwähnt. Man vermutet auf Grundlage von Laborstudien und klinischen Beobachtungen, dass CAL.20C ansteckender ist als das ursprüngliche Virus und dass es schwerere Covid-19-Verläufe verursachen kann. Wie  diese Variante mit Impfungen bekämpft werden kann ist unklar. Auch hier wurde berichtet, dass Patienten zuerst sehr schwache Symptome aufwiesen, die dannebenso rasch wieder weggingen, die Test sollen zu diesem Zeitraum sogar negativ gewesen sein. Quasi über Nacht, wurde die Symptome aber wieder schlagartig schlimmer, sodass in den meisten Fällen eine Notarzt behandlung notwendig wurde.Dadurch könnteeine Verwandschaft mit dem südafrikanischen und englischen Virus möglich sein.


Französische Mutante

Erst am 17.03. wurde in der Bretagne eine neue Mutante entdeckt, die Aehnlichkeiten mit der englischen Mutante hat, jedoch viel aggressiver zu sein scheint. Erstmals wurden die Behörden auf die Mutation aufmerksam als 79 Fälle ausgebrochen sind. Acht ältere Patienten starben dort, sieben waren zunächst negativ mit einem PCR-Test getestet worden. Die ersten Analysen dieser neuen Variante lassen nicht den Schluss zu, dass sie ernster oder übertragbarer ist, als das ursprüngliche Virus,


Es ist wissenschaftlich beobachtet worden, dass Viren nur einebestimmte Menge an Mutationen fertigen können die gefährlich sind. Danach schwächen sich die Viren ab. Es ist also zu erwarten, dass wir bereits am Ende der Mutanten-Invasion sind.


Folgeerkrankungen

Neuro Covid

Unmittelbar nach der angeblichen „Genesung“ der ersten  Corona-Infizierten zeigten diese Patienten erhebliche Folgeerscheinungen. Es gibt dabei verschiedene Symptome, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Die Frage ist nun ob diese Krankheiten eine neue Klassifizierung benötigen, oder jeweils wie konventionelle Formen behandelt werden müssen.

 

Haben all diese „neuen“ Erkrankungen eine unverwechselbare Eigenschaft? Wie sind sie entstanden? Erste Berichte über Folgeerkrankungen kamen logischerweise aus dem chinesischen Wuhan. Von dort stammen auch erste Studien. Mittlerweile liegen aber auch Studien  aus den EU-Länder bzw. USA vor.

Patienten klagten über folgende Beschwerden

  • Nierenschmerzen,
  • Lungenprobleme (56% der beatmeten Patienten)
  • Herz-Kreislauf-Probleme,
  • neurologische und psychische Probleme (wie Fatigue, 63 Prozent Abgeschlagenheit bzw. Muskelschwäche 26 Prozent Schlafstörungen und 23 Prozent unter Angstzuständen/Depressionen)
  • Hirnschäden

 


Die Entstehungsgeschichte beginnen die Mediziner langsam zu verstehen. In Wuhan kämpfen 75% aller Patienten die in klinischer Behandlung waren mit Folgeerscheinungen, die teilweise chronisch. Ein besorgniserregender Teil der Patienten bleiben bettlägerig. Es droht eine Behandlungskrise nach der Notfallbehandlung. Wohin mit den vielen Pflegefälle, kann unser arg gebeuteltes Gesundheitssystem diese Mehrkosten überhaupt tragen?

 

Bislang konnten Mediziner nicht erklären, warum einige Covid-Patienten neurologische Symptome entwickelten und andere nicht. Warum haben einige Patienten neurologische Erkrankungen, andere aber Lungenprobleme. Forscher fanden heraus, dass Neuro-Covid-Patienten eine schwächere Immunantwort im Nervensystem zeigen. Demnach liegt das Problem im Nervenwasser. Das deutet auf eine geschwächte Immunantwort des Nervensystems hin, je nachdem WIE das Virus in den Körper des Patienten gelangt

Es kann über die Nase ins Gehirn gelangen und dort Hirnzellen und Nerven befallen. Das heißt, selbst wenn die Infizierung anscheinend milde verläuft und kaum Symptome aufzeigt können später neurologische Folgen auftreten.  Dazu zählen auch die bereits bekannten  Geruchs- und Geschmacksstörungen, Hirnentzündungen und -schädigungen, die zu neurologischen und psychiatrischen Auffälligkeiten führen, aber auch Schlaganfälle. Das heimtückische: Besonders Risikopatienten, die bereits solche Erkrankungen durchmachten, können teilweise herbe Rückfälle erleiden, die man anfangs gar nicht als Folge einer Infizierung sieht. Wissenschaftler können aber kaum erklären, warum und bei wem genau diese Erscheinungen auftreten.

Forscher haben das Nervenwasser von acht Patienten mit neurologischen Covid-19-Symptomen untersucht. Das Immunzellprofil der Rückenmarksflüssigkeit verglichen sie mit anderen neurologischen Patienten (z.B. MS, Hirnhautmit anderen neurologischen Erkrankungen wie Multipler Sklerose, viraler Hirnentzündung (Enzephalitis) oder andere

Dabei wurde erkannt, dass Neuro-Covid-Patienten Veränderungen bei den Immunzellen im Nervenwasser aufweisen, die sich deutlich von allen anderen untersuchten Krankheiten unterschieden.

Die Abwehrzellen, zeigten Anzeichen einer „Erschöpfung“. Dieses Phänomen ist unter anderem von chronischen Erkrankungen und Krebs bekannt, wenn die T-Zellen so lange mit einem Antigen konfrontiert werden, dass ihre Reaktion nach und nach schwächer wird. Auch die Entzündungsmarker im Nervenwasser der Covid-19-Patienten waren erhöht, allerdings weniger als bei Menschen mit viraler Hirnentzündung. Das Sars-CoV-2-Virus selbst konnten die Forscher nicht im Nervenwasser nachweisen. Damit sollte die alberne Diskussion, dass Covid19 eine Art Grippe sei beendet sein, vielmehr gestattet sich der Vergleich mit chronischen Erkrankungen wie MS, MB, HPV oder gar Krebs.

„Das Irritierende an Neuro Covid ist ja gerade, dass auch Betroffene mit ganz leichten Krankheitsverläufen zum Teil schwere neurologische Symptome entwickeln können", kommentiert Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie auf Nachfrage. Die Studie zeigt nun einen möglichen Grund dafür auf: „Unsere Daten deuten darauf hin, dass neurologische Symptome und Folgeerkrankungen somit keine reinen ‚Nebenerscheinungen‘ einer schweren pulmonalen Covid-19-Erkrankung sind, sondern eine eigenständige Krankheit darstellen könnten“, so Meyer zu Hörste.



Psychische Probleme bei Neuro Covid

Psychische Probleme wie Depressionen oder auch Fatigue sind Begleitsymptome aus den neurologischen Erkrankungen heraus. Meist sind Neuro Covid Patienten ja relativ fitte Menschen, im mittleren Alter, die als gesund galten bevor sie sich infizierten. Die Schwere der Erkrankung erleben die Patienten als Schock. Wenn sie nicht schwere Phasen durchmachten, können sie auch nicht verstehen, warum sie nun so erwischt wurden, war der Anfang doch ein einfacher bis mittlerer Verlauf. Zukunftsängste und auch die faktische Hilfslosigkeit verbunden mit der absoluten Isolierung als Covid-Patient lassen den Patienten in Depressionen oder in eine Fatigue fallen, aus denen sie wochenlang nicht heraus können. Zwar gibt es durchaus Fortschritte im Krankheitsverlauf zu erkennen, doch verlaufen sie deutlich zu langsam und völlig unbefriedigend für den Patienten. Warum hat es ihn gerade so erwischt, war der Anfang doch relativ harmlos. Aber genau das wird das Problem der Zukunft sein. Kann es sein, dass ein solcher Rückschlag nicht auch Monate nach Genesung wieder kommen kann? Kann sich dadurch eine chronische Erkrankung bilden. Das alles ist derzeit noch völlig unsicher.


Körperliche Probleme bei Long Covid

Exakt nach einem Jahr nach Ausbruch der Corona-Seuche werden die Ausmasse immer klarer. Es zeichnet sich immer mehr ab, dass die Politik die Erkrankung nicht überschätzt hat und langfristig der Schwerpunkt des Kampfes nicht mehr bei der Suche geeigneter Impfstoffe sein wird, sondern dass die Nachbehandlung einen weit grösseren Raum, sowohl in gesundheitliher, als auch in wirtschaftlicher Hinsicht massive Schäden mit sich bringen wird. Denn die Zahlen aus Wuhan bedeuten nichts Gutes. Zwar hatte man dort durch rigorose Isolation, wie sie eine Demokratie nicht fertig zu bringen imstande ist, das Virus Sars-CoV-2  schnell im Griff. Schon bald gab es keine oder nur sehr wenige Neuinfizierungen. Viele Menschen, die an Covid19 litten, kämpfen monatelang noch mit den Spätfolgen. Noch Sechs Monate nach Beginn der ersten Symptome waren mehr als drei Viertel der Patienten, die in einer Klinik behandelt werden mussten, in medizinischer Behandlung.

Das ist das Ergebnis einer ersten Studie mit mehr als 1.700 Patientinnen und Patienten in der Provinz Wuhan. (

Folgende Beschwerden traten generell auf bei leichteren und mittleren Verlauf:

  • 63 Prozent über Abgeschlagenheit (Fatique) oder Muskelschwäche.
  • 26 Prozent litten an Schlafstörungen,
  • 23 Prozent unter Angstzuständen oder Depressionen.
  • 22 Prozent eine gestörte Lungenfunktion

Folgende Beschwerden traten zusätzlich generell auf bei schweren Verlauf (d.h. mit als intensive Sauerstoffgabe über die Nase oder künstliche Beatmung):

  • 56 Prozent eine gestörte Lungenfunktion.
  • 13 Prozent eine verminderte Nierenfunktion

Die Studie ist keinesfalls abgeschlossen, weil auch die Beschwerden nicht nachgelassen haben.

(Quelle The Lancet: Huang et al., 2021).


Zwar  sind die meisten Patienten zuhause aber nicht arbeitsfähig. Aehnliche Erfahrungen gibt es mittlerweile auch in Deutschland, Oesterreich und in der Schweiz. Mindestens eine dieser Beschwerden haben sich nun fest manifestiert, sodass eine dauerhafte ambulante Betreuung angezeigt ist.

Die Patienten mit schweren Verläufen könnten möglicherweise dauerhaft schwerbehindert bleiben. Eine Besserung des Gesundheitszustandes verläuft nur sehr schleppend. Die Menge der neutralisierenden Antikörper im Blut sank nach sechs Monaten um mehr als die Hälfte, verglichen mit der Menge während der Infektion. Das könnte heissen, dass sich diese Patientengruppe nach einer gewissen Zeit erneut infizieren könnte. Aehnliche Reaktionen, kennt man ja auch von anderen viralen Infizierungen.

Was diese Erkrankung volkswirtschaftlich bedeuten könnte wenn tausende als Covid-Versehrte in Rente gehen müssen ist nicht absehbar. Mag sein dass die Politik die kurzfristigen Schäden stemmen kann. Aber möglichweise werden auf Jahrzehnte viele Steuerzahler fehlen, die nun eine neue Rente beanspruchen müssen.



Corona und seine Impfstoffe




Ist Impfen eine Lösung

In der modernen Medizin spiel Impfen eine immer grössere Rolle. Man versucht für alle Erkrankungen Impfstoffe zu entwickeln. Auch BIONTEC plant solche Stoffe gegen alle möglichen Krebsformen auf den Markt zu bringen. Nun kam das Corona-Virus aber zuvor und zwang die Firma, eine völlig neue Impfform zu entwickeln, welche eigentlich in der Grundform einem Krebsmedikament zugedacht war. Nachfolgend erklären wir die einzelen Impfstoffe:



Die RNA-Impfstoffe


Aktuell gibt es in dieser Wirkstoffgruppe zwei zugelassene Impfstoffe, ein weiterer wird demnächst zugelassen. Alle drei sind ähnlich aufgebaut:


Comirnaty (BNT162b2) (Biontech-Pfizer) zugelassen seit 21.012.2020

mRNA1173 (Moderna) zugelassen seit 07.01.2021

Curevac     zur Zulassung angemeldet


Sie reagieren ähnlich, wie alle klonalen Medikamente, bedienen sich aber dem bekannten Impfschema. Aber wie steht es mit den Nebenwirkungen?


Die EMA (Europäische Medicines Argency) sollte über die Zulassung diese neuen Impfstoffes Anfang Dezember 2020 entscheiden. Seit 21.12.2020 ist der erste Wirkstoff nun zugelassen, die Impfungen beginnen in Deutschland unittelbar. Auf Druck der Politik sind einige Länder vorgeprescht und erwirkten eine Notzulassung. Die EU wollte von Anfang an durch ihre eigene Zulassungagentur EMA eine "ordentliche Zulassung", die ohne Zeitdruck und Qualtitätseinbusse zuverlässig sein soll. Möglich wurde dies durch eine bisher einmalige Straffung der einzelnen Prozedere. Die Phasen I , II, und III wurden teilweise parallel durchgeführt um möglichst wenig Zeit zu verlieren. Dabei wurde die Prüfungsqualität nicht beeinträchtigt. Dennoch erfolgte die Zulassung jetzt doch einige Tage früher als angekündigt. Warum auch immer. Nur Curevac hielt sich an den vorgegebenen Weg und ist daher noch nicht zugelassen. Da sie die ersten Hersteller mit diesem Wirkprinzip waren, werden sie hier auch schon erwähnt.


Comirnaty BNT 162b2

Die nationale britische Zulassungsstelle ist nun vorgeprescht und hat den neuen Wirkstoff zugelassen. Warum? Darum! Die Daten waren  da wohl weniger wichtig, eher die Tatsache, dass man jetzt noch vor dem reelen Brexit, Millionen Dosen aus EU- Produktion sichern will.

Die amerikanische Organsisation FDA Food and Drug Administration liess den Wirstoff zum 11.12.2020 zu, also noch bevor die Wahlmänner ihren neuen Präsidenten wählen. Das passt ausgezeichnet und hat wenig mit Sicherheit und Zuverlässigkeit eines Wirkstoffes zu tun. Einen Tag vorher liegt nun ein PDF-Dokument  von der FDA mit neuen Details zum Biontech-Impfstoff und seinen Nebenwirkungen vor, welches mir hier vorliegt.


Es handelt sich bei der FDA zunächst um eine Notzulassung für Comirnaty BNT 162b2, welches vom deutschen Unternehmen Biontech (BNT) entwickelt wurde und von Pfizer, bzw. Fosun für den asiatischen Markt, nun vertrieben werden soll. Die EMA liess sich Zeit und erwirkte eine ordentliche Zulassung wie BM Spahn es  wollte. Doch Erster war die EU nicht, denn die schweizer Zulassungstelle kam ihm zuvor.


Solche Joint Ventures wie beim Comirnaty BNT 162b2 gibt es seit Jahren, nachdem die großen Firmen Ihre Forschungsabteilungen aus Kostengründen ausgelagert hatten. Der Pharma-Hersteller Pfizer hatte nach dem Erfolgsschlager „Viagra“ ernsthafte Probleme im patentgeschützten Portfolio. Dies hat sich nun geändert, denn BNT/Pfizer waren die ersten die im lukrativen „Corona Impfmarkt“ punktete: Auf über 53 Seiten erklärte die FDA die Zulassung: 

Hier ein kleiner Überblick auf die Details:


Sofortige Wirkung

An der Phase-III-Studie des Impfstoffs BNT162b hatten insgesamt 44.0000 Probanden teil genommen. Der Impfstoff muss in zwei Dosen innerhalb von drei Wochen verabreicht werden. Wie bereits im Vorfeld bekannt, wurde bei einer Testung von 36.000 Probanden wurde eine Schutzwirkung von 95% festgestellt. Wie üblich wurde dabei das Blindstudienverfahren gewählt. Dauer ca 4-7 Monate.  Dabei wurden die Probanden in „Plazebogruppe“ und „Verumgruppe“ zu jeweils 50% aufgeteilt. Es gab  das erste erstaunliche Ergebnis: Von der Placebogruppe erkrankten 162 Menschen an Covid 19, in der Verumgruppe aber nur 8. Das bedeutet eine Krankheits-Quote von 0,4 % rsp.0,2 Promille und ist vergleichsweise hoch, wenn man bei Promille überhaupt von hoch sprechen kann.


Die insgesamt 36.000 Patienten wurden auch nach „Subgruppen“ unterteilt. Hier einige Beispiel die besonders kritisch zu betarchten sind:


Adipositas,

Diabetes,

Bluthochdruck,

COPD

Herz-Kreislauf-Erkrankungen


Bei allen diesen Gruppen zeigte sich die Schutzwirkung von mindestens 93%.  Andere, zahlenmässig kleinere Gruppen, hatten ähnliche Ergebnisse. Weshalb die wichtige Gruppe der onkologischen Erkrankung

 en (Krebs) hier ausgegliedert war, ist nicht ersichtlich. Eine sofortige Wirkung zeigte sich bereits bei 52,4% der Patienten unmittelbar nach Impfung, beim Rest bei der zweiten Dosis. Diese prompte Wirkung kennen wir ja auch aus den modernen klonalen Medikamenten.  Inzwischen konnte aus einer israelischen Studie die Quote von 94% offiziell bestätigt werden. Das ist deswegen wichtig, weil diese Studie die erste ist, die ausserhalb des Zulassungsverfahren gefertigt wurde.


Nebenwirkungen

Wie sieht es mit den Nebenwirkungen aus?  Diese lassen sich am ehesten in Altersgruppen aufteilen, wobei diese meist erst nach Verabreichung der zweiten Impfdosis auftraten. In der ersten Altersgruppe (18 bis 55 Jahre) traten die systemischen Nebenwirkungen häufiger und schwerer auf als bei der zweiten Gruppe (ab 55 Jahre).. 

Hier eine Übersicht nach Indikation (die erste Zahl bezieht sich auf den Impfstoff, die zweite Zahl auf Placebo):


  • Schmerzen an der Injektionsstelle: (77,8 % vs. 11,7 % )
  • Müdigkeit: (59,4 % vs. 22,8 %)
  • Kopfschmerzen: (51,7 % vs. 24,1 %)
  • Muskelschmerzen: (37,3 % vs. 8.2 %)
  • Schüttelfrost: (35,1 % vs. 3.8 %)
  • Gelenkschmerzen: (21,9 % vs. 5,2 %)
  • Allergische Reaktionen (0,63% vs 0,51%)*
  • Lymphadenopathie: (0,3 %, vs 0,5 Promille)
  • Schwere Herzrhythmusstörung: (1 vs 0)  
  • vorübergehende Fazialparese bei Patienten mit schweren Vorerkrankung (0,2 Promille, sprich 4 Patienten von allen,  aber durchaus schwer, weil körperlich entstellend, Dauer wenige Stunden bis wenige Tage


*Die FDA hat die allergische Reaktionen deswegen aufgeführt weil in England diese Nebenwirkung desöfteren beobachtet wurden. Bei den Placebos gab es diese Beschwerden nicht. Alle Probanden erholten sich schnell von den allergishen Reaktionen.


Generell scheint für den Laien die Wahrscheinlichkeit der  Nebenwirkungen extrem hoch. Das heisst aber auch dass das Verum anspringt und im Körper arbeitet. Schliesslich soll der Mensch danach ja immun sein. Tatsächlich sind die Beschwerden nur in der zweiten Impfung aufgetreten, danach bei allen Probanden nicht mehr.


Und Tote?

Ja auch bei diesen Studien gab es Tote, die Impfgegner gerne der Impfung zuschreiben wollen. Doch die Zahl entspricht der durchschnittlichen Komplikationsrate bei Impfungen (0,2 Promille) und ist  daher als "normal" zu betrachten.


Fazit

FDA und EMA haben  Comirnaty BNT 162b2 als erster Impfstoff gegen Covid19 zugelassen  Wie erwartet sind in der Zulassung die Wechselwirkungen Gegenanzeigen klar geregelt. So dürfen Kinder erst nach dem 16. Lebensjahr geimpft werden.  Die Zulassungspapiere liegen uns vor und können bei uns angefordert werden. Die von Impfgegner aufrecht erhaltene Vorurteile, dass man den Wirkstoff nicht kenne ist nicht richtig, denn kein Impfstoff wird zugelassen, ohne dass Unterlagen für jedermann einsichtig ist. Das Manko, dass der Impfstoff nur unter arktischen Bedingungen -70° gelagert werden darf, soll bis April 2021 behoben sein, wenn dann die zweite Generation ausgeliefert wird.



Modernas mRNA 173

Im Januar 2021 haben  FDA und EMA den Impfstoff mRNA-1273 von Moderna zugelassen. 

Wie BNT 162b setzt Moderna Spike-Proteine vom SARS-CoV-2-Virus ein, die in einer (nano) Lipidhülle verpackt sind. Die Unterschiede liegen da in der Dosis. Deshalb wird Modernas mRNA-1273 im Abstand von 4 Wochen verabreicht und nicht nach 3 Wochen wie bei Biontech-Pfizer. Modernas Impfstoff kann nur bei -12 bis -25 °C gelagert werden. Die Bedenken der Gegner nach gentechnischen Manipulationen, sind rein biologisch nicht möglich ("Ja der ICE kann wie ein Auto auch 250 km/h fahren, aber eben nur auf der Schiene, auf der Strasse kommt er keinen Meter weit"), ob dieser Vergleich die Gegner überzeugt?


Wirksamkeit

Auch  Modernas Impfstoff wurde in der Phase III 30.400 Probanden mit dem Virus infiziert, 15.700 Menschen bekamen den Impfstoff, der Rest ein Placebo. In  der sogenannten Verumgruppe kam es 11 COVID-19-Fällen gegenüber 185 COVID-19-Fällen in der Placebogruppe, was eine Schutzwirkung von 94,1 % bedeutet. Laut FDA ist dies bei der Risikogruppe der Senioren mit 86,4% der Fall.

Nebenwirkungen

Auch hier wieder die Vergleichszahlen der häufigsten Nebenwirkungen in der Altersgruppe 18 bis 64 Jahre nach der zweiten Impfung:

  • Schmerzen an der Injektionsstelle: (90,1 % Verum vs. 18,8 % Placebo)
  • Müdigkeit (67,6 % Verum vs. 24,5 % Placebo)
  • Kopfschmerzen  (62,8 % vs. 25,4 %)
  • Muskelschmerzen: (59,6 % vs. 20,1%)
  • Schüttelfrost: (48,3 % vs. 5,9 %)
  • Gelenkschmerzen: 45,2 % vs. 10,5 %


Auch bei diesem Wirkstoff sind wie beim BNT-Produkt Fazialisparese bekannt geworden, Bei neuen Impfstoffen, muss man auch Nebenwirkungen nennen, die im Promillebereich liegen. Auch hier ist es nicht erwiesen, was die Ursache sein kann. Damit sind die Nebenwirkungen sogar noch etwas intensiver als bei Corminaty. Das kann natürlich unangenehm sein, aber anderseits ist dies ein Fakt, dass der Impfstoff „arbeitet“. Jeder muss selbst wissen ob er diese Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen will, und dann aber gegen das Virus geschützt zu sein, oder nicht.


Komplikationen mit Impfstoffen

Am 15.1. wurde von massiven allergischen Reaktionen gegen die Impfung aus Kalifornien gemeldet. Auch Todesfaälle sollen bekannt geworden sein. Ob dies im direkten Zusammenhang mit dem Impfstoff zu sehen ist, oder eben die "normalen", immerhin wurde der Stoff schon über eine Million mal verabreicht, und statitsisch wären die Komplikationen im Rahmen von 2 Promille, ist noch nicht bekannt. Tatsache ist, dass die volle Wirkung des Impfstoffes bei manchen Menschen sofort sein kann, bei anderen erst 14 Tage nach der zweiten Impfung. Wenn ein Patienten bereits vor der Impfung infiziert wurde, kann der Schutz meist nicht eintreten. Auch gibt es Menschen, die temporär nicht geimpft werden sollten. Daher ist es wichtig vorher mit dem Arzt zu sprechen und wirklich jeden Vorfall und jede Medikation mitzuteilen. Das kann Leben retten.


Curevac

war noch im Sommer 2020 die Zielscheibe der Querdenker und Schwurbler, die das Gerücht in die Welt setzten man wolle mit der Impfung einen Chip des Multigigamilliardär Bill Gates in die Menschen transportieren um so die Menschen noch abhängiger von seinen Produkten zu machen. Tatsächlich hat Bill Gates im Rahmen seiner steuerlichen Förderungspolitik  diesen Hersteller gefördert, wie viele andere Firmen (Anteil: unter 2%, Anteil des Bundes via KFW: 25%). Curevac war seinerzeit auch mit der Technologie auch führend. Dass man nun ins Hintertreffen geraten sei, wollen die Eigner um Dietmar Hopp aber nicht sehen. Man habe nur sehr sorgfältig geforscht und die Phasen eins, zwei und drei ordnungsgemäss durchgeführt, während andere die Phasen parallel machten. So habe man erst im Dezember mit der Phase III begonnen und wird noch im März die Zulassung beantragen. Die EMA hat nun politisch entschieden und schon jetzt das rollierende Zulassungsverfahren angestossen (12.02.2021). Die Produktion könnte daher im 2. Quartal beginnen. Geplant sind 400 Millionen Dosen. Aus diesem Grunde war Curevac auch beim Impfgipfel der Bundesregierung vertreten.


Vektorwirkstoffe


Janssen Ad26.COV2.S (Johnson&Johnson)


Bei dem Präparat von Johnson & Johnson, welches am 12.03.2021 zugelassen wurde,  handelt es sich um einen sogenannten Vektorimpfstoff. Dabei wird der genetische Bauplan eines Teils des Coronavirus in einen abgeschwächten Trägervirus verpackt, der für den Menschen nicht schädlich ist. Bei der Impfung werden mithilfe des Trägervirus Teile des Erbmaterials des Coronavirus in die menschliche Zelle übertragen und dort nachgebaut. Das Immunsystem reagiert und bildet Antikörper. Damit ist die Wirkungsweise von Johnson & Johnson die gleiche, wie die des Impfstoffs von AstraZeneca, nur dass beide unterschiedliche Trägerviren verwenden. Ein Vorteil ist aber auch, dass der Impfstoff in normalen Kühlschränken gelagert werden kann und nur einmal verabreicht werden muss, um die Wirkung zu erzielen. Die Wirksamkeit liegt bei 66%, was bei normalen Impfungen immer noch hoch wäre. Medizinische Daten sind ähnlich wie bei dem Präparat von Astra Zeneca, deshalb wird auf die Auflistung verzichtet.


ChAdOx1 nCoV-19 ( aka AZD 1222) (Astra-Zeneca/ Oxford University)

Handelsnamen sind in der Pharma üblich. Doch Astra-Zeneca bringt einen ungewöhnlichen Namen der leicht zu ordnen ist. Am 29.01. wurde nun der Impfstoff von AstraZeneca/Oxford University von der EMA als Impfstoff gegen Covid19 zugelassen. Keiner dieser neuen Impfstoffe ist so umstritten, wie ChAdOx1 nCoV-19 .  Der Wirkstoff ist gegenüber den anderen Covid19-Impfstoffen (mit 94 bzw 97%) nur zu 70% wirksam, was aber vergleichsweise mit anderen Impfstoffe trotzdem hoch ist. Bedingt durch die verwirrende Informationspolitik des Herstellers war nämlich für die EMA nicht klar, ob dieser Impfstoff überhaupt für die Zielgruppe der Senioren (über 65 Jahren) zugelassen werden darf, während die nationalen Zulassungsstellen insbesondere England oder USA den Impfstoff kein Problem damit hatten.  Die EMA jedoch zeigte aber wieder dass sie gründlich prüft. Sie forderte neue Daten an, denn mittlerweile behauptete AstraZeneca man konnte keine Daten für die Senioren beilegen, weil in der Phase III zu wenig Senioren beteiligt waren. Solche Fehler scheinen bei Astra Zeneca bekannt zu sein, was aber die Qualität des Produktes nicht schmälern muss. Angesichts der Vorgabe dass in einer Phase III über 30.000 Menschen in Blindstudien teilnehmen müssen, die das jeweilige Bevölkerungsverhältnis  abbilden sollen, eine fadenscheinige Entschuldigung. Das ist angesichts der derzeitigen Impfpolitik der deutschen Regierung aber sehr wohl ein Kriterium, denn die bereits bestellten 50 Millionen Dosen könnten für die wichtigste Anfangsruppe gar nicht eingesetzt werden, was für eine fatale Versorgungsverspätung bedeuten dürfte. Darüber hinaus sorgte dann die EMA für Verwirrung, weil sie das Präparat dann doch zuliess. Die STIKO (ständige Impfkommision des Robert Koch Institutes) welches nur Empfehlungen aussprechen kann, schränkte anfangs die Impfmöglichkeit von ChAdOx1 nCoV-19 aber tatsächlich auf Patienten von 18-64 Jahren ein. Mittlerweile sind nun neue Studien aufgetaucht.

Dennoch kommt Astra Zeneca nicht zur Ruhe. Es sind Todesfälle bekannt geworden, die zwar nicht im Zusammenhang mit der Impfung zu sehen waren, gemäss der Vorschriften muss dem aber trotzdem mit aller Sorgfalt nachgegangen werden. Einige EU-Länder stoppten deshalb die Impfung mit diesem Impfstoff. Wie es weiter geht ist noch offen.


Beschaffenheit und Zusammensetzung von ChAdOx1 nCoV-19

Es ist kein neuartiges Produkt, sondern ist eher ein konservatives Impfmittel. Es wird aus dem geschwächten Erkältungsvirus (ChAdOx1) hergestellt. Und hier schliesst sich der Kreis der Namensgebung. Dieses Adenovirus verursacht Infektionen bei Schimpansen, wurde aber genetisch so verändert, dass es sich beim Menschen nicht mehr weiter vermehren kann, es ist also nicht replikationskompetent.

Das Mittel enthält zudem genetisches Material eines Oberflächenproteins, mit dem der Erreger Sars-CoV-2 an menschliche Zellen andockt, daher der logische Name.


Eine 0,5 Milliliter-Impfdosis enthält:

5 x NanoViruspartikel.

GMOs

L-Histidin

L-Histidinhydrochlorid-Monohydrat

Magnesiumchloridhexahydrat

Polysorbat 80

Ethanol

Saccharose

Natriumchlorid (Kochsalz)

Dinatriumedetatdihydrat

Wasser für die Injektion


Gegenanzeigen

Patienten mit folgenden Gegenanzeigen  und Krankheitserscheinungen sollten vor der Impfung mit dem behandtenden Arzt sprechen. Er entscheidet dann, ob diese Gegenanzeigen so gravierend sind, dass eventuell gar nicht geimpft werden kann:


Fieber (höhere Temperaturen)

Schwangerschaft ( sollte der Frauenarzt ob eine Impfung indiziert ist)

Blutgerinnungsstörungen

Immunschwäche


Nebenwirkungen

Sehr häufig (Definition siehe oben) traten folgende Nebenwirkungen auf:

  • erhöhte Schmerzempfindlichkeit
  • Wärme und Rötungen
  • Juckreiz
  • Schwellung oder Blutergüsse, wenn die Injektion gegeben wird
  • allgemeines Unwohlsein
  • Müdigkeit
  • Schüttelfrost oder Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Gelenk- oder Muskelschmerzen

Häufig (Definition siehe oben) zeigten sich folgende Nebenwirkungen:

  • Schwellung an der Injektionsstelle
  • Fieber
  • Erbrechen
  • grippeähnliche Symptome
  • Temperaturen,
  • Halsschmerzen,
  • Schnupfen
  • Husten
  • Schüttelfrost

Gelegentlich (bei bis zu 1 Prozent) kam es zu:

  • Schwindel
  • vermindertem Appetit
  • Bauchschmerzen
  • vergrößerten Lymphknoten
  • übermäßigem Schwitzen,
  • juckender Haut
  • Hautausschlag



Komplikationen

Die südafrikanische Regierung wollte Mitte Februar 2021 mit der grössten Impfkampagne des Landes beginnen. Dies wurde leider zurückgezogen. Mittlerweile wurde nämlich bekannt dass der Wirkstoff bei neuen Mutationen aus Südafrika nur eine Sicherheit von 22% bieten kann. Das ist natürlich ein herber Rücksschlag. Doch so sicher ist dies alles gar nicht.

Es geht um den oben genannten Virus B.1.351, der südafrikanischen Variante. Bei den 22 Prozent wurde ein "Konfidenzintervall von -50 Prozent bis 60 Prozent" angegeben, was eigentlich keine klare Aussage zulässt. Es könnte aber auch nur 10% sein. Doch das ist nicht alles:  In Tirol etwa liegt die Rate der Infektionen mit der Südafrika-Mutante bei neun Prozent, und es steht dort jetzt auch noch eine Lockerung des Lockdowns an. Es könnte besser laufen für AstraZeneca und die Oxford-Universität, aber es ist eben auch nicht ideal, wenn Studien gemacht werden, die – aus welchen Gründen auch immer – wichtige Fragen unbeantwortet lassen.


NVX-CoV2373 (Novavax)

Etwas überraschend kommt ein weiterer Wirkstoff aus den USA daher. Er befindet sich lt.FDA in der PhaseIII und könnte bald zugelassen werden. Er soll bei den Phasen III-Ergebnisse eine Wirksamkeit von 86,4% ( bei 15,000 Testlinge) erreicht haben.

Diese Ergebnissen stammen aus Großbritannien zufolge habe der proteinbasierte Impfstoff NVX-CoV2373 eine Wirksamkeit von 86,3 Prozent gegen die zunächst in Südengland aufgetretene Variante B.1.1.7. Damit wäre dies der erste Impfstoff der ausschliesslich auf  die englische Mutante anspricht. Man geht davon aus, dass NVX-CoV2373 auch gegen andere Mutanten und das ursprüngliche Virus wirkt. en. An der Studie hätten  Menschen im Alter von 18 bis 84 Jahren teilgenommen, sodass auch ältere Personen damit geimpft werden können. .

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat bereits ein Prüfverfahren für den Impfstoff eingeleitet.


Gam-COVID-Vac (SputnikV)

Textgrundsteine aus der Originalvorlage von "The Lancet"


Zwar scheint dieser Impfstoff zumindest in allernächster Zeit nicht von der EMA zugelassen  werden, sodass er hier gar nicht erscheinen dürfte. Aber er ist inzwischen populär wie kaum andere. Der Antrag soll  laut Werksangaben gestellt worden sein. Die EMA widerspricht energisch. Trotzdem behandeln wir ihn vorsorglich schon jetzt.


Dieser Impfstoff ist  unter dem Kampfnamen „Sputnik V“ bekannt geworden. Sputnik? Ja, so hiess das Raumfahrtprogramm der 1960er Jahre der damaligen Sowjetunion. Warum Russland diesen Namen primär verwendet, hat seinen Grund. Wie damals sieht man sich in einem Wettkampf zwischen der westlichen Welt, China und eben Russland. Jetzt geht es darum wer am besten die Corona-Seuche bekämpfen kann. Sehr unkonventionell hört sich der Name nicht an.  Und ersten Vermutungen zufolge sollte der Impfstoff des staatliche Gamaleja-Forschungszentrum für Epidemiologie und Mikrobiologie auch keineswegs innovativ sein (daher der Name Gam-Covid-Vac).  Es sah eher so aus als ob es sich dabei um ein sogenanntes Vektor-Vakzin handelt, wie es ja auch AstraZeneca produziert.

Russland hat mit der Produktion und Verimpfung früh begonnen. Anscheinend sind bereits über 1,5 Millionen Menschen mit dem Impfstoff versorgt worden. Grossspurig kündigte Russland sogar an bis Juni 2021 über 100 Millionen Dosen  der EU zur Verfügung zu stellen. Man habe sogar in Deutschland eine Produktionsstätte gefunden, die die konventionelle Vakzine schnell produzieren könnte. Dagegen spricht aber die nicht erfolgte Zulassung der EMA, Das könnte sich ändern.

 

Nun gibt es erste offizielle Studien im  wichtigsten Fachmagazin „The Lancet“, die Anlass zu Hoffnung geben. Für die Studie wurden Daten von rund 20.000 Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern ausgewertet. Die Veröffentlichung in „The Lancet“ ist deswegen wichtig, weil die Daten nun von unabhänigen Experten geprüft werden können und fortan als seriös gelten.

 

Diese ergaben, dass der Impfstoff eine Wirksamkeit von 91,6 Prozent gegen einen symptomatischen Verlauf von Covid-19 aufweist. Dies gelte auch bei Personen über 65 Jahren und macht den Wirkstoff interessant.  Eine ähnlich hohe Quoten erreichen derzeit nur Biontec und Moderna, nicht aber der Vektor-Impfstoff von Astra-Zeneca mit 70 %.

Beim Vektorimpfstoff  des russischen Gam-Covid-vac wird der Impfstoff in einem Adenovirus als Transporthülle verpackt, was auch bei herkömmlichen Impfungen der Fall ist. Der Nachteil daran ist, dass der Körper sich gegen Adenoviren als Transporter „gewöhnen“, also immun werden, kann. Dies sei aber bei den gewählten Adenoviren nicht der Fall. Ein weiterer Vorteil ist, dass Vektorimstoffe keine besondere Lagerung benötigen, wenn man einen herkömmlichen Kühlschrank zur Hand hat.

In der klinischen Phase-III-Studie für Gam-Covid-vac wurden rund drei Viertel der 20.000 Probandinnen und Probanden über 18 Jahren mit dem Impfstoff geimpft. Ein Viertel war in der Placebogruppe. Die Studie fand an 25 Kliniken in Moskau statt. Dabei infizierten sich 16 geimpfte Probanden mit Sars-CoV-2 (0,1%), In der Placebogruppe waren es 62 Menschen (1,3 Prozent). Dabei wurden die Erkrankungen klinisch nicht entdeckt, die Probanden selbst mekrten es. Daraus kann man schliessen, dass selbst dann eine Erkrankung nicht ernst war.

Nebenwirkungen

Auch beim russischen Impfstoff ist eine ungewöhnlich hohe Nebenwirkungsrate  notiert worden (94%). Fachleute sehen darin ein Zeichen wie gut das Vakzin wirkt. Trotzdem ist es für den Probanden unangenehm.

Das sind die Nebenwirkungen

Nebenwirkungen traten wie folgt auf (Probanden aus der Impfgruppe n = 1.029, Placebo n = 340): 

  • Grippeähnliche Erkrankung (15,2 % Impfung vs. 8,8 % Placebo)
  • lokale Reaktionen (5,4 % vs 1,2 %)
  • Müdigkeit (2,5 % vs 2,6 %)
  • Fieber: (0,4 % vs 0,3 %)
  • Kopfschmerzen (2,9 % vs 2,6 %)

Wie bei solchen grossen Testreihen üblich, gab es auch Todesfälle zu beklagen. Sie sind aber weder bei der Wirkstoffgruppe, und schon gar nicht bei der Placebogruppe im Zusammenhang mit der Gabe in Zusammenhang gebracht worden.

Die unabhängigen Fachleute des „The Lancet“-Artikels forderten aber noch weitere Untersuchungen. Man wisse wenig darüber, wie lange die Immunität durch die Impfung anhalte. Zudem hätten die Studien einen entscheidenden Nachteil darin, als dass die Probanden durchgehend weisser Hautfarbe und „Rasse“ seien, also nicht alle möglichen Menschengruppen vertreten gewesen seien. Sie forderten eine Ausweitung der Phase III Studie auf die üblichen Probandenzahlen (35 -40.000 Menschen). Die Daten sollen nun auf rund 40.000 Probandinnen und Probanden ausgeweitet werden. Trotzdem schliesst der Gutachter von der britischen University of Reading und Polly Roy von der London School of Hygiene & Tropical Medicine,: »Die Entwicklung von Sputnik V wurde für die ungemeine Eile, die fehlende Studienlage und die Intransparenz kritisiert. Aber die hier berichteten Ergebnisse sind klar und das wissenschaftliche Prinzip der Impfung wird demonstriert. Das heißt, ein weiterer Impfstoff könnte sich jetzt im Kampf gegen Covid-19 einreihen.«

Dies mag in England oder der Schweiz, sowie in anderen aussereuropäischen Länder der Fall sein. In den EU-Länder wird dies erst nach Zulassung der EMA der Fall sein. Und aus Erfahrung mit der EMA ist zu erwarten, dass sie neue Studien mit einer höheren ausgewogeneren Probandenzahl einfordern wird.



Und die Chinesen?

"Corona Vac" (Sinovac)

ist mit seinem Produkt "Corona Vac" noch mitten in Studien. Wie das der chinesischen Politik entspricht bemüht man sich in den nichteuropäischen Zweite und Dritte Welt Ländern um einen Markt.  Daher erfolgten klinische Studien nicht nur in China selbst, sondern vor allem in Brasilien, Chile, Indonesien, Philippinen, und der Türkei.

Dabei erreichte man in Brasilien Anfang Dezember 2020 bei 13.000 Probanden eine Wirksamkeit  eine Wirksamkeit von ca. 90%, nach der zweiten Impfung noch 70%. Auch in  der Türkei wurde bei Studien eine Wirksamkeit von 91,25 Prozent festgestellt, während in Indonesien nur eine Wirksamkeit von 63.25% erreicht werden konnte.


Sinopharm

Mit dem Pharmakonzern Sinopharm hat nun auch in China erstmals ein Hersteller Details zur Wirksamkeit seines Coronaimpfstoffes bekanntgegeben. Wie das Unternehmen  mitteilte, soll der Impfstoff einen annähernd 79-prozentigen Schutz vor COVID-19 (79,34 Prozent) bieten.

Die Veröffentlichung der Daten ist ein wichtiger Schritt für die finale Zulassung des Impfstoffes, vom dem sich auch Staaten außerhalb Chinas bereits Dosen gesichert haben. Eine wissenschaftliche Publika­tion gibt es bisher dazu nicht. (Quelle: Aerzteblatt)


Fosun

produziert und vertreibt Comirnaty für den asiatischen Markt


Weitere neue Wirkstoffe werden hier veröffentlicht, sobald sie von der EMA zugelassen sind.




Therapien bei Ausbruch der Krankheiten


Monoklonale Antikörper (MAB)


REGN-COV-2

.

REGN-COV2 Indikation und Zusammensetzung

Die Kombination Casirivimab/Imdevimab, ist zur Behandlung von COVID-19 seit November in den USA auf der Grundlage einer Emergency Use Authorization (EUA) zugelassen. In Europa ist das Medikament noch nicht zugelassen, trotzdem wollen wir es hier näher beschreiben, weil die EMA ähnliche Medikamnte in nächster Zeit zulassen könnte.


Wirkmechanismus  (Auszug aus den aktuellen Berichten der FDA)

Casirivimab und Imdevimab sind rekombinante humane IgG1-Antikörper mit nicht-modifizierter FC-Region. Die Leichtketten (κ, λ) wurden so verändert, dass sie an die rezeptorbindende Domäne (RBD) des Spikeproteins von SARS-CoV-2 binden. Dadurch verhindern sie, dass das Virus an den ACE2-Rezeptor der Wirtszelle bindet.

Durch die Gabe von Casirivimab/Imdevimab konnte in klinischen Studien der Krankheitsverlauf nicht hospitalisierter COVID-19-Patienten gegen über Placebo abgemildert werden.

Indikation

Casirivimab/Imdevimab ist zugelassen für Patienten mit einem Alter von mindestens 12 Jahren oder einem Körpergewicht von mindestens 40 kg, die an einer leichten oder mittelschwer verlaufenden COVID-19-Infektion erkrankt sind und ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf besitzen. Das schließt Patienten ein, die älter als 65 Jahre sind oder Grunderkrankungen haben, die für einen schweren Verlauf prädisponieren.


Nebenwirkungen

sind derzeit nicht bekannt. Sie werden sich aber im Rahmen der MAB-Medikamente bewegen. Dies sind sehr seltene Erscheinungen, wie sie auch bei den Impfstoffen vorkommen.


Fazit:

Patienten, die mit REGN COV2 (Casirivimab und Imdevimab) behandelt wurden zeigten eine größere Reduktion der Viruslast als Patienten, die Placebo erhielten. Demnach war die Antikörper-Kombination im primären Endpunkt Placebo überlegen. Der wichtigste Beweis für die Wirksamkeit, war jedoch der vordefinierte sekundäre Endpunkt: Patienten mit einem hohen Risiko für eine Verschlechterung der COVID-19-Symptomatik mussten innerhalb von 28 Tagen nach Verabreichung der Antikörper in 3% der Fälle einen Arzt, ein Krankenhaus oder eine Notaufnahme aufsuchen und in 9% der Fälle, wenn sie Placebo erhalten hatten. Die unterschiedlichen Dosierungen der beiden Antikörper führten hierbei zu ähnlichen Ergebnissen.

Wenn Donald Trump diese Medikamente tatsächlich erhalten haben soll, muss er folglich entsprechend erkrankt gewesen sein. Merkwürdigerweise zeigte er aber vor und nach dem Krankenhausaufenthalt keine entsprechende Symptome, sondern er gab sich als „gesünder als je zuvor“. Donald Trump war schon immer ein knallharter Verkäufer einer Sache. Und hier ging es ja um seine (verlorene) Wahl. Ob er allerdings so schwer erkrankt war, dass er dieses Notfall-Medikament bekommen musste ist sehr zweifelhaft.



Begleitmedikation bei der Covid 19-Erkankung

Immunmodulatoren

Die Wirksamkeit bekannter Thrombose-Medikamente wird gerade in klinischen Studien geprüft. Sie sorgen etwa dafür, dass das Blut nicht so schnell gerinnt oder lösen die Thrombosen

So wird zum Beispiel der Gerinnungshemmer „Enoxaparin“ bereits in der Corona-Behandlung eingesetzt. Für ihn gibt es eine allgemeine Zulassung bei Thrombosen.

Die „Acetylsalicylsäure“ wird bei stationär behandelten Patient*innen geprüft. Sie wirkt blutverdünnend und wird auch als Wirkstoff bei Aspirin eingesetzt

„Solche Immunmodulatoren sind gedacht für ein fortgeschrittenes Krankheitsstadium, in dem das Immunsystem mehr Schaden anrichtet als nutzt“, sagt Rolf Hömke vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA).

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, „Dexamethason“ erst dann zu verabreichen, wenn Patient*innen so krank sind, dass sie zusätzlich mit Sauerstoff versorgt werden müssen.

Fazit:

Man kann in den Kliniken die Covid 19-Erkrankung in Griff bekommen, wenn der Patientfrühzeitig in die Klinik kommt. Doch Rolf Hömke  vom VFA warnt vor zu optimistischen Prognosen. Wichtig sei, dass man sich an die geltenden Vorschriften halte:

„Eine Medikamentenkombination, mit der sich Covid-19-Patientinnen und Patienten binnen kurzer Zeit heilen lassen, ist vorstellbar, aber derzeit noch nicht in Sicht,“ Gerade im Bereich der monoklonalen Antikörper wurden vielversprechende Fortschritte gemeldet. Doch alle Wirkstoffe befinden sich im Anfangsstadium der Zulassung.

Wenn diese Medikamente nicht ähnlich wie die Impfstoffe kategorisert werden (Notzulassung, schnellere Zulassungsschritte kann dies noch länger dauern.


AZD7442

Ein Medikament, welches zukünftig in der stationären Pflgege nötig sein könnte ist AZD7742 Vermutlich ist es ein Produkt aus der MAB Wirkstoff-Familie, jedoch kann man dieses Medikament als Notfall-Präparat  für Menschen die bereits die Covid 19 Krankheit entwickelt haben vewenden und bei denen eine Impfung nichts mehr nutzt. Es ist ein  Mix verschiedener monoklonaler Antikörper. Dieses Medikament könnte man auch immunschwachen Kranken geben.  Die Eigenschaft dieses Medikamente dürfte eine sofortige Wirkung sein, spätestens nach 6 Tagen, wie dies auch bei allen anderen MABs der Fall ist. Die Nebenwirkungen dürften ebenfalls dies selben sein. Zur Prophylaxe scheint es nicht geeignet. Es könnte also als Notmassnahme unverzichtbar werden. Dieser Wirkstoff befindet sich in einer Phase III Studie und könnte danach zugelassen werden. Damit könnten Verschwörer und Schwurbler ein weiteres Argument genommen werden, falls es überhaupt eines gab. Man muss sich nicht impfen lassen, kein Chip keine Sonde von Gates einpflanzen lassen. Das einzige nicht unwesentliche Handicap ist die Tatsache, dass man an Covid19 erkrankt sein muss und zwar so schwer, dass es als Notfallmedikament eingesetzt werden muss. Für leichtere Verläufe ist es nicht gedacht. Vielleicht doch besser impfen?


Pflanzliche oder natürliche Ansätze?

Viele Impfgegner sehen Vitamine als wirkungsvolle Mittel an. Besonders Vitamin D-Präparate wurden als Beispiel genannt. Tatsache ist, dass Vitamine die Immunität der Menschen stärkt. Und damit kann man prima einer Erkältung oder Grippeinfekte vorbeugen. Aber ist die Grippe-Erkrankung ausgebrochen, hilft auch das nur peripher, oder wie ein Virologe augenzwinkernd sagte: "Kann ja nicht schaden..."

Sicher könnte eine regelmässige Vitaminzufuhr die Immunkraft stärken, aber die Krankenkassen warnen auch vor einer Ueberdosierung. Generell gilt aber, dass man im Winter durch Vitamine stärker geschützt ist, als ohne. Eine Infizierung durch Corona verhindert auch das nicht.

In letzter Zeit geisterte eine Meldung durch die Medien, wonach ein Arzt seine Naturpastillen als zuverlässigstes Mittel anpries. Er vermutete eine Verschwörung gegen ihn. Doch es fehlen jegliche Tests und Prüfungen.


Impfen trotz  Erkrankung?


Rheumatologische Beschwerden

Bevor man sich impfen lässt, sollte man unbedingt sich bei den Hausarzt informieren.Hier sollte man sich bei Hausarzt oder bei den jeweiligen Internetseiten der jeweiligen Erkrankungen informieren.  Hier die Stellungnahme einer Fachkonferenz der Rheumatologen in Deutschland (Auszug):


die Adhoc-Kommission COVID-19 und der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) haben sich mit dem Thema „Impfung gegen SARS-CoV-2“ befasst. Folgende Überlegungen sind dazu gedacht, drängende Fragen zu diesem Thema zu beantworten, Sorgen und Ängste zu nehmen und erste Empfehlungen für Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen auszusprechen.

  1. Mit Stand 30.11.2020 gibt es noch keine Daten zur Sicherheit und Effektivität der verschiedenen SARS-CoV-2-Vakzine bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen bzw. bei Patienten unter immunsuppressiver/immunmodulierender Therapie.
  2. Totimpfstoffe sind bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und bei Patienten unter immunsuppressiver/immunmodulierender Therapie uneingeschränkt einsetzbar. Klassische Totimpfstoffe, die sich in der Entwicklung für eine Impfung gegen SARS-CoV-2 befinden, sind Vakzine auf der Grundlage adjuvantierter Proteine. Auch Vakzine auf der Grundlage nicht-replizierbarer Vektoren und Vakzine auf der Grundlage von mRNA („mRNA-Vakzine“) sind als Totimpfstoffe anzusehen und dürften daher für Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und unter immunsuppressiver/immunmodulierender Therapie keine Gefahr darstellen.

  3. Lebendimpfstoffe (Vakzine auf der Grundlage attenuierter Viren) sollen bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und bei Patienten unter immunsuppressiver/immunmodulierender Therapie nicht eingesetzt werden.

  4. Für „mRNA-Vakzine“ gilt: Es handelt sich nicht um Lebendimpfungen. Es handelt sich nicht um eine Gentherapie. Die mRNA integriert sich nicht in das menschliche Genom und es werden keinerlei Substanzen mit dem Vakzin verabreicht, aus denen der geimpfte Organismus komplette oder infektiöse Viruspartikel zusammensetzen könnte. Eine „mRNA-Vakzine“ führt zur vorübergehenden Produktion von Virusproteinen, gegen die das Immunsystem potentiell protektive Antikörper produzieren kann. Somit kann der Einsatz einer „mRNA-Vakzine“ auch bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und unter immunsuppressiver/immunmodulierender Therapie empfohlen werden.

  5. Wenn Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und Patienten unter immunsuppressiver/immunmodulierender Therapie keinen ausreichend hohen oder lang wirksamen Titer neutralisierender Antikörper aufbauen können, muss eine Auffrischung ggf. früher erfolgen. Dazu werden Daten laufender Impfstudien und -beobachtungen kontinuierlich ausgewertet.

  6. Unabhängig von den Überlegungen zu SARS-CoV-2 sollten Impfungen gegen Pneumokokken und vor allem gegen Influenza gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission erfolgen, zumal es auch Hinweise dafür gibt, dass Personen, welche gegen Influenza geimpft wurden, ein geringeres Risiko aufweisen, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren als nicht gegen Influenza Geimpfte.

  7. Aus grundsätzlichen Überlegungen zur Effektivität einer Impfung sollte die Immunsuppression zum Zeitpunkt der Impfung so gering wie möglich sein. Für SARS-CoV-2 gilt: Das Risiko einer Reaktivierung der rheumatischen Erkrankung nach Absetzen einer immunmodulierenden/immunsuppressiven Therapie zur potentiellen Verbesserung der Impfantwort wird als so erheblich eingeschätzt, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht empfohlen wird, die bestehende immunmodulierende/immunsuppressive Therapie wegen einer Impfung, deren Verfügbarkeit zurzeit nicht flächendeckend garantiert ist, zu verändern. Als Ausnahme gilt hier die Gabe von langwirksamen B-Zell depletierenden Substanzen (Rituximab). Hier sollte unter Abwägung der Gefahr einer Reaktivierung der Grunderkrankung einerseits und der Verbesserung einer potentiellen Impfantwort andererseits ein Pausieren oder die Umstellung auf alternative Therapien erwogen werden.

 

Für den Vorstand der DGRh
Prof. Dr. Hendrik Schulze-Koops (Präsident)

Für die „Adhoc-Kommission COVID-19“ der DGRh
Prof. Dr. Christof Specker (Sprecher)




Empfehlung der SSoP: Querschnittlähmung und Impfung gegen COVID-19


Die Schweizerische Gesellschaft für Paraplegie (SSoP) hat eine Empfehlung für Menschen mit Querschnittlähmung bezüglich einer Impfung gegen COVID-19 veröffentlicht. Das Wichtigste zuerst: Aus Sicht der SSoP ist im Allgemeinen eine Impfung gegen COVID-19 sehr empfehlenswert.

Anhand des aktuellen Wissensstandes haben Menschen mit einer Querschnittlähmung prinzipiell nicht ein allgemein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung. Aufgrund der zusätzlichen Erkrankungen (Komorbiditäten) und der erhöhten Anfälligkeit für pulmonale Komplikationen, insbesondere bei Menschen mit einer Tetraplegie oder einer hohen Paraplegie, sollte die Impfung priorisiert werden.

Die Impfdringlichkeit und die Impfverträglichkeit sollte wie bei jeder Impfung individuell beurteilt werden, wobei das Risiko für einen erwartet schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung und das Vorhandensein der bekannten chronischen Erkrankungen massgebend ist.

Zur Klärung des individuellen Vorgehens sollten Menschen mit einer Querschnittlähmung ihren Hausarzt/ihre Hausärztin oder das Querschnittzentrum ihres Vertrauens kontaktieren.

Die Empfehlungen sind auch auf der Website der SSoP veröffentlicht: https://ssop.ch/ssop-aktuell/showData/querschnittlaehmung-und-impfung-gegen-covid-19



Stellungnahme der Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegiologie (DMGP), die Deutsche Stiftung Querschnittlähmung (DSQ) und die Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland e.V. (FGQ)

„Um die vorgeschlagene Priorisierung durch die ständige Impfkommission umzusetzen, müssen Menschen, die zuhause leben, aber Pflege oder Assistenz benötigen (z.B. Menschen mit einer hohen Querschnittlähmung, Tetraplegie), denjenigen gleichgestellt werden, die in Pflege- oder Wohneinrichtungen leben. Auch das hier ambulant tätige Personal muss mit Priorität geimpft werden, um das Ansteckungsrisiko für die Betroffenen zu minimieren. Die Empfehlung in Hinblick auf eine Priorisierung gilt auch für Paraplegiker mit wesentlichen Einschränkungen der Atmungsfunktionen sowie gravierenden Vorerkrankungen des Herz-Kreislaufsystems. Diese sind den Personen mit hoher Priorität in der Gruppe 2 gleichzustellen, ebenso der Personenkreis, der entsprechende Betroffene behandelt, betreut oder pflegt. Betroffene sollten sich bei Impfwunsch an das für ihren Landkreis zuständige Gesundheitsamt wenden, um eine Einzelfallregelung zu bewirken.“

Die vollständige gemeinsame Stellungnahme steht hier zum Nachlesen und zum Download bereit.




Unfruchtbarkeit bei Impfung

Bernhard Veith (Eigenrecherche unter Verwendung von Doc Check-Texte)


Immer wieder werden bei Impfungen das Gerücht verbreitet, dass sie schädlich seien und Nebenwirkungen verursache. Eines der beliebtesten Gerüchte ist auch die Gefahr der Unfruchtbarkeit, die durch die Impfung entstehen würde. Diese Gerüchte und Vorurteile haben auch schon im Vorfeld bei anderen Impfstoffen gefährliche Situation hervorgerufen. Bei der HPV-Impfung konnte deswegen auch die Herdenimmunität nicht erreicht werden, sodass immer noch jährlich 3000 Menschen an Gebärmutterhalskrebs starben. Es wäre nötig gewesen, dass 65% der jungen Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren sich hätten impfen müssen. Nur durch die bundesweite Intervention und Druck unseres Chefjournalisten konnte die Impfung auch auf die männliche Jugend erweitert werden. Auch schon bei jener Impfung wurde das Gerücht verbreitet sie würde durch das beigesetzte Quecksilber die Mädchen unfruchtbar machen. Damals waren es teilweise auch die gleichen Personen, die gefälschte Unterlagen via Internet verbreiteten.

Der Vorwurf bei Corona-Impfung: Hintergrund ist die These, diese beiden neuen Impfstoffe (Comirnaty und Moderna) würden Antikörper induzieren, die sich auch gegen plazentare Gewebsmerkmale richten könnten. Das beruht jedoch auf Unkenntnis der Plazentastrukturen. Bei den beiden Impfstoffen handelt es sich um Messenger RNA (mRNA). Diese produzieren im Bereich der Injektionsstelle Proteine von körpereigenen Zellen, die den Spikes (Andockstelle) an der Oberfläche der Coronaviren ähneln und Immunzellen dazu anregen, entsprechende spezifische Antikörper zu produzieren. Es besteht somit eine etwa 0,75-prozentige Strukturähnlichkeit.

Das Corona-Spike-Protein besteht aus 1.273 Aminosäuren, darunter die Sequenz VVNQN. Eine ebenfalls aus fünf Aminosäuren bestehende Sequenz, die zwar ähnlich, aber keineswegs identisch ist, nämlich VVLQN, befindet sich in einem Protein, das in der menschlichen Plazenta gebildet wird. Es handelt sich um Syncytin-1, das aus 538 Aminosäuren besteht und die VVLQN Abfolge an Position 378-382 enthält. Es besteht somit eine etwa 0,75-prozentige Strukturähnlichkeit. Diese VVLQN-Aminosäuren-Sequenz ist jedoch für Antikörper, wie immer diese auch induziert worden sind, nicht unmittelbar zu erreichen.

Diese Falschmeldung hat wie so oft der Internist Dr. Wolfgang Wodarg aufgebracht, der das Corona-Virus als völlig harmlos sieht und mit einer Grippe vergleicht. Dazu gehört der 75-Jährige zu jener Gruppe von Ärzten, die aufgrund ihres Alters nicht mehr in die aktuelle Forschung und deren Berichterstattung eingebunden sind. Diese von Wodarg sehr emotional geführte Diskussion hat deswegen eine Brisanz erhalten, weil auch sehr viele gebärfähige weibliche Pflegekräfte verunsichert sind und sich deshalb nicht mehr impfen lassen wollen, was auch RKI-Präsident Lothar Wieler auf den Plan rief. „Das ist natürlich schlichtweg nicht korrekt. Das ist einfach eine Falschmeldung“, sagt er dazu. Doch das auch schwangere Pflegekräfte geimpft werden sollen, steh derzeit nicht auf dem Plan. Daten zur Sicherheit der Corona-Impfung bei Schwangeren liegen naturgemäß noch nicht vor, Studien sind erst in der Planung. Im Beipackzettel findet sich jedoch kein Hinweis darüber, ob Schwangere sich impfen sollen. Es empfiehlt sich das Studium von Fach Info und Beipackzettel. Hier ergibt sich kein Hinweis, wonach die Impfung negativ auf die Gebärfähigkeit sich auswirken würde. Die EMA hat dagegen keine Einwände und den Stoff zugelassen. Das alleine zählt, nicht das Geschwurbel ausrangierte Wald und Wiesenärzte.



Neuro Covid – Post Covid – Long Covid

 



(Quelle DocCheck, Focus, Xing HealthCare, Eigenrecherche)



Allgemeine Themen


Modeerkrankung-Charakterlosigkeit

gelesen in Doc Check:


Was seit Wochen bei der Verteilung der Restdosen abgeht, ist ein Skandal. Nicht nur über Twitter, auch über diverse Bekannte hört man, dass Mitarbeiter vollkommen ohne Kontakt zu COVID-Patienten ebenso geimpft worden sind. Freunde und Bekannte werden schnell in Heime zitiert, wo noch, oh Wunder, plötzlich freie Impfdosen auftauchen. In Köln wurde laut Lokalpresse die Leitstelle der Feuerwehr geimpft (Priorität 2 bis 3). Die Chefarztsekretärinnen und komplette Verwaltungen der Krankenhäuser sind ein anderer Klassiker der Sozialen Medien und leider keine Fake News. Das ist ganz und gar nicht okay. Nicht nur für die Patienten der Priorität 1 ist das ganz schlimm. Das empfinde ich jetzt auch als persönlichen Angriff auf meine eigene Gesundheit und – noch schlimmer – auf die Gesundheit des Vaters meiner Kinder. Und auf meine Kollegen und Mitarbeiter, die bis hier mitgegangen sind und sich auch jetzt täglich klaglos in Gefahr begeben.


Wie können die Kollegen ruhig schlafen, die so etwas verantworten? Das ist hochgradig unethisch. Für jede Dosis, die außer der Reihe an den Falschen verimpft wird, kann irgendwo anders ein anderer Mensch sterben, der eigentlich an der Reihe war. Ja, und auch wir in der Patientenversorgung aus der Gruppe 2 können uns in der Zwischenzeit anstecken. Aber was soll daran so schwer sein, für die plötzlich erscheinenden Extra-Impfdosen Menschen der Priorität 1 in der Hinterhand zu haben. Bei dem Organisationsvorlauf muss das möglich sein.

(Anmerkung: Mittlerweile ist das nur ein Beispiel von vielen. Ja es ist fast schonin Mode gekommen:

Die oft gehörte Begründung, man habe diese Leute (Landräte, Politiker Lehrer etc) quasi notgeimpft, man hätte sonst die Dosen wegschmeissen müssen ist fadenscheinig und asozial.)

(aus Doccheck)






Exkurs

Querdenker als Nichtdenker?

Wie man eine Pandemie noch befeuern kann

 von Bernhard Veith


Manche Studien sind völlig überflüssig, weil man das Ergebnis ohnehin schon vermutet. Manche Studien sind völlig überflüssig, wenn man das Ergebnisziel schon vorher festlegt hat. Dies ist der Grund weshalb viele den Statistiken  nicht mehr trauen. Leider findet man solche Studien und Statistiken  im Internet besonders oft, weil sie augenscheinlich Fälschungen sind.


Nun wurde eine Studie veröffentlicht, deren Ergebnis von vorneherein vermutet wurde, welche zwar seriös ausgearbeitet wurde , aber von den Gegnern  sicher niedergeschmettert und verfälscht werden dürfte.

Darum geht es:

  • Wissenschaftler aus Berlin und Mannheim haben die Auswirkungen zweier "Querdenker"-Demonstrationen auf die Verbreitung des Coronavirus untersucht.
  • Sie stellten fest, dass die Kundgebungen in Leipzig und Berlin deutlich zur Steigerung der Sieben-Tage-Inzidenz beigetragen haben.
  • Damit liefern sie erstmals eine quantifizierte Analyse zum Streitpunkt, inwieweit individuelle Freiheitsrechte dem allgemeinen Gesundheitsschutz entgegenstehen.

Hintergrund:

Bei Demonstrationen der Querdenker dürften 2020 laut Polizeiangaben mehr als 250.000 Menschen zusammengekommen sein. Die Veranstalter sprechen sogar von Millionen. Wir werden diese Zahl als Basis zu einer Hochrechnung nutzen. Diese Demos fanden idealerweise im Sommer statt und waren für viele, auch für Forscher überraschend.

Sogar in letzter Zeit gibt es immer noch in überschaubarer Menge Demos der Querdenker-Bewegung, die von der berüchtigten amerikanischen Q-Bewegung gesteuert sein soll. Parallel dazu wurde bundesweit eine massive Zunahme von Corona Infektionen gemeldet. Darunter waren nachweislich viele Querdenker dabei, mindestens ein „Vordenker“ verstarb mittlerweile. Natürlich konnte man bislang eine direkte Ansteckung nicht nachweisen, denn die Demonstranten kamen mit Charter-Busse. Dass damit Millionen umgesetzt wurden hat die Presse auch sehr spät recherchiert.

Deshalb wollten Wissenschaftler aus Stuttgart und Mannheim den Vermutungen auf den Grund gehen. Sie schleusten sich in Demos ein und befragten Demonstranten nach den Wohnsitz, und nach den Routen der organisierten Busse und konnten so ein Netz spinnen, woher die einzelnen Demonstranten her kamen. An zwei Beispielen wollten die Wissenschaftler einen direkten Bezug zu den Querdenkern und dem rasanten Zuwachs der Infektionen nachweisen. 

  • Bei einer Demo am 7.11.2020 in Leipzig (45.000 Teilnehmer)
  • Bei einer Demo in Berlin (7.000Teilnehmer)

 

Bei diesen Demos galten Abstand und Masken als verpönt, einige Maskenträger berichteten es seien ihnen diese weggerissen worden. Es sind genau diese Ereignisse die Wissenschaftler für einen Ausbruch der Seuche ausgemacht hatten:  Eben Superspreader- Ereignisse.

Man konnte nun nachweisen, dass die Landkreise, aus denen Busse zu den Demos gefahren wurden,  eine deutliche Sieben-Tage-Inzidenz vorwiesen. Gerade in Sachsen haben diese Fahrten massive Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit gehabt. Bis zum heutigen Tage gehören diese Kreise zum Hotspot der Seuche. Es sind parallel auch Kreise mit den höchsten Anteile der AFD-Wähler.

Völkerwanderung der Nichtdenker

Die Wissenschaftler rechneten sogar vor. Dass man bis 21.000 Infektionen vermieden hätte können, wäre diese obskure Völkerwanderung der Nichtdenker verhindert worden. Die Gerichte hatten aber die Bedenken aber hinweg gefegt und die Demos erlaubt. Wenn man aber im Sinne des eigentlichen Begriffes wirklich „querdenkt“ dann würde das heissen, dass von den geschätzten 250.000 Demonstranten, also 40%  sich dort infiziert hätten, hätten sich mehr als 100.000 Menschen  alleine an den Demos infiziert. Dies deckt sich aber mit den tatsächlichen Zahlen, die zum damaligen Zeitpunkt sich infiziert hatten. Was für ein volkswirtschaftler Schaden, denn diese Menschen haben ja auch wieder mindestens soviele Menschen angesteckt, so könnte man behaupten, dass mindestens 10% aller Infizierten in Deutschland von den Querdenker stammen. Die reelen Zahlen dürften aber weit höher liegen, denn es wurden eher untertriebene Zahlen zugrundegelegt. Die Wissenschaftler wollen sich aber nicht an solche Rechenbeispiele beteiligen. Sie schliessen mit einem Resümee:

"Eine mobile Minderheit, die sich nicht an geltende Hygieneregeln hält, kann so ein erhebliches Risiko für andere Personen darstellen",

Verwendete Quellen:

  • Pressemitteilung des ZEW Mannheim
  • "Durchgezählt" - Forschungsgruppe von der Universität Leipzig, die sich mit der Erhebung von Zahlen bei Demonstrationsgeschehen befasst
  • Angaben der Berliner Polizei

(unter Verwendung von GMX-Textmaterial)




Excurs:

Modernes Amishcountry (17.11.2020)

Sind die Amishpeople wirklich so rückständig? Wenn es um Geschäftstüchtigkeit geht wohl nicht; denn tatsächlich wütete noch im Sommer 2020 Covid 19 zumindest in den deutsch-schweizerischen Amish-Urgemeinden besonders schlimm: Wie konnte das passieren? Robert Amann ein Urahn eines Bauerns aus dem "Baselbiet" erklärt es mir in einer Mischung zwischen Englisch, Berndütsch und Baseldütsch" die ich selbst kaum mehr verstehe: "Well, ik han die Kranket wull scho cha molmol" (Ich habe die Krankheit, ganz sicher auch schon gehabt). Die Krankheit kam zu den Amish-People, weil sie durch Corona kaum mehr Einnahmen durch Tourismus generieren konnten und auch das "Amish Tourismus Bureau" wegen Corona geschlossen werden musste. Doch durch Hilfsgebete kam dann das "Wunger des Allmächtig". So kamen die jüngeren aufgeschlosseneren Gemeinden auf die Idee Masken (Muullabbe) zu produzieren. Das konnten sie, denn sie produzieren ihre Kleidung ja selbst und Handel treiben ist "Gottgwöllt". Diese verkauften sie dann auf Märkten und auf Supermärkten, weit über Ohio hinaus, bis zu den Oststaaten, soweit man mit dem Zug (die jüngeren akzeptieren auch Züge) oder Kutsche kommt, weil sie je einen Online-Handel nicht kannten. Das war das Geschäft ihres Lebens, sie selbst durften die Masken aber nicht tragen. Es fiel auf, dass die Verkäufer laufend ausgewechselt werden mussten, weil sie an gottgwöllter "Dyfelsgrypp " starben. Die jüngeren kannten aber sehr wohl die Wahrheit, weil sie die Maksen auch in Kliniken vertrieben und dort das Elend sahen. Dort steckten sie sich vermutlich an. Die Aelteren vermuteten aber Gott würde die Amish dafür bestrafen, dass sie sich auf dieses Bombengeschäft mit Masken einliessen. In einigen Gemeinden wurde die Produktion nicht nur eingestellt sondern schlicht verboten. Doch der Hunger und Arbeitslosigkeit brachte sie zur Einsicht. Dieser Massentod hörte auf, als sie nach einem 9 stündigen Gebet aller Gemeindeschefs von Gott "die Botschaft bekamen, dass nicht die Masken der Grund für den Tod der Menschen war, sondern dass NICHTTRAGEN der Masken. Seit die Amish ihre "gottgesegneten Masken" (Muullabbe) tragen, und wieder verkaufen, war die "Seuche" beendet". Merke:  Die Amish lernten, dass alte Zöpfe zwar gut sind, aber in wichtigen Fällen auch mal abgeschnitten werden müssen, um zu überleben. Denn auch überleben ist gott gewollt. Davon sind die Amish felsenfest überzeugt. 17.11.2020 für HTT)


Das  Impfchaos


Wer die obigen Zeilen gelesen hat und genauer weiss, wie ansonsten das Prozedere über die Entwicklung eines Wirkstoffes abläuft, wird über diese Ueberschrift irritiert sein. Denn ein solches Chaos gibt es gar nicht. Es ist wieder einmal durch die Internet-Presse entfacht worden. Oben kann man lesen, wann normalerweise die Wirkstoffe zugelassen werden sollten. Gemessen an diesen Fakten ging alles rasend schnell.

Es gibt weltweit 194 Staaten. In 50 Staaten wird bereits geimpft, 27 davon sind Mitglied der Europäischen Union. Wir befinden uns nicht in einem Impf-Desaster, sondern in einem Informationsdesaster. Impfengpässe gibt es auch in anderen Ländern und auch die Quoten sind ähnlich 


Die EU hat aus dem Contergan-Desaster gelernt

Es ist selbstverständlich dass dann Unklarheiten entstehen können. Klar ist, dass es noch nie eine so rasche Entwicklung von Impfstoffe gegeben hat und hier hervorragende Arbeit geleistet wurde. Man muss wissen, dass die gesamte Menschheit Neuland betritt. Wahrscheinlich wird noch Jahrzehnte später darüber berichtet werden. Es ist  dem schlechten Grundwissen der einzelnen Internetpresse, aber auch der offiziellen Presse geschuldet, die ja auch nur Laien sind, wenn Menschen falsche Informationen erhalten. das muss nicht absichtlich erfolgen. Man muss die Dinge zurecht rücken: Die EU hat sich an den Rahmen der Vereinbarungen gehalten. Wenn England, USA oder Israel Sonderwege mit noch nicht zugelassenen und damit auch nicht hinreichend ausgetestete Wirkstoffe per Notverordnung gegangen sind, ist dieses Vorgehen gegenüber der Bevölkerung unverantwortlich. Wohin sowas führen kann, kennen wir aus der Contergan-Krise, wo viele Kinder Schäden erlitten weil das Medikament noch nicht hinreichend getetstet war. Deshalb hat die EU ja die Zulassungsstelle EMA, die gründlicher testet als alle anderen Zulassungstellen der Welt.  Das Vorgehen der EU und Deutschland lieber auf die Zulassung zu warten, als Alleingänge zu starten war richtig. Selbst die neutrale Schweiz, mit ihrer Swissmedic, die sich auch nicht an das Regelwerk der EU halten muss, hat erst abgewartet, bis die Zulassung der EMA soweit in den trockenen Tücher war, dass man die Bevölkerung guten Gewissens impfen lassen konnte. Impfstoffengppässe sind nicht der Unfähigkeit eines Ministers geschuldet. Auch in der Schweiz, gibt es Versorgungsnotstände. Bei der gewaltigen Aufgabe, die ganze Weltbevölkerung mit Impfstoff zu versorgen, ist dies verständlich. Es täte der Presse gut, hier auch dieses Argument berücksichtigen.



Der Kommentar

von Bernhard Veith (DJV)

Was bisher geschah


Corona,  gibt es das? Oder ist das ganze nur eine Ablenkung einer Macht, die die Weltherrschaft an sich reissen will, und sich die Politiker längst unterworfen haben. Deswegen werden die Menschen gerade mit unsinnigen massnahmen zur Diktatur vorbereiten. Diese Menschen wollen die Weltherrschaft und das ganze Kapital an sich reissen, damit die Menschen verarmen und damit gefügig werden. Solche Thesen haben sich seit dem letzten Jahr einige wenige Menschen zu eigen gemacht, ohne darüber nachzudenken, dass das "Grosskapital" längst gross genug ist und es für diese Gruppe keinen Sinn mehr macht noch grösser zu werden. Eine Diktatur funktioniert anders.  Ist es also doch Laborvirus aus China? Ich habe da Zweifel, weil Symptome dieser Erkrankung in Europa sehr vereinzelt schon im Frühjahr 2019 auftraten. 

So wurden im Frühjahr 2019  in Madrid eine extreme Form von "Grippe" gemeldet, die unbekannte Symptome hatten. Wir waren damals selbst vor Ort und registrierten diese Meldung mit besonderer Aufmerksamkeit. 11 Monate später, an einem trüben Novembermorgen, erhielten wir eine Anfrage, ob wir unseren Bericht über die wachsenden Resistenzen an Antibiotika und Virustatika aktualisieren könnten. Wir holten uns daher die erforderlichen Informationen vom RKI und VFA, dem Verband der Arzneimittelhersteller ein. Grundlage dieses Berichtes war damals dass es 40.000 Tote in Folge von MRSA-Infektionen gegeben hatte. Wir wollten wissen, was sich seither entwickelt hatte. Mittlerweile so versicherte man uns, seien durch Aufklärung und Prävention deutlich weniger Tote zu beklagen. Noch 2008 war die Frage, von namhaften Virologen gewesen, wieviel Tote es benötigen würde, bis die Politik reagieren würde. Der Statistik nach zu urteilen, gab es kaum mehr Anlass zur Sorge, so die VFA. Es gab "nur noch" 15.000 MRSA-Tote, und wenige Grippetote waren ja auch ein gutes Zeichen.


"Wenn wir heute nichts tun brennt morgen die Hütte" (anonymer Virologe , 2019)

War also die Panik einiger Professoren vor Jahren ungerechtfertigt? Wir hakten nach, und wollten wissen, wie  die bessere Zahlen zustande kamen, welche neue Medikamenten es nun gab, um mögliche Viren und Keime siegreich zu bekämpfen. Das Ergebnis war keineswegs befriedigend. Es gab keine bahnbrechende neue Therapie im Gegenteil, einige der Antibiotika/Virusstatika-Hersteller hatten Konkurs angemeldet, die zwar vielversprechende Medikamente in ihrer Pipeline hatten,  jedoch kein Geld um die hohen Entwicklungskosten zu stemmen. Was also würde geschen, wenn ein Virus oder ein unbekannter Keim vor der Türe stünden? Darum ging es uns Ende 2019 in unserem Artikel "Sind wir gegen Infektionen künftig machtlos?". Die Antwort war: "Es wird zwar was getan, aber noch viel zu wenig," meinte ein Sprecher eines Verbandes. Die Politiker hofften offenbar,  dass dieser Kelch an sie vorüberziehten würde. Und wenn nicht? Ein bekannter Autor und Virologe sah dies anders. "Die Politik hat nicht begriffen: Wenn wir heute nichts tun, dann brennt die Hütte",  Will heissen: "Wir bekommen  eine Pandemie wie wir sie noch nie erlebt haben. Der Dampf ist im Kessel", sagte ein bekannter Virologe.  Um welche Art von Viren, Keime bzw. Pandemien es sich handeln könnte, wusste er auch nicht, aber dieser Mann machte nicht den Eindruck zu übertreiben. Aber sollten wir  diese Warnung in den Artikel einarbeiten? Leider kam alles viel schneller ganz anders.


Die beiden oben gelinkten Artikel wurden denn auch in Zeitungen mit einer Lesereichweite von insgesamt 12,4 Millionen Leser bundesweit  veröffentlicht (Südkurier, Nordkurier, Augsburger Allgemeine, Suddeutsche etc.). Ausnahme war Sachsen und Thüringen, weil man dort „kein Feuer anfachen wollte, welches dann unkontrollierbar sei“.  Was eine Pandemie sei, wusste damals keiner in den Redaktionen so richtig. Kontakt- und Ausgangssperren, Massentests,  und gegebenenfalls Impfungen (gegen was?), wie dort schon vom RKI als letzte Massnahmen in solchen Fällen 2013 angedacht wurde, schien uns allen doch zu suspekt. Immerhin kannte man damals ja schon Corona-Viren SARS-Infektionen und andere. Die ersten SARS-Viren wurden ja erfolgreich in Schach gehalten.


Die Worte des Virologen liessen uns nicht in Ruhe. Für die Recherchen eines weiteren Artikels, mailte ich verschiedene Kollegen aus der ganzen Welt an. Nur meine  liebe chinesische Kollegin erzählte mir Dinge die mir den Atem verschlug.  Sie  berichtete mir, dass es in ihrem Land merkwürdige Reaktionen und Vorfälle gäbe. In meinem Bericht erwähnte ich dies genau in einem Satz. Mehr nicht. Chinesische Gastarbeiter ( wo sind die nicht gerade?) hätten von den Rodungsgebieten im Regenwald und in Afrika unbekannte Pflanzen und Tiere (Flügeltiere) mitgebracht, die geheimnisvolle Krankheiten entwickeln würde. Sogar Todesfälle würden beobachtet. Unbekannte Tiere und Pflanzen, die die Medizin revolutionieren könnten? Davon hatte ich in Fachzirkeln schon gehört, und hatte vor Jahren schon berichtet (hier). Die Pharma nannte es neue "Chancen gegen Krebs und andere Krankheiten". Nun hörte ich von Gefahren. Wie dem auch sei. Ob das Virus genau so, also auf dem Markt für Flügeltiere in Wuhan, oder in einem Labor via  Covid19 die Welt eroberte? Wir wissen es nicht. Die WHO hat mittlerweile Ermittlungen aufgenommen, konnte sich aber auf keine eindeutige Schuldzuweisung einigen. Nur ein deutscher Arzt meint Beweise zu haben, dass chinesische Labore gewesen seien. Diese These wurde aber von keinem Kollegen bestätigt, selbst die Uni des Professors, die am meisten Interesse daran haben müsste, war still. Tatsache scheint aber doch zu sein, dass bereits letztes Jahr einige wenige Fälle von  ähnliche Infektionen auch schon in Spanien oder Italien beobachtet wurde. Und in China? Wie sieht es 2021 aus? Man habe neue Impfstoffe (siehe unten) Die Gefahr sei gebannt, das normale Lebenexistiere wieder. Wirklich? Mittlerweile sind plötzlich wieder  neue Mutationen von Covid19 bekannt geworden. Wissenschaftler sind darüber wenig erstaunt: "Das machen Viren halt". Gegner meinen, das sei die zweite Zündstufe und endgültige Beweis zur endgültigen Diktatur und Freiheitsberaubung. Wie kann die Menschheit aber wieder zum normalen Leben zurückkehren? Vielleicht wäre es besser vorher zu ueberlegen, wie man eine naturkonforme Wirtschaft bauen kann. Da gibt es viele Modelle, die aber für diesen Seite nicht zielführend sind. Deshalb machen wir einen Sprung zur medizinischen Problemlösung. Es wird angenommen, dass eine Impfung oder Verwendung sogenannter Antikörper die Mittel der Stunde seien. Ich verwende hier der medizinische Ausdruck Covid19 und nicht Corona um Missverständnisse zu vermeiden. Wenn ich ausserdem von Wirkstoff schreibe, kann es auch ein Impfstoff sein. Den Ausdruck Vakzin mag ich nicht, den er täuscht eine Fachkenntnis vor, die die meisten nicht haben.

 











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